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#1

Roter Mohn

in Philosophisches und Grübeleien 06.06.2005 16:17
von kein Name angegeben • ( Gast )
Roter Mohn

Die rote Glut von wildem Mohn -
sich dem Wind entgegen beugt -

Gedankensprung - gestern - heut -
vergänglich - ist auch das Zeitliche -

Doch die roten Büten vom wogenden Mohn -
sie werden sich halten, in meinem Sein.

Mira Aebi-Schweizer

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#2

Roter Mohn

in Philosophisches und Grübeleien 06.06.2005 20:41
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.991 Beiträge | 2011 Punkte
Es ist flecklich, flüchtig, flackernd. Und sehr japanisch.
Der traumhafte Anblick roten Mohns inspiriert das lyrIch zu einer tieferen Einsicht über die Ewigkeit. Die eine Pflanze wird vergehen, doch der die Art, der Anblick und der Augenblick bleiben. Mehr vermag dein Gedicht mir nicht zu geben, entweder ist es zu kurz (Aspekte) oder zu lang (Augenblick, japanischer Stil) Und doch ist die Besonderheit der Stimmung nachvollziehbar, somit kann dein Gedicht den Leser berühren.

Grüßle

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#3

Roter Mohn

in Philosophisches und Grübeleien 06.06.2005 22:08
von Genesis (gelöscht)
avatar
Hallo Mira,
das erste was mir auffiel, war die Flut an Gedankenstrichen. Man erwartet nach einem Gedankenstrich eher einen gedanklichen Sprung, du jedoch setzt sie völlig willkürlich.
Außerdem wirkt das abgedroschene "Sein" am Ende deines Gedichts, nicht sehr einfallreich und zieht die letze Strophe weit nach unten.
Leider kann ich mit solchen Gedichtsformen auch nicht viel anfangen, da deine Worte mir keine Ebene öffnen, welche sich wirklich zu interpretieren lohnt.

Thx & mfG GenEsis

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