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#1

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 20.04.2006 16:18
von Mattes | 1.141 Beiträge | 1141 Punkte
Wie viele Menschen lebten zu Zeiten Goethes? 500 Millionen? Wie viele davon konnten lesen und schreiben und wie viele von denen hatten Zeit, Muße und Interesse, sich der Dichtkunst zu widmen? Um wie viel weniger waren es in den Jahrhunderten zuvor? War es da nicht naheliegend, sich auf diesem Gebiet hervorzutun, um die eigene Lebensweisheit zu verkünden und die Gesellschaft wenn nicht zu verändern, so doch zu beeindrucken? Und war es nicht quasi die Pop-Art der vergangenen Jahrhunderte, da es meist schnell und en passant zu konsumieren war? Ist Goethe sinnbildlich der Big Mac der klassischen Dichtung, Fast Food für Nicht-Analphabeten, die Aussagen um so größeren Glauben schenkten, je eingängiger sie waren. Wäre Schiller heute ein begnadeter Bild-Redakteur?

Heute hat sich die Menschheit insgesamt vielleicht nur verzehnfacht, die Zahl der alphabetisierten Menschen jedoch verhundertfacht. Der Alphabetisierungsgrad in den entwickelten und in den Transformationsländern liegt bei 99%, weltweit bei 80%.
Ist Dichtung daher nicht heute erst recht das geeignete Mittel, um Inhalte zu transportieren oder ist Lyrik etwas für Loser?

Genie bricht sich Bahn. Nicht jedem späteren Großdichter war diese Karriere an der Wiege gesungen worden. Man muss nicht schreiben können, um zu dichten, auch wenn es manchem Dichter gut täte. Dass es daher heute auch mehr gute Texte bzw. mehr große Dichter geben muss, nur weil so viele mehr schreiben können, erschließt sich mir nicht. Wer ist denn überhaupt ein großer Dichter? Der, den die kleine, elitäre Fachwelt als solchen anerkennt? Wie klein darf diese Welt sein, um ernsthaft als großer Künstler zu gelten? Ist großer Dichter, wer die Massen erreicht? Warum soll Massengeschmack immer und zwangsläufig schlechter Geschmack sein? Oder der, der mit seinem Schaffen auch die Zeit überdauert? Das wird erst die Zeit zeigen. Woran soll man denn einen zeitgenössischen und gleichzeitig zeitüberdauernden Dichter erkennen? Wenn man davon ausgeht, dass progressive Künstler ihrer Zeit immer voraus sind, ist auch klar, warum nur tote Dichter gute Dichter sein können.

Die klassische Dichtung hat ihre Höhepunkte erlebt und ist formal wohl kaum mehr zu steigern. Die moderne Dichtung ist auch ziemlich ausgereizt, was die Vielzahl albernster Produktionen ausreichend illustriert. Die postmoderne Dichtung reproduziert in eklektizistischer Manier alles Gewesene und kann daher neben der beständigen Wiederholung ästhetischer Genüsse bestenfalls inhaltlich insofern neu sein, als sie zeitgenössisch konkret ist. Schiller konnte nicht dezidiert über Genmanipulation schreiben, wohl aber über den menschlichen Allmachtswahn.

Tatsächlich leiden wir also eher darunter, dass es heute eine Vielzahl von Personen mittlerer Begabung gibt, die nachahmen können, wie die Altvorderen schrieben. Wer von denen hat aber auch nur eine ungefähre Vorstellung davon, wie viele Verse es bereits gibt und welche flach- und tiefgründigen Inhalte darin beschrieben sind? Nur weil die meisten von uns so wenige davon kennen, befinden wir uns doch nicht in einem Ozean lyrischen Entzückens. Nein, lediglich unser mangelnder Tiefgang lässt uns auch flache Tümpel stolz durchkreuzen. Wir lesen auch lieber zeitgenössische Verse, selbst wenn sie vielleicht nur mittelprächtig sind.

Die sogenannten Großen überdauerten die Zeit, weil sie inhaltliche und sprachliche Maßstäbe setzten. Und das ist um so leichter, je weniger es davon gibt. Wer also heute Maßstäbe setzen will, der suche sich ein geeigneteres Feld und keine so abgegraste Wiese, wie die Lyrik. Nichts ist künstlerisch langweiliger. In der heutigen Vielfalt der Unterhaltungsmöglichkeiten wird man zuallerletzt zu Dichterlesungen gehen oder sich Gedichtbändchen kaufen. Das ist so tot, wie irgend etwas und nur ein paar Leichenschänder wuseln da noch ein wenig herum. Man schaue sich um, wer Dichtung produziert (auch bei den besseren Songtexten) und wer sie konsumiert: Sind diese Trauerklöße aus Schwermut und Sehnsucht die progressiven Künstler, die unsere Gesellschaft voranbringen?

Lyrik ist was für Loser.

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#2

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 20.04.2006 16:29
von Roderich (gelöscht)
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Hallo Mattes,

sehr interessante Ansicht. Ein bisschen polemisch zwar, aber immerhin Futter für mein Loser-Gehirn.

Muss erst intensiv darüber nachdenken, bevor ich ein Statement dazu abliefern kann. Gehe jetzt mal grübeln ...

Grüße

Thomas

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#3

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 20.04.2006 17:14
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Ein weit verbreitetes Klischee ist zu denken, frühere Schreiberlinge hätten aus purer Lust Verse verfasst. Meist ging es ums nackte Überleben und manch einer hat sich sicher gewünscht, er hätte doch besser ein ehrbares Handwerk gelernt oder einen Acker bestellt, als sein Leben mit Schreiben zu fristen. Viele waren an königlichen Höfen angestellt oder hatten eine Stellung bei reichen Leuten inne, denen sie auf Geheiss und Wunsch Texte verfassen mussten. Sie waren eher selten in der Lage, ihre Themen und Formen selbst zu wählen und mussten sich der Mode und/oder des Geschmackes des Arbeitgebers unterwerfen. Also bitte, keine Verklärung von Altvorderen.

Was nun die Lyrik für Loser anbelangt. Heute sind viel mehr Menschen dazu fähig, sich schriftlich zu äussern, als früher. Das hat zum einen den Vorteil, dass wir viel mehr lesen (können), aber auch viel mehr Mist vorgesetzt bekommen. Was früher in Tagebüchern verschwand, wird uns heute in einschlägigen Heften, im Internet und in den Buchläden präsentiert. Jeder, der sich der Kenntnis des Alphabets rühmt, kann heutzutage seine Ergüsse unters Volk streuen und oder sie drucken lassen. Wer aber sind wir, um zu richten, was gut und was schlecht ist? Wer hat uns unsere Meinung zur Lyrik gelehrt.

In der Schule wird uns gesagt, der Erlkönig ist gut, die Bürgschaft ist exzellent, der Panter eines der besten Gedichte überhaupt. Wir nehmen das an, weil wir nicht wissen, ob es so ist, aus dem einfachen Grund, weil und das Wissen fehlt. Wer nichts weiss, muss alles glauben. Erst später sind wir in der Lage, darüber zu entscheiden, ob wir den Erlkönig kitschig, die Bürgschaft pathetisch und den Panter zu elegisch halten.

Wenn wir uns dem Geschmack der momentanen Mode unterwerfen, ist das eine persönliche Entscheidung. Wenn wir uns von so genannten Literaturkritikern vorschreiben lassen, was gut und was schlecht ist, sind wir selber schuld. Weil wir dann genau wieder in den vergangenen Schülercharakter zurückfallen. Es braucht nicht immer jemand, der uns sagt, was wir gut und schlecht zu finden haben. Etwas mehr Selbstvertrauen zum eigenen Geschmack würde vielen gut tun.

Massengeschmack muss nicht unbedingt schlecht sein. Was früher als Schundroman bzw. Schundverse galt, hat oftmals den Sprung in die Analen der Literatur geschafft. Massengeschmack bedeutet nur, dass eine breite Masse damit etwas anfangen kann. Wen wundert’s, dass die heutigen Verlage kein Risiko mehr eingehen und praktisch nur noch verlegen, was auch gekauft wird? Und wen wundert’s, dass Schreiberlinge nur noch schreiben, was verlangt und demzufolge auch gekauft wird? Wir heutigen Autoren unterscheiden uns also kaum von den Altvorderen, oder?

Wer wirklich etwas Neues erschaffen will, der soll meinetwegen eine neue Rose züchten, eine Mittel geben Krebs entwickeln oder den Marianengraben erforschen. Wer aber mit der Einstellung an Lyrik herangeht, er könne das Rad neu erfinden, der wird fraglos scheitern. Und wenn nicht, dann soll er mich das wissen lassen. Ich glaube nämlich noch an Wunder.

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#4

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 20.04.2006 19:21
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Ich weiß nicht warum, aber irgendwann kommt immer wieder mal dieses Thema auf. Wenn man eben nicht schreiben will, muß man das ja nicht. Ich bin eben ein Loser, na und? Ist es denn etwa ein besseres Hobby, Basketball zu spielen? Denn mehr, ist das Schreiben ja für die meißten, wenn nicht sogar für fast alle hier. Und wenn ich mich mit meinen Gedanken und emotionen beschäftige, kann ich das nicht als einen Verlust ansehen. Auch finde ich, dass es doch toll ist, wenn Menschen hier gratis ihre Gefühle und Ansichten ausstellen. Das ist doch einmal eine andere Perspektive als die ständige berieselung mit ausgeklügelten Dialogen, wie sie zum Beispiel in der Werbung vorkommen. Ich kann die Menschen die hier ihre Werke publik machen nicht als Verlierer ansehen. Schliesslich bilden diese Menschen einen guten Gegenpol zu der Maschine, mit welcher wir sonst ständig konfrontiert werden.
Die Alten waren damals auch modern und bedienten sich der für diese Zeit geltende Sprache. Heute sind eben die Formen anders, weil mehr Raum geschaffen wird, um sich so auszudrücken wie es einem beliebt. Man muss nicht mit allen Texten einverstanden sein, trotzdem sollte man berücksichtigen, dass diese Gedanken in einer Weise ein Geschenk eines Menschen, an einen anderen Menschen sind.
Man sollte nicht davon ausgehen, dass nur Menschen hier lesen, die auch selbst Gedichte shreiben. Es gibt sihce eine Menge von Lesern, die hier einfach herkommen, weil ihnen im Leben etwas abgeht, was sie für sich selbst auch nicht beschreiben können. Irgendwann trifft ein Gedicht die richtige Gemütsverfassung bei diesen Lesern und sie sind zufrieden oder glücklich, oder sie erkennen zumindest, dass es auch einen anderen Menschen gibt, der möglicherweise ähnliches erlebt hat.
Wir sind hier im Tümpel relativ professionell unterwegs. Sieh dir doch einmal herzschmerzschmacht Foren an, in denen die Kommentare anders lauten wie zum Beispiel: Ja, ich wollte mich auch schon einmal umbringen, aber...blablabla
Diese Menschen lesen aber vermutlich aber auch in professionelleren Foren Gedichte und entnehmen sich etwas von den Zeilen.
Also ein großes "NEIN" wenn du meinst, dass Lyrik für Loser ist.

LG Gem

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#5

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 20.04.2006 19:36
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Hier ein anderer Aspekt: Was beim Betrachten eines künstlerischen Werkes eines anerkannten und gar verstorbenen Dichters oder Künstlers ganz allgemein leich vergessen werden kann, ist, dass in der Regel, für mein Verständnis zumindest, hinter diesem Werk eine herausragende Persönlichkeit steht. Nur eine solche ist (möglicherweise?) in der Lage etwas zukunftsweisendes, herausragendes zu schaffen. Man muss diese Persönlichkeit gewiss nicht persönlich oder detailliert kennen, um sein Werk zu schätzen oder zu verstehen. Doch hilft es, sich bei der Betrachtung eines Kunstwerkes bewußt zu machen, dass man hier nur mit einem Auswuchs, der sprichwörtlichen Spitze des Eisberges konfrontiert ist.
Heute kann man regelrecht studieren ein Künstler zu werden. Kunsthochschulen erfreuen sich großen Zulaufs. Spiegele ich die Masse der dort examinierten "Künstler" gegen die Masse meiner zwischenmenschlichen Erfahrungen, so halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass auch nur ein Viertel dieser "Diplomkünstler" dem von mir oben beschriebenen Künstlerbild standhält. Hingegen sind mir durchaus in diversen anderen Lebensbereichen und Berufssparten Persönlichkeiten begegnet, denen ich zumindest das Zeug zu einem solch exponierten Dasein attestieren würde.
Was ich jedoch eigentlich sagen will: die Erstellung künstlerischer Werke, und mögen sie noch so von Talent und Qualität zeugen, machen noch keinen Künstler. Es geht nicht darum gute Verse zu produzieren, sondern darum diese dann in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Das ist die hohe Kunst. Wir runzeln manchmal die Stirn bei der Betrachtung alter Werke großer Meister und fragen uns, was ist daran besser als mein Gedicht von letzter Woche? Zum einen war der alte Dichter vielleicht tatsächlich ein einäugier unter Blinden, aber auf jeden Fall stand das Werk zu seiner Zeit in einem herausragenden Zusammenhang, auch wenn es vielleicht gar in diesem Moment direkt nicht erkannt worden war. So blieb es bestehen. Kennt man diesen Zusammenhang heute nicht mehr, so können schon einige Fragezeichen entstehen.
Ich sage also, dass der Künstler als ganzes erst die Kunstwerke zu Kunst macht und dass nicht seine Kunstwerke allein ihn zu einem Künstler machen. So sollte es zumindest sein, denke ich.

Insofern, Mattes, würde ich Deinen Text so nicht 100%ig unterschreiben. Aber er spricht mir dennoch in vielerlei Hinsicht aus der Seele und gefällt mir daher gut.

Schöne Grüße,
GW

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#6

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 01:21
von Ulli Nois | 554 Beiträge | 554 Punkte

Zitat:

Margot schrieb am 20.04.2006 17:14 Uhr:
Was früher als Schundroman bzw. Schundverse galt, hat oftmals den Sprung in die Analen der Literatur geschafft.



Analen? Willst du damit sagen, Margot, dass Lyrik etwas für den Arsch ist?

Ehrlich gesagt finde ich die Diskussion ein wenig für den Arsch, weil sie sich nur für jemanden stellt, der mit seinen Gedichten etwas erreichen, "Inhalte transportieren", Anerkennung finden, seiner Zeit voraus sein, die Welt voranbringen und vielerlei mehr, wovon Mattes spricht.

Tut mir leid, aber deshalb schreibe ich nicht.

Ich habe jahrzehntelang Gedichte geschrieben, die nie jemand gelesen hat. Einfach weil ich Lust hatte, vielleicht auch aus irgendeinem Zwang heraus. Meistens bildete ich mir ein. etwas besser verstanden zu haben, zumindest genauer hingesehen zu haben. Fast immer habe ich mich anschließend besser gefühlt.

Jetzt, wo ich in einer kleinen Öffentlichkeit schreibe, merke ich, dass Gefallsucht und Eitelkeit mehr mitschreiben als mir manchmal lieb ist. Ich entwickle ein Gespür für das, was mehr ankommt und was weniger. Anzukommen, Verstandenzuwerden ist sicher kein schlechtes Motiv, wo Sprache der Kommunikation dient. Jede Kritik an meinen Gedichten schärft meinen Umgang mit der Sprache. Aber es fördert auch meinen Opportunimus.

Die in meinem Leben wichigsten Erlebnisse und Einsichten sind zum Teil in Gedichte eingegangen, die hier (fast) keine Laus interessiert haben. Das können "objektiv" schlechte Gedichte gewesen sein, denn ganz offensichtlich habe ich mich nicht verständlich gemacht. Aber wenn die Nichtwirkung zur Folge hätte, dass ich solche Gedichte nicht mehr schriebe, würde ich mich nicht wohlfühlen. Denn das allererste Motiv des Schreibens sehe ich immer noch darin, mich selbst weiterzubringen.

Rausholen, was in einem ist. Seinen eigenen Ton finden. Nur dann hat man eines Tages vielleicht etwas zu sagen (was nicht tausend andere auch schon gesagt haben). Ich glaube, das meint auch GW. Was aber, wenn ich feststellen muss, dass in mir nicht viel zu holen ist? Dass ich ein loser bin?! Auch das kann eine sehr heilsame Einsicht sein. Vielleicht braucht die Welt solche Einsichten mehr als alles andere.

Wie sagte schon Old Samuel, der Maßstäbe gesetzt hat, einen Nobelpreis bekommen hat und im Alter schwer depressiv war?

Ever tried, ever failed
no matter

try again, fail again
fail better


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#7

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 08:40
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte

Zitat:

Ulli Nois schrieb am 21.04.2006 01:21 Uhr:
Analen? Willst du damit sagen, Margot, dass Lyrik etwas für den Arsch ist?



Ein freudscher Verschreiber.

btw. Sehe ich Mattes Text eher als Essay an.

Definition: Essay
['der oder das; englisch, „Versuch“], französisch Essai

kürzere, literarisch gestaltete und inhaltlich anregende Abhandlung, meist über ein aktuelles künstlerisches oder wissenschaftliches Thema. Gattungstheoretisch steht der Essay anderen literarischen Zweckformen nahe wie der wissenschaftlichen Abhandlung, dem Traktat oder dem Feuilleton. Von diesen unterscheidet er sich jedoch durch eine größere Subjektivität, thematische Vielfalt und Freiheit in der Wahl seiner stilistischen und formalen Mittel. Der Verfasser eines Essays sieht seine Darstellung als Gedankenspiel, um den Lesern Betrachtungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Denkanstöße zu geben. Kennzeichen des Essays sind daher u. a. die lockere, assoziative Anordnung der Gedanken, die auch Abschweifungen oder Perspektivwechsel zulässt, verbunden mit einem anspruchsvollen, eleganten, bisweilen provokanten Stil. Quelle wissen.de


Und wenn nicht, muss ich wohl damit leben ein Loser zu sein. Sei's drum!

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#8

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 09:08
von Mattes | 1.141 Beiträge | 1141 Punkte
Ich hatte ja gehofft, dass das deutlicher wäre. Na ja, ich sollte die Finger von Prosa lassen, das ist was für Loser.

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#9

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 09:45
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte

Zitat:

Mattes schrieb am 21.04.2006 09:08 Uhr:
Ich hatte ja gehofft, dass das deutlicher wäre.

Was, dass ich ein Loser bin?


Zitat:

Na ja, ich sollte die Finger von Prosa lassen, das ist was für Loser.



Ich weiss nicht, was du hast. Es haben immerhin ein paar auf dein statement geantwortet und zwar recht ausführlich. Das Problem ist also nicht, dass du keine Prosa schreiben könntest (du kannst das nämlich), sondern, dass du es dir nicht zutraust. Just do it, was hast du zu verlieren?

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#10

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 10:19
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
...hängt ihn...

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#11

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 10:23
von Ulli Nois | 554 Beiträge | 554 Punkte
Formal habe ich an Mattes Text nichts auszusetzen.

Deshalb musste ich mich ja so bedeutungsschwer auf das Inhaltliche stürzen.

Wenn jetzt Teil II kommt "Gedichte ist was für Gewinner", trete ich beschämt beiseite, weil ich wieder nicht kapiert habe, dass alles nur ein Spiel war.

Übrigens, meine Antwort war auch nur ein Versuch.

Quesaisje?


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#12

Lyrik für Loser

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.04.2006 16:51
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte
Hm. Ein Essay soll dem Leser Gedankenanstöße geben - und angesichts der Rückmeldungen und deren inhaltliche Auseinandersetzung ist dieses Ziel wohl erreicht worden...

Allesamt Loser! (Auch nur ein Versuch )



P.S.: Ich habe mich gut unterhalten beim Lesen Deiner Zeilen, Mattes. Darf das auch ein Ziel eines Essays sein? Ich hoffe doch ...

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