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#1

Das Problem mit den Gedichten

in Humor und Fröhliches 11.05.2005 20:48
von kein Name angegeben • ( Gast )
Das Problem mit den Gedichten


zunekst hörte ich oft maine
gedichte sain zu oberflechlich
zu star zu biltlos und nicht
lange danach ich müte mich
dies zu endern warn sie
plözlich zu überfrachtet und
treiften vor blumiger
schprache und barocker
lieteratur grabbeltisch stielistik
so das mir nuhn
radlos wie ich bin nur die
möglichkeit bleipt alles was
ich dänke und sagen will
völlig ohne strucktour ohne
puckt ohne komma ohne
metrum ohne sinntaks
ohne estetischen raiz also
und unta misachtung
semtlicha rechtsschraibregeln
gedankenlos aufzuschraibn

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#2

Das Problem mit den Gedichten

in Humor und Fröhliches 12.05.2005 07:36
von Genesis (gelöscht)
avatar
Hallo Hier,
deine gewohlte misachtung aler reschtschraibregeln kan bai mier laider gahr nischtz auslösen.

Obwohl du dieses "stilistisches Mittel" sehr offensichtlich anwendest und auch noch explizit nennst, so hast du dich nur um besonderst "interessante" Wortumstümpelungen bemüht und den Inhalt nebenher schleifen lassen.

Sprachlich kommt leider bei mir nichts an genauso wenig wie inhaltlich oder in irgendeiner Weise irgendetwas Lyrisches.

Thx & mfG GenEsis

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#3

Das Problem mit den Gedichten

in Humor und Fröhliches 12.05.2005 08:27
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Hallo Hier,

also ich finde, das hat was.
Löst bei mir mehr aus als die nächste Naturmetapher-Sturmnacht-Morgenstund-Abendrot-Lyrik.

Ich würde vielleicht an Deiner Stelle nicht unbedingt noch so ein Ding schreiben, aber mal so als Einzelstück gefällt es mir ganz gut.

Schöne Grüße
GerateWohl

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#4

Das Problem mit den Gedichten

in Humor und Fröhliches 12.05.2005 10:49
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte
Hallo hier,

erst einmal willkommen im Forum (was übrigens auch für GerateWohl gilt).

Nicht uninteressant und - da stimme ich GerateWohl zu - als Einzelstück durchaus hübsch.

Allerdings frage ich mich, wieso diese Schreibweise die Schlussfolgerung sein soll aus der Erkenntnis (bzw. den Vorwürfen) entweder zu oberflächlich oder zu überfrachtet zu schreiben. Soll das die absolute Reduktion auf den Inhalt symbolisieren? Vermutlich...

Dass ein sonstiger Inhalt in diesem Gedicht nun gerade fehlt, stört mich nicht - schließlich ist genau das der Inhalt, der transportiert werden soll. Und damit haben wir auch gleich die zwingende Notwendigkeit aufgetan, warum das ein Einzelstück bleiben muss: ein anderer Inhalt würde die gewählte Form nicht erklären können, die gewählte Form würde wiederum vom Inhalt ablenken.

Interessant, auch wenn es mich nicht übermäßig anspricht,


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#5

Das Problem mit den Gedichten

in Humor und Fröhliches 12.05.2005 11:04
von DOCC (gelöscht)
avatar
Hi ihrs,
also ich finds auch mal so zur Entpannung nett. Es steht in "Humor und Fröhliches" - ich hab in der Tat geschmunzelt und damit hat das Gedicht (das für mich keines ist) doch sein Ziel erreicht.
Liebe Grüße von
DOCC

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