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#1

Göttin des Lebens

in Natur 30.08.2005 13:56
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Göttin des Lebens

Die Wälder welken langsam hin,
das Wetter oft nur fad.
Die Vögel in den Süden ziehn,
die Menschen auch malad.

Über die Stoppelfelder wehn,
die Winde mit Gebraus,
mit dem Schirm wir Gassi gehen,
und bleiben oft zu Haus.

Das Obst strahlt prallbunt, fein,
Weinberge sind belebt,
an Reben protzt üppig der Wein,
die Kelter wird bewegt.

Bevor der Winter die Bühne betritt,
mit Frost und Sturmes Gekeife,
kommt anmutig, mit wiegendem Schritt,
eine Schönheit, dass ist die Reife.

In vollem Ornat, mit all ihren Farben,
sie ist reif und wird niemals älter,
legt sie hin der Natur prächtigste Gaben,
in Garben, Korb und auch Kelter.

Die Göttin des Lebens, Schützerin der Art,
wir feiern sie mit grossem Genuss,
die uns im Winter vor dem Hunger bewahrt,
mit ihr heute den den Überfluss.


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#2

Göttin des Lebens

in Natur 04.09.2005 21:24
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Knud,

hab Dein Gedicht sehr gerne gelesen. Erinnert mich total an Erntedank und die Herbstmonate. Ja, ich freue mich irgendwie schon ein wenig auf diese bunte und etwas kühlere Zeit. Auch wenn der Sommer nun dann doch zu kurz war, ist eben irgendwann einmal ein Ende notwendig ...

Schade, dass sonst noch keiner von den guten Kritikern seinen Senf zu Deinem Texte dazu gab!

Aber ich fand ihn wirklich gelungen und zum Herbst einladend!

Lieben Gruß
Süßchen

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#3

Göttin des Lebens

in Natur 05.09.2005 23:13
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte

danke Süßchen für Dein Posting. Ja die Zeit der Ernte. Die Jahreszeit die uns wichtig sein müsste, denn sie sichert unser Leben. Verpackt in eine etwas skurile Geschichte.
Liebe Grüsse
Knud

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#4

Göttin des Lebens

in Natur 08.09.2005 20:21
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
hallo knud. ist - glaub ich - das erste mal, dass ich einen text von kommentiere, oder?

ist mir kurz aufgefallen und ich sags frei raus: mir gefallen die umstellungen der satzglieder nicht, um den reim zu bekommen ( -> bsp: str1+2+5/je zeile 3).

dann eine verständnisfrage: was ist "malad"? (str1/zeile4)

ansonsten entspringt deinen zeilen der knudsen-witz.

beste grüße.
arno.

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#5

Göttin des Lebens

in Natur 08.09.2005 21:47
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte

hallo Arno,
ja,.. mal ad , eine Verballhornung,umgangssprachlich, aus dem Französischen siehe mal a la tete usw. (sich unwohl fühlen)//grins
Klar habe ich einen Wechsel im Tempi, und der ist auch gewollt //
ab Str. 3 danke für die Anerkennung meines skurilen, englischen Witzes
LG
Knud

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#6

Göttin des Lebens

in Natur 09.09.2005 12:38
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
hallo knud..

kann man das dann so sagen "Die Menschen auch malad"? klingt für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Tempi hatte ich gar nicht angesprochen... mal schauen... also es bleibt ja alles in der Gegenwart. Ein Wechsel der Tempusform erkenne ich nicht.. oder meintest du den Wechsel der Jahreszeit? Ist nicht alles ein wenig Spätsommer ... äh, bluna...?

Beste Grüße.
AB.

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#7

Göttin des Lebens

in Natur 09.09.2005 17:36
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte

Hallo Arno , ja malad ist eine übliche Redewendung und keine Neuschöpfung
Einen Metrikwechsel habe ich nach "Kelter" da kommt der Auftritt der Göttin. (diese werden zunehmend selten )
Gruss
Knud

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