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#1

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 24.09.2006 07:45
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Brotnic, das bin ich. Gleich vorneweg: Ich kann Sie nicht leiden. Ich kann überhaupt gar niemanden leiden. Am meisten kotzen mich Kinder an, weil Kinder keinen Anstand haben. Sie glotzen mich unverhohlen an, kriegen einen Schrecken oder kichern blöde. Wie ich das hasse. Manche Eltern entschuldigen sich dann bei mir. Das macht es nicht besser. Leider bieten sie mir nie an, ihrem Blag in den Hintern treten zu dürfen. Ich bleibe stur und ignoriere sie alle. Vordergründig. Manchmal schaffe ich es und es gelingt mir, sie stolpern zu lassen. Besonders schön wenn sie gerade Erworbenes ganz stolz vor sich hertragen. Die großen Kulleraugen, die gar nicht wahr haben können, dass das kostbare Kleinod durch Dämlichkeit in Arsch gegangen ist. Wunderbar. Dieser eine Moment der stillen Fassungslosigkeit. Das Geplärre danach nervt nur. Die Fassungslosigkeit, das schlagartige Erkennen des Unglücks und seiner Konsequenzen: Labsal für meine Seele.

„Lach mal wieder, Dicker“, hatte mich das Gör angeplauzt und lachend mit ihren Freundinnen die U-Bahn verlassen. Wie vom Donner gerührt saß ich da. Glotzen war ich ja gewohnt. Diese Frechheit nicht. Andere Fahrgäste stierten mich natürlich jetzt erst recht an. Ekelerregend. Ich sah sie noch auf dem Bahnsteig Faxen machen, während sich die Türen schlossen und die Bahn wieder losfuhr.

Sie ging mir den ganzen Abend nicht aus dem Kopf. Ihrer selbstbewussten Schnoddrigkeit hatte ich immer noch nichts entgegenzusetzen. Also schnitzte ich sie mir zurecht. Das ist mein Hobby. Holzfiguren schnitzen. Ich lebe allein in meiner Wohnung. Ich habe Platz. Habe angefangen, mir eine Modelllandschaft zu bauen, so wie ich sie mag. Auf einer Platte von Zweimeterzehn mal Zweimeterneunzig habe ich nicht so einen Heile-Welt-Scheiß, sondern ein Paradies des Leidens erschaffen. Meine Häuschen sind zerbombt, die Bäume kahl – wenn es überhaupt Bäume sind. Ich habe Schienen gelegt. Ein einfacher Kreis. An einer Stelle führt er durch meinen Müllberg. Diese Welt bevölkere ich mit meinen Holzfiguren. Allen fehlt etwas. Keine lächelt. Sie gehen auf Krücken und ziehen armlose Kinder hinter sich her. Ihr brannte ich ein Auge aus und zerfräste eines ihrer Beine. Es war mir ein Fest diesen blöden Backfisch zu zerstückeln. Sie bekam Ihren Platz in einem Wagon meiner Bahn. Ich war’s zufrieden.


„Das ist doch Ihr Müll oder Brotnic?“ Mein Nachbar zeigt auf die Mülltüte vor meiner Tür. Dieser Blockwart, diese Pissameise. Ich versuche ihn zu ignorieren. Nuschle nur irgendetwas.
„Brotnic! Wenn Sie Ihren Müll weiterhin einfach so abladen: Ich zeig Sie an!“
Den Klang der Schritte kenn ich. Von oben nähert sich die herzwelke Esomami. Ich muss schnell in meine Wohnung. Ich ertrage ihren arroganten Blick nicht. Hat noch nie ein Wort zu mir gesagt. Wobei? – ich zu ihr eigentlich auch nicht. Dieser Sittenwächter blubbert mich immer noch an.
„Regen sie sich doch ab, ich nehm ihn schon rein.“
„Mich abregen? Ich hab noch nicht mal angefangen. Und wo ich grad dabei bin: Wenn Sie meiner Tochter ...
Oh Gott, eine halbe Treppe über uns ist sie stehen geblieben. Bleibt einfach stehen. Sie wird warten bis ich in meiner Wohnung verschwunden bin. Da ist ja endlich dieser verdammte Schlüssel.
„Ich hab ihrer Tochter nie was getan.“, sag ich und verschwinde in meiner Wohnung. Ich höre wie sie weitergeht. Sie tuschelt irgendetwas mit dem Nachbarn. Sollen sie, doch. Alles Pissameisen.

Die ist bestimmt alleinstehend, denke ich, während ich mir eine Bemme reinschieb. Permanent unzufriedene Ziege. Wahrscheinlich so eine Herbstblüte, die mit Tee Krebs heilt. Genauso schwachsinnig wie mein Nachbar, der den Zivilisationshüter spielt. Drei Blagen hat der Hirsch. Mal die Bahn etwas beschleunigen. Meine Holzmichel können ruhig mal umfallen. Vor allem die Göre.

Wie die Kinder von meinem Nachbarn mich schon beleidigt haben! Aber das sieht der Arsch ja nicht. Wenn nur alle so wären wie dieses kleine Paar aus dem Dritten. Die haben wenigstens Angst vor mir und entschuldigen sich für alles. Die wollen einfach nur fort von mir. Manchmal frage ich mich, ob die mir Geld geben würden, wenn ich sie in Ruhe ließe?

Die Kleine steht ja immer noch. Moment mal. Ich lasse den Zug vor mir halten,. Merkwürdig. Spinn ich jetzt? Die grinsen doch. Wie können die grinsen? Allen Figuren habe ich heulende, verzerrte Fratzen geschnitzt. Aber die im Wagon grinsen. Auch das Mädchen. Es grinst mich doch nicht etwa an? Was ist denn das jetzt? Sie hören auf zu grinsen. Ihr seid aus Holz, ihr könnt euch nicht verändern! Aber sie tun es. Ihre Mundwinkel gehen eindeutig wieder nach unten, je länger sie mich anstarren.
Ich bin bekloppt. Ich schließe die Augen. Atme kurz durch. OK Brotnic: Du vergisst das wieder. Alles normal. Alle schauen wieder traurig drein. Ich beschleunige den Zug wieder. Ich könnt schwören, die hätten sich verändert. Kann man sich so was einbilden? Der Stress mit meinem Nachbarn... MOMENT! Die grinsen ja schon wieder! Ich lass den Zug wieder vor mir halten. Die lachen. Sie grinsen. Ich gucke einer Figur fest in ihre grinsende Visage. Scheiße! Schlagartigst. hört Sie auf. Ich hab’s sehen können. Die anderen haben auch wieder aufgehört....

Ich hab’s herausbekommen. Es passiert immer wenn die Bande durch den Tunnel fährt. Sie fahren traurig rein und kommen grinsend raus. Die wollen mich verarschen. Also irgendwas muß in diesem Tunnel sein, oder? Es reicht doch schon, dass ich Selbstgespräche führe, DA BRAUCHE ICH KEINE VORLAUTEN FIGUREN MEHR!!!! Fuck. Wahrscheinlich klingelt gleich mein Nachbar.

Nichts rührt sich. Schön. Ich werde jetzt unter die Platte kriechen und scheiße verdammt nochmal herauskriegen, was so wahnsinnig komisches in diesem Berg, in diesem Tunnel ist. Das Problem ist nur, dass es hier scheiß eng ist und dass ich mich tierisch leicht stoß...


„Vierzehn Tage?“
Wo bin ich? Wer ist das?
„Ja, das ist so ungefähr das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe.“
Das, das ist doch die Stimme meines Nachbarn...
„Warum denn?“
„Warum was?“
„Entschuldigung: Weshalb haben sie ihn getroffen?“
„Warten Sie mal....ich glaube es ging mal wieder um seinen Müll.“
„Vielleicht um das hier?“
Das war wieder eine andere Stimme.
„Ja, ja genau. Puh, das stinkt.“
Mein Nachbar. Eindeutig. Was macht der hier. Wer sind die anderen? Warum kann ich mich nicht bewegen. Ich bin stocksteif.
„Merkwürdiger Kerl, oder?“
„Naja, so merkwürdig auch wieder nicht. Sehr verklemmt. Eigentlich ängstlich. Ohne Selbstbewusstsein. Ich glaube er ließ seinen Frust an Kindern aus.“
Diese Pissameise.
„Wie meinen sie das denn? Hat er ihren Kindern etwa was angetan??“
„Nein. Anders.“
„Wie anders.“
„Ich weiß es nicht.“
„Sei’s drum.“
„Haben Sie das hier schon gesehen?“
Ein großer Schatten baut sich vor mir auf. Was ist hier los?
„Oh.... Vielleicht weiß ich jetzt was sie mit anders meinten. Wussten sie von diesem, diesem ... Hobby etwas?“
„Ich kannte Brotnic nicht, bzw. nur bis zu seiner Haustür. Ich weiß eigentlich nichts von ihm.“
„Irgendjemand anderes hier im Haus, der mit ihm Kontakt hatte?“
Ich bin doch hier. Ich bin HIER!! Direkt vor Euch. Wo seid ihr eigentlich. Wieso hört ihr mich nicht???
Unvermittelt greift eine riesige Pranke nach mir. Mir ist Speiübel.
„Das ist die einzige die heile ist, glaub ich.“
Wie? Heile?
Das Gesicht meines Nachbarn erscheint. Es ist so groß. Diese Poren. Eklig.
„Merkwürdig, diese Figur hat sogar Ähnlichkeit mit ihm.“
„Legen Sie die Figur wieder hin.“
„Alles klar.“
Ich werde auf die Platte gelegt. Mir ist schlecht.
„Lassen Sie uns gehen. Wir haben alles gesehen. Danke für ihre Hilfe.“


Sie haben den Raum verlassen. Das Licht ist aus. Ich kann nichts sehen. Wie lange liege ich hier schon? Ich weiß es nicht. Ich bin allein. Ich glaube ich heule. „Wir nicht mehr!“, höre ich die Puppen noch sagen. „Wir nicht mehr“.

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#2

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 09:52
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Brotnic

Hat mir gut gefallen, vor allem die Pointe. Zuerst denkt man natürlich, dass der Protagonist nach dem "Durchqueren" des Tunnels plötzlich ganz gewandelt ist. Dass er dann selber ein, von ihm geschaffenes Geschöpf, wird hat mich überrascht und Überraschungen bei KGs mag ich.
Für meinen Geschmack ist die Sprache - vor allem im Mittelteil - zu vulgär. Natürlich wird der Protagonist nicht sympathischer (soll er womöglich auch nicht) wenn er weniger Fäkalsprache gebraucht, aber die Geschichte würde m.E. an Qualität gewinnen, wenn der Hass und die Menschenverachtung etwas subtiler geschildert würde.
Ab und zu haben sich Rechtschreibfehler eingeschlichen:
Zitat:

Der Stress mit meinem Nachabern...


Zitat:

Von oben naht sich die herzwelke Esomami

... etc.
Die Mundwinkel sollten wohl nach oben gehen, wenn die Figuren lächeln... .... und das 'wir' im Abschluss ist verwirrend. Man denkt dabei zuerst an die Nachbarn und nicht an die Figuren.

Soweit von mir.
Gruss
Margot

P.S. Und bitte, nenn mich nicht 'die Baumann'. Da fühle ich mich ja uralt und fast schon hinüber. *g

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#3

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 12:33
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Danke fürs Lesen. Ich hatte schon gedacht, dass ich die Pointe komplett verrissen habe und zwar wie Sie schon feststellten, dass das Wir fälschlicherweise dem Nachbarn und den Anderen zugeschrieben werden könnte. Das habe ich gleich editiert.

Das mit den nach unten gezogenen Mundwinkeln war beabsichtigt, aber die Abfolge der Geschehnisse ist dort schlecht beschrieben. Habe ich hoffentlich jetzt deutlicher gemacht.

Was mich freut ist, dass eine Leserin bis zum Schluss durchgehalten und sich unterhalten hat. Ich finde es sehr schwierig im Forum Kurzgeschichten zu präsentieren. Meines Erachtens - und das fällt mir besonders schwer - muss ich jeden Kringel, jeden Schnörkel weglassen und direkt auf das Ende zusteuern. Das Internet als Medium erscheint mir da noch gnadenloser als geduldigeres Papier. Es ist wie beim Film: jede Einstellung die die Handlung nicht weiterträgt ist überflüssig.

Subtilität. Eine feine Sache. Eine schöne Klinge. Ich bin sehr skeptisch ob meine rohe Sprache und der Grad meiner Sprachbeherrschung dazu in der Lage ist. Zumal ich eine bestimmte Erwartungshaltung an eine Figur namens Brotnic nicht enttäuschen wollte.

Rechtschreibung: Ja. Wieder erwischt. Ich werde noch mal drüberschauen bzw. drüber schauen lassen. Aber herzwelke Esomami ändere ich nicht. Oder ist der Fehler woanders?

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#4

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 15:02
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Jupp, gute Kurzgeschichten zu verfassen, ist schwierig. Ich stosse da selber an meine Grenzen, weil ich meist zu ausufernd schreibe. Anyway, wir üben ja.

Bei der Esotussi ist das 'sich' zu viel. Entweder: Sie nähert sich ... oder sie naht ... 'sich nahen' gibt's nicht.

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#5

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 15:16
von Alcedo • Mitglied | 2.494 Beiträge | 2351 Punkte
entweder
Von oben nähert sich die herzwelke Esomami
oder
Von oben naht die herzwelke Esomami

so wie du das geschrieben hattest, ist es grammatikalisch falsch.

die zwei- bis vierfachen Ausrufe- und Fragezeichen störten mich sehr. die vergrösserte Blockschrift tut dagegen höchst passabel ihre Wirkung. vor allem das darauffolgende und optisch ziemlich klein wirkende "Fuck" ist es wert.

hier störte mich als einziges das infantile Fäkalvokabular:

Zitat:

Die großen Kulleraugen, die gar nicht wahr haben können, dass das kostbare Kleinod durch ihre Dämlichkeit in Arsch gegangen ist.

das passt nicht zum filigran gezeichneten Kindchenschema (zumal auch Zweifel an der gebrauchten Grammatik aufkommen) -> Dämlichkeit der Kulleraugen? nein. "ihre" evtl streichen.
-> in Arsch? gleich zwei zweifelhafte Formulierungen in einem Satz! bitte sorfältiger arbeiten.

interessant fand ich die beschriebene Wahrnehmungsstörung beim Betrachten der Holzfigurenmimik. Autisten haben ja erhebliche Probleme beim auswerten von Körpersprache, insofern fand ich diese Überzeichnung sehr gelungen.

dein Text hat mich unterhalten, war kurzweilig zu lesen und Genuß überwiegte.

Gruß
Alcedo

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#6

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 16:54
von Krabü2 | 797 Beiträge | 797 Punkte
Hi Brot :-)
ich bin Deiner Geschichte total gern gefolgt und fand sie faszinierend. Sie ist voller Projektionen und zeichnet den Protagonisten (wieauchimmer er heißt *lach*) auch schon paranoid und mit einer kriegerischen 'Innenwelt', was mir sehr zusagt als psychologische 'Struktur'. Manchmal empfinde ich Längen, und an einigen Stellen stimme ich auch Margot zu, dass eine diskretere Umschreibung in der sprachlichen Anwendung eindrucksvoller wäre und der Geschichte mehr Ausdruck, ja, gar dem Protagonisten mehr 'Unheimlichkeit' und 'Pathologie' gäbe. Aber insgesamt, und das möchte ich hier noch mal betonen: sehr gern gelesen!
Grüße von
kratzbürste

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#7

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.10.2006 19:33
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Ich danke wiederum fürs Lesen.

Ich habe hoffentlich den Kulleraugen Fehler bereinigt. Danke dafür Alcedo.

Desweiteren hoffe ich, daß die Esotussi nun von oben nahen kann. Hatte wohl zu sehr daß Tapir Gedicht von Gernhardt im Ohr bzw. keine Ahnung von deutscher Grammatik. Letzteres ist der Wahrheit deckungsgleich.

Die von euch allen monierte Vulgarität im Ausdruck liegt mir schwer im Magen. Der hier erzählende Brotnic ist aber vulgär.

Da habe ich mich doch am Riemen gehalten und doch:

Zitat:

Manchmal empfinde ich Längen



Das, Kratzbürste, sei mir Ansporn.


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#8

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 06.10.2006 22:38
von Alcedo • Mitglied | 2.494 Beiträge | 2351 Punkte
na also:
Kulleraugen staunen und Esomami naht fehlerlos!

die Vulgarität einer Baubo kann unter Umständen hilfreich sein.
aber ist denn Erheiterung erwünscht?
in deinem Text wirkt Umgangssprachliches stellenweise störend, wie auch heiteres an gleicher Stelle deplatziert wirken würde.

Brotnics Vulgarität wirkt auf mich, als Leser, vor allem deshalb aufgesetzt, da in seinem Gedankenvokabular Begriffe wie "Labsal", "Schnoddrigkeit", "Zweimeterzehn mal Zweimeterneunzig" geplauzt und zerfräst und vor allem wegen dem großgeschriebenen "Sie" gleich im zweiten Satz schon.
genauso wie du da den Leser nicht duzt, sollte der Faden auch weitergesponnen werden,
meine ich
aber nur rein intuitiv
Alcedo

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#9

Herr B.

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 07.10.2006 17:14
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Die erwähnten Änderungen waren ja noch leicht. Es ist richtig beobachtet, daß es da einen Bruch in der Figur gibt, die den Brotnic nicht glaubwürdig erscheinen lässt. Ob ich das besser machen kann bzw. werde, weiß ich noch nicht. Aber danke nochmal für Interesse und Kritik an der Geschichte.

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