#5
Zugfahrt
in Liebe und Leidenschaft
14.08.2007 11:52
von
Kisker
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| 23 Beiträge
Hallo cori,
hier folgt gleich meine Vorstellung deines Textes, die meines erachtens
nach bildhafter wirkt und auch methaphorisches etwas bietet. Ein
Prosagedicht zeichnet sich vor allen Dingen durch ästhetische
Komponenten aus. Es ist nicht der schiere Text der zählt, sondern die (lyrischen)
Effekte die ich in ihn einbaue,so dass er, trotz der verhätnissmäßigen
Kürze (für Prosa) nicht x-beliebig wirkt. Das ist so ein bißchen wie
Weihnachten und dem Weihnachtsbaum; er wirkt erst wenn er geschmückt
ist.
Wie ein mechanisches Äffchen schwenk ich bereits sinkend mein
Ärmchen. Es schmerzt. All die ungwissen Lebewohl brennen mir immer
und immer mehr Löcher ins blutige Innere. Jedes mal aufs Neue, nur
tiefer. Die Bahnhofsuhr grinst mich spöttisch an; sie erinnert mich. In zwei
Stunden nur wird er ihr wieder bereitwillig ihr Leben vom Boden
lecken, ihr schwanzwedelnd die wahren Liebe huldigen; er ist so ein
treudoofer Hund; ich verzehre mich liebend mit Haut und Haar -
nach ihm.
Zur Form kann man sagen, dass Prosagedichte auch ohne Strophenform
auskommen.
liebe Grüße
Kisker
*kopfhochmutfassenweitermachenaberzeitlassen*
Randnotiz an bip unter mir: Nein, dass ist kein SPAM, dass nennt man eine Auseinadersetzung dem dem Text (siehe Prosagedicht) und einige hilfreiche Anmerkungen, aber frag mich ruhig wieder; ich helfe gerne.