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#1

Lesergedanken

in Philosophisches und Grübeleien 20.02.2005 11:34
von kein Name angegeben • ( Gast )
Ich wälze jedes Buch aus deiner Feder
und zwischendrin verzaubert mich dein Wort.
Zum Teil zerbröckeln Finger altes Leder,
doch deine Worte bleiben unverdorrt.

Du schickst mich durch die größten Büchereien,
ich folge deinem Rufen durch die Welt.
Wenn deine Worte mir schon Flügel leihen,
so hat sich doch mein Lohn schon eingestellt.

Ich lausche deinen Phrasen und Ideen,
die schönsten Bilder schenkt mir stets dein Laut.
Und Worte werden dir doch nie vergehen,
beständig neu und doch stets altvertraut.




gewidmet: Satchmo

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#2

Lesergedanken

in Philosophisches und Grübeleien 21.02.2005 19:17
von MrsMerian (gelöscht)
avatar
Hi Shine.

Eine Widmung hält einen immer ein wenig zurück; man antwortet nur ungern... aber ich bin sicher, dass satch Dir an anderer Stelle antworten wird, daher ergreife ich Mal die Initiative.

Ich bin etwas verzaubert Vorallem der Anfang ist absolut stark! Das Spiel mit dem zwischendrin ist wirklich prima!
UNd zwischendurch gefällt es immer noch, irgendwie ein wenig schwächer erscheinend als diese starken ersten Zeilen; am Ende wieder eine Steigerung.
Leider fällt mir nicht viel ein, was ich bemängeln könnte, daher thumbs up, danke.

LG
Mrs-Psycho.

PS: Ach doch: der "Laut" gefällt mir in der Umgebung nicht.
Sonst gibt's echt nix von meiner Seite.

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#3

Lesergedanken

in Philosophisches und Grübeleien 21.02.2005 23:20
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Melli,

freut mich natürlich sehr, dass es dir gefällt. Für den Laut fällt mir leieder keine Alternative ein, die mich das altvertraut der letzten Zeile aufrechterhalten lässt. Und dieser Abschluss ist mir schon sehr wichtig.

Wenn du eine Idee hast: Her damit
Ansonsten verlasse ich jetzt strahlend lächelnd vor Freude das Fenster.

Lieben Gruß,
Mona

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#4

Lesergedanken

in Philosophisches und Grübeleien 21.02.2005 23:52
von Hojaro (gelöscht)
avatar
Man stellt Ansprüche, shine. Ich muss sagen, ich hab schon besseres von dir gelesen. Es ist natürlich sprachlich ansprechend, doch irgendwie fehlt etwas. Zumindest bei mir kommen die Emotionen nicht so ganz an. Ich stocke mehrmals im Lesen. Zum Einen bei den Phrasen. Die stehen ja im Gegensatz zu den Ideen. Phrasen sind etwas vorgefertigtes, während Ideen etwas innovatives sind. Warum dieser Gegensatz? Verstehe ich nicht. Oder bist du doch nicht so begeistert ob Satch's Werken und wolltest ein wenig Ironie mitklingen lassen?
Im Gegensatz zu Mrs. gefällt mir das "zwischendrin" gar nicht. Es hat so einen umgangssprachlichen Touch. Nee, gefällt mir nicht.
Ich meine auch, dass der Vers 4 in der Strophe 2 etwas mit Füllwörtern gefüllt ist (So;doch;schon). Das hinterlässt ebenfalls einen negativen Eindruck. Um nicht durchgehend negativ zu bleiben ( ): Die dritte Strophe gefällt mir mit ihrer Conclusio sehr gut.

Eine Schlussfrage: Wo bleibt deine Experimentierfreudigkeit, die du verkündet hattest? Bleibst du doch ganz brav im fünfhebigen Jambus und Kreuzreim in drei Strophen. Na, egal...

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#5

Lesergedanken

in Philosophisches und Grübeleien 22.02.2005 17:15
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Hojaro,

schön, dass du Ansprüche stellst und schon Besseres gelesen hast... das lässt ja hoffen
Schade, dass es dir nicht so gefällt. Die Füllwörter wurden auch woanders schon bemängelt. Ich arbeite daran

Das Experimentierfreudige äußert sich momentan mehr in nicht veröffentlichten Werken...

Danke,
Littleshine

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