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#1

Vertilge sie im Zorn

in Mythologisches und Religiöses 13.02.2005 12:17
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Vertilge sie im Zorn


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#2

Vertilge sie im Zorn

in Mythologisches und Religiöses 13.02.2005 13:08
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.955 Beiträge | 1940 Punkte
Meine erster Gedanke: Ich fand es so lustig, ich glaubte schon das ist die falsche Kategorie, aber eher passt es doch hierher

Ich höre vor allem verschiedene Sprecher heraus. Sie führen eine hitzige Diskussion. Der religiöse Eiferer fährt quasi bei einem Ungläubigen mit, der in wohl gerettet hat.

Person 1. Ist also der Kapitän, Person 2. der Eiferer.

Prolog: Zeit für ein neue Sintflut.
Strophe 1: der Jesus? (aus Sicht von Person 1. der, der, der
Strophe 2: die Ungläubigen (Ansicht Person 2, ist aufgebracht - Abscheu, Genugtuung)
Strophe 3: das, was sie tun (Überleben auf dem Schiff. Hier fällt mir unschön "Spreu vom Weizen siebt" auf, man denkt "trennt" sei aus Reimgründen mit "siebt ausgetauscht worden. Wieder aus Sicht Person 2. Schön finde ich dagegen den Exodus, spricht für seine religiöse Arroganz.
Strophe4: Die gefällt mir am besten Erst sagt Person 1 quasi: Ich steh über solcher Genugtuung, dann dass er P. 2 gerettet hat, bzw "bist selber Schuld, dass du hier bist".
Dann Er (Gott) wird uns hinüberbringen, (schönes Wortspiel, hinüber=tod), Riff als Unterstreichung. Genial finde ich an diesem Punkt das "sieh"(sie)
Jetzt wieder P. 1 in Strophe 5, die schliesst es würdig ab aber ist leider nicht so fetzig wie Strophe 4.

Schöner Epilog hier nochmal der Hinweis
Wohl dem, der einem Boot begegnet der Eiferer
oder selber eines hat. der sarkastische Käpt'n

Finde ich toll, auch das Experiment mit den Auftaktern, wobei ich den Bezug zum Inhalt eher vernachlässige, sondern es als gelungenes Sprachexperiment sehe


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#3

Vertilge sie im Zorn

in Mythologisches und Religiöses 13.02.2005 13:32
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Vielen Dank. Und mit Strophe 3 hast Du natürlich völlig Recht. Besser wäre vielleicht:

Das ist der Exodus der Guten.
Das ist, was Spreu vom Weizen trennt.
Das lässt mich unverhofft vermuten,
dass Gott Gerechtigkeit noch kennt.


Ich freue mich, dass du verschiedenste Sprecher erkennst. Ich wollte den Hauptteil erst mit Drama überschreiben, fand das dann aber zu platt. Und ganz offensichtlich war es gar nicht nötig.

btw.: Ursprünglich wollte ich es in "Humor" veröffentlichen aber da sind alle so unernst.

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#4

Vertilge sie im Zorn

in Mythologisches und Religiöses 13.02.2005 13:46
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.955 Beiträge | 1940 Punkte
Hm wir sollten neue Kategorien einführen - Humorig-religiös oder leidenschaftliche Grübeleien Nein es gefällt mir wirklich gut und du hast die perfekte Kategorie gewählt

Dein Verbesserungsvorschlag wird all die Posts die da noch gekommen wären (mach das siebt weg... vgl. mit den Eulen-Scheinwerfern ) im Keim ersticken. Es stach wirklich heraus, wer "Spreu vom Weizen siebt" liest muss automatisch an "trennt" denken und es stößt ihm unschön auf, was seinen Gesamteindruck über das ansonten gelungene Werk schmälern könnte.

Schade dass du kein Drama daraus gemacht hast, der Käpt'n ist eine furchtbar sympathische Figur, ich hätte gerne mehr von ihm gehört

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