Hallo franz,
vielen Dank für den Kommentar. Dass dir der Text erst einmal grundsätzlich gefällt, freut mich natürlich. Ja, er hat (immer noch) Schwächen, was wohl meiner Faulheit zuzuschreiben ist, gepostete Gedichte im Nachhinein noch einmal zu überarbeiten. Mit dem Vorgang des Postens ist der Schaffensprozess - das klingt so herrlich unbescheiden! :D - für mich quasi abgeschlossen, und dann erwarte ich nur noch ein "Hot" oder "Schrott", wenn man so will und lasse es im Forum versacken. Ich ändere das meist nur, wenn der Kritiker gleich eine überzeugende Alternative bereithält, die ich nur noch zu kopieren brauche. Ja, das ist verwerflich, gelle?
Der von dir angesprochene Vers wurde schon von den anderen Kommentatoren kritisiert. Dass er zusätzlich noch flach wirkt, kann mich nicht mehr erschüttern, weil er sowieso falsche Bezüge herstellt.
Die Stelle mit der Klammer möchte ich nicht mehr ändern und den Inhalt auch nicht weglassen, weil er die Schwäche des lyrI offenbart, in Beziehungssachen sein Heil in der Flucht zu suchen, indem es eben öfter einen Schritt zurück und nicht vorwärts tut. Und sie nach dem Laufen zu platzieren, kommt nicht wirklich infrage, das klingt ja abartig. ;)
Aber es ist schon eine Schande, dass ich den drittletzten Vers noch nicht überarbeitet habe.
Liebe Grüße von mir.