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#1
von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 17:00von muh-q wahn •
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Jiónas Imbedheel
Einst brach ein Krieg im Fohrenwalde zwischen allen Völkern aus.
In Altenbek zu jener Zeit war Jiónas Imbedheel zuhaus.
Obgleich er blutig jung an Jahren, wurde er bald auserwählt.
Er trotzte vielerlei Gefahren, jeder Kampf hat ihn gestählt.
Zwölf Jahreszeiten sah man wandern, viele Leben früh genommen,
da bat ein Herrscher alle andern, ganz allein zum Ting zu kommen.
Der Fagen Führer aber war Kris Tallos aus dem hohen Norden,
er ließ die Gruppe ganz und gar einsperren oder gleich ermorden.
Nur Jiónas konnte dem entfliehen, Tallos zog gen Altenbek,
ließ Mauern an der Stadt hochziehen, kontrollierte jeden Weg.
Die Städte, die noch frei geblieben, schanzten nun mit Mann und Maus.
Wer angriff, wurde aufgerieben, ’s gab kein Rein und auch kein Raus!
So saßen sie in ihren Festen, starrten ängstlich auf das Land,
das früher allen dient zum Besten, heute größtenteils verbrannt.
Doch in den Feuern seit der Zeit schwelt auch ein Fünkchen Hoffnung mit.
Und viele sind zum Kampf bereit, falls Jiónas aus dem Schatten tritt.
Einst brach ein Krieg im Fohrenwalde zwischen allen Völkern aus.
In Altenbek zu jener Zeit war Jiónas Imbedheel zuhaus.
Obgleich er blutig jung an Jahren, wurde er bald auserwählt.
Er trotzte vielerlei Gefahren, jeder Kampf hat ihn gestählt.
Zwölf Jahreszeiten sah man wandern, viele Leben früh genommen,
da bat ein Herrscher alle andern, ganz allein zum Ting zu kommen.
Der Fagen Führer aber war Kris Tallos aus dem hohen Norden,
er ließ die Gruppe ganz und gar einsperren oder gleich ermorden.
Nur Jiónas konnte dem entfliehen, Tallos zog gen Altenbek,
ließ Mauern an der Stadt hochziehen, kontrollierte jeden Weg.
Die Städte, die noch frei geblieben, schanzten nun mit Mann und Maus.
Wer angriff, wurde aufgerieben, ’s gab kein Rein und auch kein Raus!
So saßen sie in ihren Festen, starrten ängstlich auf das Land,
das früher allen dient zum Besten, heute größtenteils verbrannt.
Doch in den Feuern seit der Zeit schwelt auch ein Fünkchen Hoffnung mit.
Und viele sind zum Kampf bereit, falls Jiónas aus dem Schatten tritt.
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#2
von Richard III •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 17:11von Richard III •
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#3
von muh-q wahn •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 17:16von muh-q wahn •
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#4
von Richard III •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 17:23von Richard III •
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#5
von muh-q wahn •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 17:49von muh-q wahn •
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#6
von Arno Boldt •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 18:14von Arno Boldt •
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#7
von muh-q wahn •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 19:40von muh-q wahn •
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#8
von Richard III •
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Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 20:01von Richard III •
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#9
von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 26.08.2005 20:19von muh-q wahn •
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#10
von Margot • Mitglied | 3.048 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 28.08.2005 12:43von Margot • Mitglied | 3.048 Beiträge
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Hi muh
Ein Geschichte, die mich stark an Tolkien erinnert, wohl der Namen wegen. Ich mag so „altes Zeugs“ gerne, werde aber nicht recht schlau daraus. Weshalb wurde der Jüngling auserwählt? Darüber lässt du den Leser im Unklaren, schade eigentlich, weil er doch der Gute zu sein scheint und der Sympathieträger der Geschichte.
In der 2. Str. fangen – für mich – die Ungereimtheiten an. Ein Herrscher lässt alle anderen – also den Protagonisten nicht – zum Ting (Fluss, Berg ?) kommen und ermorden oder einsperren, aber in der 3. Str. kann der Gealterte dann plötzlich entfliehen. (?) Der Fagen Führer war Kris Tallos, ok – aber weshalb ‚aber’? Soll er doch, wenn’s ihm Spas macht....
‚Ganz und gar’ einsperren klingt für meine Ohren nicht richtig, allesamt oder so. Auch mit ‚Mann und Maus’ würde besser zu einer Geschichte auf See passen, wo der Kutter untergeht. Aber ich will ja nicht pingelig erscheinen.
Am Ende wird der sonst so mutige Protagonist fast ein wenig unsympathisch, weil er sich hinter den Mauern verschanzt. Feigling, wa!
..... Da hätte ich mir doch lieber den Heldentod gewünscht, aber gut, gut, er kann sich ja noch aufraffen.
So, fertig gemeckert. Im Grossen und Ganzen ist’s eine nette Geschichte (und so praktisch, wenn man sich Namen ausdenken kann, die metrisch passen *g), die mir gefällt.
Beste Grüsse
Margot
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Hi muh
Ein Geschichte, die mich stark an Tolkien erinnert, wohl der Namen wegen. Ich mag so „altes Zeugs“ gerne, werde aber nicht recht schlau daraus. Weshalb wurde der Jüngling auserwählt? Darüber lässt du den Leser im Unklaren, schade eigentlich, weil er doch der Gute zu sein scheint und der Sympathieträger der Geschichte.
In der 2. Str. fangen – für mich – die Ungereimtheiten an. Ein Herrscher lässt alle anderen – also den Protagonisten nicht – zum Ting (Fluss, Berg ?) kommen und ermorden oder einsperren, aber in der 3. Str. kann der Gealterte dann plötzlich entfliehen. (?) Der Fagen Führer war Kris Tallos, ok – aber weshalb ‚aber’? Soll er doch, wenn’s ihm Spas macht....
‚Ganz und gar’ einsperren klingt für meine Ohren nicht richtig, allesamt oder so. Auch mit ‚Mann und Maus’ würde besser zu einer Geschichte auf See passen, wo der Kutter untergeht. Aber ich will ja nicht pingelig erscheinen.
Am Ende wird der sonst so mutige Protagonist fast ein wenig unsympathisch, weil er sich hinter den Mauern verschanzt. Feigling, wa!
..... Da hätte ich mir doch lieber den Heldentod gewünscht, aber gut, gut, er kann sich ja noch aufraffen.
So, fertig gemeckert. Im Grossen und Ganzen ist’s eine nette Geschichte (und so praktisch, wenn man sich Namen ausdenken kann, die metrisch passen *g), die mir gefällt.

Beste Grüsse
Margot
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#11
von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 29.08.2005 11:56von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Hallo Margot!
Danke für deine Anteilnahme.
Hinsichtlich der Metrik hast du im ersten Fall unbedingt recht, im zweiten bedingt, da ich für mich in Anspruch nehmen möchte, dass es zumindest keine Vergewaltigung ist, das „Kontrollieren“ auf 1 und 3 zu betonen. Wie dem auch sei, ich schwankte beständig zwischen Vier- und Achthebern und zwischen Mittel- und Endreimen und irgendwann hatte ich die Schnauze voll und einiges verschlimmbessert, wie man sieht.
Dass es an Tolkien erinnert, wundert nicht, da ich für ein Tolkien-inspiriertes PC-Adventure ein Szenario entworfen hatte und die Einführungen und Mitteilungen in Gedichtform gestaltet hatte, deren eines nun die Grundlage für dieses Werk wurde. Der Protagonist ist zum Anführer der Altenbeker gewählt worden. Ich gebe zu, dass meine Formulierung nicht ideal ist, aber dass er der Hoffnungsträger ist, ist zumindest rübergekommen. Seine charakterlichen Eigenschaften sind dabei egal, einzig die Tatsache, dass er dem Meuchelmord an allen anderen Führer entkommen konnte, macht ihn dazu.
Einer der Herrscher bat im Laufe des Krieges alle anderen zu einem Thing (so wohl die „deutsche“ Rechtschreibe, sorry, ich habe immer die skandinavische vor dem inneren Auge), also einer Versammlung zu kommen. Hier erschien man gewöhnlich allein und unbewaffnet, aber (und nur diese Erklärung kann ich dir für das Wörtchen anbieten) der olle Kris Tallos nutzte die Glegenheit, die Führer allesamt (ja, stimmt schon, ganz und gar ist ziemlich reimgeschuldet und daher nix gut) zu überwältigen. Diesem Überfall entkam einzig der immer noch junge (wieso gealterte?) Held.
Allerdings konnte er nicht zurück, denn Tallos überwältigte Altenbek und befestigte es. Auch in den anderen Städten verschanzten sich die Bürger, auf dem Lande wüten seitdem die wildesten Horden und stecken alles in Brand, insofern ist es also ziemlich schattig.
Unsympathisch? Nun, keiner weiß, ob Jiónas überhaupt noch lebt, sie klammern sich an diese Hoffnung. Einige sind wohl zum Kampf bereit aber sie benötigen einen Leithammel. Vielen ist vermutlich gar nicht einmal unangenehm, dass Imbedheel nicht erscheint, denn dann müssten sie tatsächlich Farbe bekennen. Also mir sind eher diese Leute unsympathisch. 
Die metrisch passenden Namen waren übrigens bereits vor Gedichtwerdung ersonnen und auch so empfinde ich diesen Hinweis als relativ kränkend und überflüssig. Genau so praktisch ist es ja, sich die anderen Worte nach ihrer Passgenauigkeit auszusuchen, denn es hätten ja auch vierundzwanzig Jahreszeiten sein können, die der Krieg andauerte.
Schön, dass es dennoch ein wenig gefallen konnte.
Liebe Grüße
muh-q wahn
P.S.: Für Geschichten auf See bist du ja an prädestinierter Stelle, nicht wahr?
Die Redewendung „mit Mann und Maus“ stammt wohl ursprünglich aus der Seefahrt, das ist wahr. Aber Männer und Mäuse wurden und werden ja auch in anderen Zusammenhängen erwähnt und ein wenig wie dem Untergang geweihte Schiffe sind diese Städte im Meer des Elends doch auch zu sehen... 
Danke für deine Anteilnahme.
Hinsichtlich der Metrik hast du im ersten Fall unbedingt recht, im zweiten bedingt, da ich für mich in Anspruch nehmen möchte, dass es zumindest keine Vergewaltigung ist, das „Kontrollieren“ auf 1 und 3 zu betonen. Wie dem auch sei, ich schwankte beständig zwischen Vier- und Achthebern und zwischen Mittel- und Endreimen und irgendwann hatte ich die Schnauze voll und einiges verschlimmbessert, wie man sieht.Dass es an Tolkien erinnert, wundert nicht, da ich für ein Tolkien-inspiriertes PC-Adventure ein Szenario entworfen hatte und die Einführungen und Mitteilungen in Gedichtform gestaltet hatte, deren eines nun die Grundlage für dieses Werk wurde. Der Protagonist ist zum Anführer der Altenbeker gewählt worden. Ich gebe zu, dass meine Formulierung nicht ideal ist, aber dass er der Hoffnungsträger ist, ist zumindest rübergekommen. Seine charakterlichen Eigenschaften sind dabei egal, einzig die Tatsache, dass er dem Meuchelmord an allen anderen Führer entkommen konnte, macht ihn dazu.
Einer der Herrscher bat im Laufe des Krieges alle anderen zu einem Thing (so wohl die „deutsche“ Rechtschreibe, sorry, ich habe immer die skandinavische vor dem inneren Auge), also einer Versammlung zu kommen. Hier erschien man gewöhnlich allein und unbewaffnet, aber (und nur diese Erklärung kann ich dir für das Wörtchen anbieten) der olle Kris Tallos nutzte die Glegenheit, die Führer allesamt (ja, stimmt schon, ganz und gar ist ziemlich reimgeschuldet und daher nix gut) zu überwältigen. Diesem Überfall entkam einzig der immer noch junge (wieso gealterte?) Held.
Allerdings konnte er nicht zurück, denn Tallos überwältigte Altenbek und befestigte es. Auch in den anderen Städten verschanzten sich die Bürger, auf dem Lande wüten seitdem die wildesten Horden und stecken alles in Brand, insofern ist es also ziemlich schattig.
Unsympathisch? Nun, keiner weiß, ob Jiónas überhaupt noch lebt, sie klammern sich an diese Hoffnung. Einige sind wohl zum Kampf bereit aber sie benötigen einen Leithammel. Vielen ist vermutlich gar nicht einmal unangenehm, dass Imbedheel nicht erscheint, denn dann müssten sie tatsächlich Farbe bekennen. Also mir sind eher diese Leute unsympathisch. 
Die metrisch passenden Namen waren übrigens bereits vor Gedichtwerdung ersonnen und auch so empfinde ich diesen Hinweis als relativ kränkend und überflüssig. Genau so praktisch ist es ja, sich die anderen Worte nach ihrer Passgenauigkeit auszusuchen, denn es hätten ja auch vierundzwanzig Jahreszeiten sein können, die der Krieg andauerte.

Schön, dass es dennoch ein wenig gefallen konnte.
Liebe Grüße
muh-q wahn
P.S.: Für Geschichten auf See bist du ja an prädestinierter Stelle, nicht wahr?
Die Redewendung „mit Mann und Maus“ stammt wohl ursprünglich aus der Seefahrt, das ist wahr. Aber Männer und Mäuse wurden und werden ja auch in anderen Zusammenhängen erwähnt und ein wenig wie dem Untergang geweihte Schiffe sind diese Städte im Meer des Elends doch auch zu sehen... 
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#12
von Margot • Mitglied | 3.048 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 30.08.2005 07:59von Margot • Mitglied | 3.048 Beiträge
Hi muh
Zu deiner Frage betref. dem 'Gealterten'. Du schreibst ja selber, dass 12 Jahreszeiten verstrichen sind. Mach - nach Adam Riese - 3 Jahre. Also ist er gealtert .... na ja .... falsches Wort .... älter.
Und nimm mir den Kommentar zu den Metriknamen nicht krumm, das war lediglich ein Scherz. Jeder weiss das und macht's ja selber auch.
Grüsse
Margot
Zu deiner Frage betref. dem 'Gealterten'. Du schreibst ja selber, dass 12 Jahreszeiten verstrichen sind. Mach - nach Adam Riese - 3 Jahre. Also ist er gealtert .... na ja .... falsches Wort .... älter.

Und nimm mir den Kommentar zu den Metriknamen nicht krumm, das war lediglich ein Scherz. Jeder weiss das und macht's ja selber auch.
Grüsse
Margot
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#14
von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Jiónas Imbedheel
in Mythologisches und Religiöses 30.08.2005 10:34von muh-q wahn •
| 834 Beiträge
Schon o.k., Loki und mit so einer Enttäuschung kann ich leben.
Ich halte dieses Werk auch bestimmt nicht für einen Geniestreich, obwohl es mir nach wie vor gefällt. Und ein paar Ideen/Aussagen sind schon noch drin, wenn auch keine tiefschürfenden Erkenntnisse. Dann hätte ich es aber auch unter Philosophisches gestellt.

Ich halte dieses Werk auch bestimmt nicht für einen Geniestreich, obwohl es mir nach wie vor gefällt. Und ein paar Ideen/Aussagen sind schon noch drin, wenn auch keine tiefschürfenden Erkenntnisse. Dann hätte ich es aber auch unter Philosophisches gestellt.

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