Das ist ja albern. Selbstverständlich sind die Zeilenenden der jeweiligen ersten Zeilen bewusst platziert, wir reden immerhin von einem Gedicht. Das Tollste daran ist ja auch noch, dass sie dann in den jeweils letzten Zeilen auch noch einen Reimpartner finden. Auch das erscheint mir nicht unabsichtlich gewählt.
Ernst beiseite: Die "großen Worte", von denen es ja sogar 5 gibt, sind selbstverständlich DAS zentrale Element dieses Gedichtes. Um dieses Gerüst ist es aufgebaut. Das erwarte ich von einem Gedicht bzw. dann überzeugt es mich erst, wenn der Dichter/die Dichterin sich etwas dabei gedacht hat. Kling-klang-klong-Gedichte gibt es genug. Wenn ich von den kaum durchbrochenen Regelmäßigkeiten sprach, meinte ich folgende Schwäche:
I ...Rätselhaftigkeiten ...gleiten
II ...Unbezwingbarkeiten ...schreiten
III ...Weiten ...Unsterblichkeiten
IV ...Vergänglichkeiten ...Unerträglichkeiten
Wenn es denn ein konsequenter Wechsel ab Strophe 3 gewesen wäre, hätte ich das hervorragend gefunden. So aber wirkt es dann doch etwas zufällig. Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich derzeit habe.
DG
Mattes