Schönen Tag, Rainek!
Genau das frage ich mich auch, wie das übersehen werden konnte.
(Durch den momentan aktuellen Wirbel)
Ich sinne über das Gedicht.
Es spricht mich an (den Ausdruck habe ich noch nirgendwo verwendet, nur stets gelesen).
Ja, es wirkt auf mich (wenn es auch noch nicht ganz der aktuellen Jahreszeit/Temperatur entspricht).
Bemerken will ich, wenn gestattet, bei
baumgerippe greifen nach den raben (hier hätte ich den Artikel 'den' weggelassen)
und nur geschrieben:
baumgerippe greift nach raben oder baumrippen greifen nach raben
und für verfroren ist nicht eine eigene Zeile nötig (wegen pracht?, nein!)
Bei mir sähe es so aus; dabei komme ich mit dem 'plattgemacht' nicht ganz zurecht.
Schlote spucken schwarze Schwaden
tageweise Nacht
Baumgerippe greift nach Raben
Aus den harschen Wiesen ragen
plattgemacht
braune Gräserspitzen liegen
auf der weißen Pracht
und schlaflos huscht
ein Hörnchen aufgebracht verfroren
die versteckte Nuß
scheint in dem harten Grund
vergessen und verloren
Wenn es mir auch gefällt, komme ich mit dieser Art Gedichten nicht ganz zu Rande,
vielleicht bin ich zu behäbig oder zu wenig flexibel.
Freundlichen Gruß!
Joame