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#1

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 13:31
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Heute morgen im Spiegel das Interview mit Ackermann gelesen. Auszug (nicht wortgetreu, doch sinngemäß):

Der Spiegel: Herr Ackermann, wie kommen Sie eigentlich damit zurecht, dass so ziemlich jeder auf diesem Planeten Sie für einen gewissenlosen Drecksack hält?

Ackermann: Ich kann das gar nicht erkennen. In meiner unmittelbaren Umgebung sind alle immer ganz darauf versessen, mir den Arsch zu lecken.


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#2

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 13:58
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Wieviel Scheiße müsste man eigentlich ertragen können - selbst als professioneller Lecker, bis man dem einen Riegel einschiebt? Man weiß es nicht. Aber wenn ich Richter wäre, dann hätte er eine höhere Strafe als 1/3 seines Jahregehaltes bekommen. Eine Frechheit sondergleichen!

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#3

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 14:09
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Das Geilste an dieser Einstellung war doch die Begründung, dass kein öffentliches Interesse mehr an einer Strafverfolgung bestünde! Als ich heute morgen ein paar Seiten weiter über Mohnhaupts mögliche Entlassung las, war mein erster Gedanke: Ja los, komm raus, Brigitte und erledige den Rest!

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#4

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 15:31
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Wird sie denn schon entlassen? Sie hat doch erst einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung mit Bewährung gestellt. Die 24 Jahre sind doch Mindestlaufzeitdauer.

Der Ackermann soll mir mal zwischen meine Wurstfinger kommen. Dem presse ich noch meinen Senf in alle Öffnungen - extra scharf, versteht sich.

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#5

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 15:51
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Das ist ja das Bedauerliche an diesen Killerspiel-Schülern. Anstatt ihre Mitschüler und/oder Lehrer (gibt es Harmloseres?) umzunieten, sollten sie sich größere Ziele setzen. Dann beschäftigen sich nicht nur Sozialpädagogen (wer hat uns belogen?) und Sozialdemokraten (wer hat uns verraten?) mit ihnen, sondern ganze Krisenstäbe und so Einige im Land wären von der Selbstmordtheorie nicht überzeugt!

Heutzutage besteht ja sogar die Aussicht, mit einem Vorstandssprecher auch einmal den Richtigen zu treffen!


Edit: Ich vergaß: Ich weiß nicht, OB sie entlassen wird. Der Antrag läuft. Und bei Klar das Gnadengesuch. Und keiner von beiden hat sich von den ehemaligen Verbrechen distanziert, so weit ich weiß. Putzig, gelle?

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#6

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 15:58
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
na macht mal kurz ihr Lieben. Ein unbedarfter Gast könnte meinen , dass er hier im Club der Sozialrächer gelandet ist.
Ich kann Euere Aufregung nicht ganz verstehen, weiss doch jeder im Lande, dass die angestellten Konzernlenker mit einem hohen Mass an Selbstbedienungsmentalität ausgestattet sind. Agieren ohne Reue und Risiko, denn die Abfindungen werden bei Vertragsschluss schon ausgehandelt.
Die Kreativität dieser Lenker hat sich in der jüngeren Vergangenheit meist darauf beschränkt durch ein üppiges "Freisetzen von Humankapital" die Bilanzen zu schönen. Da würden sich die Firmengründer im Grabe umdrehen wenn sie das erleben dürften.

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#7

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 16:02
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Die Firmengründer waren ja auch noch Unternehmer, diese hier sind nur mehr Personal. [1]

Nein, Knud, ich errege mich weniger über die Ackermänner und ihre fehlende Moral, als über die Politik und - noch mehr - die Meinungsveröffentlicher. Das Schlimmste und Bedenklichste im Lande finde ich, dass die vierte Gewalt nahezu inexistent geworden ist. Dadurch ist es der 1. bis 3. und der nirgendwo erwähnten 5. (Kapital) möglich, zu tun und zu lassen, wie es ihnen beliebt und die Einzigen, die sich ebenso kümmerlich und lächerlich, wie völlig nutzlos aufregen, sind diese seltsamen Sozialrächer.

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#8

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 16:04
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Auch, wenn man davon ausgeht oder es weiß, dass die hohen Manager sich die Taschen vollstopfen, so heißt es ja nicht, dass man es für gut heißen muss.

Anstatt so etwas in schon volle Höschen zu stopfen, könnte man es auch spenden. (DER TÜMPEL IST HIER ÜBRIGENS DRAN INTERESSIERT, FALLS GEWICHTIGE (in Geld-Dingen! ) MANAGER MITLESEN!)


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#9

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 16:06
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Also nicht alle stopfen nur in die Tasche. Der Herr Hartz z.B. wusste schon auch Sinnvolles damit anzufangen.

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#10

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 17:46
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Die Macht der Nationalstaaten, gegenüber globalen Konzernen ist gebrochen. Diese bewegen sich zunehmend im rechtsfreien Nirwana der Globalität und wenn ein Staat aufmuckt: "Arbeitsplätze weg, Firmenverlagerungen Steuern weg. So ist das. Also jede Aufregung ist nur Energieverschwendung

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#11

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 18:17
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
Ich glaube, mein lieber Knud (nervt dich das?), da liegt die Gefahr! Je stärker und unkontrollierter wir die Global Player machen lassen, desto mehr wird sich der kleine Mann die Nationalstaaterei zurückwünschen.


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#12

Lacher der Woche

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 23.01.2007 21:37
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Ja Al da ist das Problem für das ich keine Lösung sehe. (leider) Zurück zum Protektionismus können wir nicht, denn wenn wir die europäischen und nordamerikanischen Märkte für Produkte die ausserhalb gefertigt wurden sperren macht es "hui" und die Aktien weltweit kommen ins Flattern. Das lassen die Kapitaleigner, die führenden Lobbyisten der demokratischen Staaten nicht zu. (vor allen Dingen nicht der Ölstaaten die ihr Geld in unsere Wirtschaftsysteme gepumpt haben) Außerdem gibt es Ärger mit dem kleinen Mann denn dann steigen die Preise gewaltig.
Das ist eine Mausefalle bei der wir auch große Opfer haben werden.
So lieber Al stellt sich für mich das Problem dar. Übrigens hast Du die 3. Welt-Sypathisanten sofort gegen Dich.
Gruss
Knud

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