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#1

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 09.08.2005 20:37
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte


    Nolang



    Durch Pamir trug uns unsre Gier,
    nach Schätzen und Gewürzen,
    doch an den hohen Kältebergen
    befiel uns Wahnsinns Elixier,
    die Route westlich abzukürzen.

    Und höhnisch klingt der Falkenschrei!
    Er weiss, was in den Pelzen steckt.
    So lockt er uns durch dürre Steppe -
    Begierde schürt Betrügerei -
    wir haben alle Blut geleckt.

    Vier Monde haben sich gerundet.
    Tief ist der Tritt der Tiere jetzt,
    doch steigt kein Rauch als graue Säule;
    Geschenke haben nicht gemundet,
    und schreiend sind wir fort gehetzt!



    (c) Margot S. Baumann

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#2

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 09.08.2005 21:00
von Nonverbal • Mitglied | 407 Beiträge | 407 Punkte
wirklich toll wie du das beschreibst... vier monde haben sich gerundet, ein wahnsinnig schöner ausdruck..
was man nicht alles macht wenn man nichts hat... wirklich beeindruckend...

woher hattest du die inspiration?

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#3

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 06:37
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Nonverbal

Die Inspirationsquelle war eine Dokumentation im TV. Freut mich, wenn es dich anspricht.

Grüsse
Margot

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#4

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 10:41
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
Hi Marge,

mich kann das nicht begeistern. Es ist schwer zu verstehen worum es geht, vor Allem mit einem Titel, der mir nichts sagt.
Was ersichtlich ist, daß es wahrscheinlich Händler oder Eroberer sind, von denen da die Rede ist und das sie den Fehler machen eine kürzere Route zu wählen, die nicht abgesichert ist. Hunger und Gier führen dazu, daß die Gierigen sich gegenseitig betrügen.
Schließlich brauchen sie zu lang (immerhin 4 Monate) in der Wüste und immer noch kein Ort in Sicht. Das was sie bei sich haben, kann sie nicht ernähren.
So und nach dieser ganzen dramatischen Szenerie, die man so schön aus Filmen kennt, kommt was? Sie hetzen schreiend von dannen? Und mehr nicht?
Ein reichlich lahmes Ende für ein solch heißes Thema im Wüstensand.
Da hätte ich mir mehr erwartet.
Möglicherweise gibt es einen Grund für dieses abrupte Ende, doch kenne ich es nicht und auch mit Grund, würde dieser hier doch fehlen.

Lieben Gruß Richard

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#5

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 11:05
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Richie

Der Titel kann dir auch nichts sagen, weil es praktisch keine Hinweise (mehr) auf diese Stadt gibt. Ich nahm ihn jedoch trotzdem, weil er mich anspricht, auf einer ganz „sinnlichen“ Ebene. Das gibt’s zuweilen und dann muss ich diese Wörter einfach verwenden. Es ist, wie ein Gruss aus vergangener Zeit, den ich leise zu hören vermeine. Ok, ok .... ich hör schon auf damit.

Pamir jedoch sollte ein Begriff sein und wenn nicht, kann man ihn leicht nachschlagen (wenn man denn will), dann kommt man auch auf den Überbegriff, von dem hier die Rede ist. Die Händler hast du ja schon herausgelesen.

Zugegeben, der Ablauf der Ereignisse ist etwas kryptisch und wahrscheinlich schwer zu verstehen. Schade, dass es dich nicht dazu anspornt, etwas Geschichte um die knappen Zeilen zu spinnen, die Phantasie dazu hättest doch gerade du.
Die Hinweise dazu sind schon da, vielleicht etwas zu versteckt, aber das ist (natürlich) Absicht .... oder dann halt reines Unvermögen meinerseits, dem Leser den Weg zu weisen.

Besten Dank für den Kommentar.

Liebe Grüsse
Margot


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#6

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 11:35
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
Natürlich sagt mir Pamir etwas und natürlich kann ich mir eine Geschichte dazu ausdenken. Ich hatte gehofft, daß meine Kritik klarmacht, daß es in erster Linie an dem Schluß liegt, warum es mir nicht gefällt.
Der Schluß klingt nach: Ich hatte keine Lust mehr, also ließ ich sie einfach schreiend weglaufen.

Nolang? Erzähl dochmal. Ich habe noch nie davon gehört und als Historikerin interessiert mich das natürlich!

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#7

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 16:27
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Rich

Nun, der Schluss steht genau so, wie ich’s mir vorstellte. Das hat gar nüscht damit zu tun, dass ich keine Lust mehr hatte. Hey, was unterstellst du mir?! [12] Es packte sie halt ein massloses Entsetzen und pure Angst ums eigene Leben, als sie realisieren, was sie denen dort für ein „Geschenk“ in ihren Pelzen mitgebracht hatten.

Über Nolang ist nicht viel bekannt. Es ist praktisch (noch) nicht erforscht, weil es in einem sehr abgelegenen Gebiet liegt und zum grössten Teil nur noch aus Sandhügeln besteht. Nur wenige Archäologen haben bis anhin dort Ausgrabungen gemacht. Der Doku-Film, den ich darüber gesehen habe, beschrieb den Wettlauf zwischen deutschen und französischen Forschern vor dem 1. Weltkrieg, als erste Europäer, den Spuren, die in alten Schriften verzeichnet waren, folgten. Die Artefakte, die sie fanden, haben sie nach Europa verfrachtet und sind alle praktisch – während den Bombardierungen im 2. Weltkrieg vernichtet worden. Noch heute ist es – gemäss Film – nicht ratsam, in diesem Gebiet zu erwähnen, dass man aus diesen zwei Ländern kommt, weil die Einheimischen es noch heute als Diebstahl ansehen, was damals (unter dem Mäntelchen der Forschung und Bewahrung) dort abging.

Bitte und gern geschehen. [11]
Margot

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#8

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 10.08.2005 16:57
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
Vielen Dank, Margot für die kleine Geschichtsstunde!

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#9

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 16.08.2005 10:52
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
Mist, nach mehrmaligem Lesen hat es mich doch noch überzeugt. Ein tolles Gedicht! Gerade weil ich es mindestens 20mal lesen musste!

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#10

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 16.08.2005 14:18
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
So wehre dich nicht mehr, mein edler König. Das süsse Gift wird letztlich Sieger sein!


Freut mich Richie, danke fürs 20x lesen.

bisou
Margot

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#11

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 21.08.2005 22:49
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Mir gefällt das nicht. Nicht nur, dass ich keine Beziehung zu den handelnden Personen aufbauen kann, die Story bleibt mir unklar, sondern auch die Sprache lädt mich nicht ein. Das fängt schon in Strophe 1 mit den Kältebergen und dem Elixier des Wahnsinns an und setzt sich im Gedicht fort: Wieso Falkenschrei und wieso weiß der Falke etwas, dass mir verborgen bleibt . Statt Begierde ist wohl eher Gier gemeint und diese schürt doch auch nicht jetzt erst die Betrügerei, vielmehr ist der Betrug doch länger geplant. Was immer der Rauch in Strophe 3 symbolisieren soll, die graue Säule bleibt beziehungslos bzw. ist überfrachtet, wenn sie die wohlwollende Annahme der Opfergabe (wäre ja gar keine) anzeigen sollte, was Zeile 4 ja andeutet. Unglücklich ist, dass, wenn der Tritt der Tiere tief, man also immer noch unterwegs ist, die Geschenke aber schon nicht gemundet haben und die Truppe eigentlich schon wieder in die andere Richtung unterwegs ist.
Nein, dieses Gedicht bleibt mir so unnahbar, wie der dreifach missglückte Mittelvers. Eigentlich bin ich aber froh, dass das auch mal möglich war. Also danke, Margot.

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#12

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 08:57
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
10. Tag der Rückreise

Heute Morgen ist ein Kamel unter der Last der gekauften Waren zusammengebrochen. Wir haben es getötet und das Fleisch mitgenommen, um es später eintauschen zu können. Ein Teil der Gewürze mussten wir zurücklassen, weil die Tiere schon so schwer an ihrer Ladung tragen. Waren wir zu gierig?
Ich halte Ausschau nach Feuern, doch steigt keine Rauchsäule in den stahlblauen Himmel. Wieder und wieder hören wir die Schreie des Falken. Es ist, als würde er uns folgen. Ich wickle mich enger in den Pelz, um mich vor der Kälte zu schützen und kratze mich: Verdammte Flöhe!
Die Stimmung ist schlecht, wir sind alle müde. Vereinzelte haben Fieber und husten. Alle hoffen auf die Gastfreundschaft der Einheimischen. Wenn wir ihnen das frische Kamelfleisch geben, werden wir vielleicht wieder bei den Frauen liegen können.
Das Tal senkt sich leicht und jetzt sehen wir auch die Behausungen. Seltsam, nirgends eine lebende Seele auszumachen. Die Feuer sind erloschen und kein Laut ist zu hören ausser diesem vermaledeiten Falken. Im Dorfzentrum stossen wir auf den ersten Toten. Seine Glieder sind seltsam verkrümmt; er muss unter schrecklichen Schmerzen gestorben sein. Mir wird übel, der Leichengeruch hängt schwer über dem Dorf. Weiter hinten sehe ich eine Mutter mit ihrem Kind, beide tot. Was ist hier geschehen? Ich bücke mich und drehe die Frau auf den Rücken. Ihre Haut ist mit schwarzen Beulen übersäht. Ich fange an zu schreien! Pest!

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#13

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 10:45
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Und das heißt, das Rindvieh hat keine Ahnung!?

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#14

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 11:59
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
So etwas Unerhörtes würde ich nie behaupten!

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#15

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 12:11
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Das bliebe tatsächlich unerhört, denn zu einem sturen Kopf gehören nun einmal taube Ohren. Wo kommt denn diese Prosa her? Ich dachte, es wäre eine Dokumentation im Fernsehen gewesen!? Oder hast du das Gedicht jetzt für mich übersetzt?

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#16

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 12:28
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Diese Prosa ist eine etwas unkonventionelle Art das gelegte Ei zu begackern. Dokumentarfilme vermitteln Informationen, die dazugehörende Geschichte jedoch entstand in meinem Kopf. Was nach dem Verdichten davon noch übrig blieb, ist das Gedicht. Übersetzt? Nein, nicht übersetzt, sondern lediglich die Ausgangslage aufgezeichnet. Es muss dir dadurch auch nicht besser gefallen, ich akzeptiere, wenn jemand damit nichts anfangen kann. Ich wollte auch nur zeigen, dass sehr wohl hinter den „zusammenhanglosen“ Aussagen etwas steckt. Manche können da eintauchen, bei manchen sind’s eben nur lose Sätze. Dichterlos....

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#17

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 12:50
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Aber Margot, das ist doch unterstellt, dass du dir etwas dabei gedacht hast und dass das kein zusammenhangloses Gebrabbel ist. Ich meinte lediglich, dass die ganze Geschichte unklar bleibt und auch dein prosaischer Ausschnitt beweist das. Zudem ist es sprachlich gewöhnungsbedürftig und das stört mich vermutlich genau so.
"Where is the beef?", möchte ich hungrig ausrufen. Aber das soll dich nicht stören, ich stehe doch mutterseelenallein da.

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#18

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 12:59
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Ich sagte ja, es spielt keine Rolle, ob dir die Zeilen durch meine Erklärungen besser gefallen, ich wollte lediglich den Hintergrund aufzeigen. Ist das so schwer zur verstehen? Mann, Mann ..... vor welcher Bretterwand stehst du denn?
Und ob du (mit dem Nichtgefallen) alleine da stehst, das ist auch nicht bewiesen. Die anderen sind vielleicht einfach zu höflich, um was zu sagen, oder es geht ihnen aA vorbei. Dichterlos Nr. 2 ...

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#19

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 13:31
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Frau, Frau, ich stehe vor der Bretterwand deiner Zeilen und frage mich die ganze Zeit, was so eine Ausschnittsdichterei denn wohl soll? Was will die Dichterin mir denn mit diesem (Achtung, jetzt kommt's) zusammenhanglosem Gedicht sagen? O.k, o.k., o.k., man (frau) kann auch einfach mal eine Geschichte erzählen aber selbst eine solche sollte doch eine gewisse Dramaturgie beinhalten. Das sehe ich hier nicht. Wer sind die Leute? Was wollten die ursprünglich? Was hat die gierig gemacht? Was bedeutet die Pest bzw. hat diese mit unseren Freunden zu tun? Wo ist also die verdammte Moral von der Geschicht? Ich find sie nicht.

...und als einfache Geschichte ohne Moralelastix hat sie keinen rechten Anfang und auch kein rechtes Ende. Dann ist sie misslungen. Ich unterstelle ja aber, dass sie nicht vollständig ist und das scheint mir das Verunglückte an diesem Werk.

Du siehst also: Bretter, Bretter, Bretter... (Louis de Funès in "Oscar")

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#20

Nolang

in Mythologisches und Religiöses 22.08.2005 15:19
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Ok muh, dann mal der Reihe nach. Meine Prosa scheint ja nicht auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Reissen wir die Bretter mal von unseren Köpfen.

Das Gedicht erzählt eine Geschichte, soweit waren wir ja schon. Es ist ein Ausschnitt, das scheint dir ja nicht so recht zu schmecken, wa? Natürlich kann ich auch die ganze Story erzählen, das würde dann aber wirklich Prosa sein oder eine Ballade. So, wie es hier steht, ist’s einfach der Rest, der übrig blieb, als ich – wie vorhin schon erwähnt – verdichtete. Möglich, dass es nicht gelungen ist, das will ich gar nicht abstreiten, möglich aber auch, dass du dich einfach – aus was für Gründen auch immer – nicht auf den Text einlassen willst. *g

Also, schauen wir mal, was für „Informationen“ ich hier dem Leser gab: Nolang, Pamir, Gewürze, Schätze, Kälteberge, Abkürzung einer Route, Falke, Pelze, Begierde bzw. Gier, Händler, vier Monde, Rauchsäule, Geschenke und ein Forthetzen. Das ist doch eine ganze Menge Stoff, aus der man was stricken kann, nicht? Gut, Nolang konnte schon Ric nicht zuordnen, verständlich, wie meine Erklärung auch zeigt, aber mit den anderen Begriffen ist schon was anzufangen. Pamir zum Beispiel ist doch bekannt, und wenn nicht (vorausgesetzt, man ist wirklich interessiert) kann man’s ja bei google nachschlagen. Ich tue das häufig, wenn ich ein Wort oder ein Begriff nicht kenne und erwähne das auch meist im Text. Schliesslich bin ich nicht allwissend und es fällt mir auch kein Zacken aus der Krone, das zuzugeben.

Also, Pamir ist ein Hochgebirge in Zentralasien und bedeutet wörtlich übersetzt: Kalte Steppenweide. Es liegt an der Seidenstrasse. Dies muss ich nicht erklären, oder? Also, da sind mal schon die Grundpfeiler der Geschichte da. Es geht um Händler (eine Karawane) die sich auf der Seidenstrasse Richtung Osten bewegt – weil, die Gewürze kommen aus dem Osten und werden in den Westen gebracht. Jetzt haben die Jungs aber plötzlich die Idee, die bekannte Route abzukürzen. Wieso? Keine Ahnung, vielleicht hat ihnen wer gesagt, dass es dort verborgene Schätze gibt..... ich überlasse solche „Dinge“ gerne dem Leser ....

Jetzt kommt der Falke – der dir ja so gar nicht gefällt *g – ins Spiel. Er folgt, verfolgt sie, lockt sie weiter von der bekannten Route weg. Was ist der Falke? Einfach ein Vogel – vielleicht – oder kann es auch etwas anderes bedeuten? Das Gewissen, ein Dämon oder sogar der Teufel? Und weshalb weiss er, was in den Pelzen steckt? Schaun wir weiter ...... Was steckt also in den Pelzen, die die Händler mit sich führen. Wenn man die Geschichte der Seidenstrasse etwas verfolgt, kann man nachlesen, dass die Händler – in ihren Pelzen – Rattenflöhe mitschleppten und so die Pest in die entlegensten Winkel verbreiteten. Und der Falke weiss das, also kann es eine Metapher für den Teufel oder den Tod bedeuten.

Die letzte Strophe beschreibt den Rückweg (siehe Prosa). Vier Monate sind vergangen, seit die Händler diesen Weg gegangen sind. Die Lasttiere sind schwer beladen, daher die tiefen Tritte. Sie halten Ausschau nach Rauchsäulen = Menschen, Dörfer, Nomaden etc. Doch ist nüscht auszumachen. Das „Geschenk“ (Pest) hat sein Werk getan und als sie begreifen, was sie da verbreitet haben, packt sie halt die Panik und das Entsetzen.

So, jetzt habe ich dir aber wirklich alles erklärt, was mich zu diesem Text veranlasst hat – lach. Ich hoffe, du bist jetzt zufrieden. Mann oh Mann!

Und jetzt können wir gerne darüber diskutieren, dass ein Werk autonom bestehen soll, also ohne Erklärungen seitens des Dichters. Aber dafür bin ich wohl nicht die richtige Person. Andere können das viel besser. Aber da du mich so inständig darum gebeten hast, dich aus der Unwissenheit zu befreien: Bitteschön!
Wie gesagt, halte ich es meist für verlorene Energie, jemandem den Text zu erklären, wenn er mir sagt, dass er ihm nicht gefällt. Schliesslich wird das Gedicht nicht besser, oder man mag es mehr, wenn man weiss, was ich erzählen wollte. Es wird höchstens verständlicher, aber wenn der Funke nicht springt, dann tut er es auch nach dem Ausbreiten und Sezieren nicht, oder? Womöglich habe ich Krumen gesäht und wollte, dass der Leser das Brot sieht, dann sei mir verziehen.

that’s it
Margot





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