Die Sache hat m. E. zwei Seiten.
Einerseits schadet es tatsächlich nichts, in der Frankfurter Bibliothek für zeitgenössische Gedichte aufgenommen worden zu sein; das kann gegebenenfalls zum eigenen Bekanntheitsgrad beitragen.
Andererseits wird meines Wissens jeder aufgenommen, der etwas einschickt. Die Veröffentlichung im Sammelband kann nicht zurückgenommen werden, auch wenn man den Sammelband (wie ich) nicht erwirbt.
Ich selber erhielt nach einiger Zeit wieder Post, in der die Gesellschaft mitteilte, dass eine weitere Edition geplant sei, mit "ausgewählten" Werken. Diese könne ich für schlappe 98 Euronen (hellblaues Iris-Leinen, fest gebunden, goldgeprägt, mit handwerklicher, historischer Fadenheftung
erwerben).
Vorkasse erbeten. -
Die Gesellschaft ist insgesamt ziemlich umstritten, wie Margot sehr richtig anmerkt.
Abstandnehmende Grüße
pistacia
P.S.: Wer sich fortlaufend für Wettbewerbe, Aufnahme in Anthologien, Stipendien etc. interessiert, möge sich bei Uschtrin einloggen. Danach werden ihm kostenfrei und regelmäßig die neuesten Infos zugemailt - eine gute Sache und ohne Hintertüren. - Gleichwohl ist inzwischen bei Wettbewerben Vorsicht geboten. Zunehmend inszenieren Rechtsradikale derlei, um Nachwuchs zu rekrutieren (ist jetzt kein Witz oder eine Verschwörungsmeise). Deshalb immer vorher den Veranstalter sorgfältig ergoogeln.