Ich bin nicht sein Seelenklempner, doch für mich ergibt es einen Sinn und ich finde sogar, dass der offensichtlich ist: Der Dichter beschreibt eine extrem oberflächliche Welt. Alles dämmert nur noch diffus, nichts und niemand ist mehr zu greifen, alle Ecken sind glatt gelutscht, Kommunikation beschränkt sich auf gegenseitige Bestätigung, selbst das Licht bleibt ohne Schatten, nichts kann man nehmen, wofür es steht, weil nichts mehr für etwas steht. Kein Blick ist mehr gerade und klar, niemand brennt mehr für Inhalte. Selbst die Nächte bleiben traumlos, ob das nun am Anfang stand oder das Ende ist. Sackstark, jedenfalls meiner Meinung nach. Dein Kommentar ist hingegen nur hohl, leer, dümmlich. Auch nur meine Meinung.
Supiliebgrüßend
Mattes