Analphabeten, ihr könnt euch glücklich schätzen!
Besucht ja keine Lyrikforen,
codiert den Quatsch, in euch geboren,
doch nur verbal. Wer solches Schwätzen
erst einmal liest, weiß, was ich meine:
Für jede Notdurft ein paar Verse,
gelangweilt hingeschmiert und wer ’se
hofiert, dem loben sie auch seine.
Igitt, ich danke, und ich werde
jetzt einen Schlussstrich zieh’n, will meinen:
Kein Wort soll dort fortan erscheinen.
Lasst mich, Verdummte dieser Erde,
mit euren immergleichen Reigen
nicht einen Herzschlag mehr befassen!
Ob ich es aber kann, es lassen?
Puh, keine Ahnung, wird sich zeigen.
„Quod libet“, klar, doch darf ich fragen:
Rät man den Lahmen, schnell zu gehen?
Soll denn ein Blinder Farben sehen?
Trägt man den toten Hund zum Jagen?
Und wenn im Dunkel Katzen jaulen,
vielstimmig meine Nacht verdrießen,
warum soll ich das Fenster schließen?
Xenokratie! Da muss ich maulen!
Yin oder Yang, ich sag es Beiden:
Zuallererst, lernt erst mal schreiben!
(Ähnlichkeit mit Kuschelforen,
üblen Motzkommentatoren,
öden Reflexionsautoren?)