Schön, sehr schön, was Ihr beide da schreibt, gb und mcberry. meine eigene Sicht ist einfacher - falls man mathematisch etwas aufgeschnappt hat, so wie ich. Topologie beschäftigt sich mit Invarianten in gewisser weise, ich würde allerdings sagen, mit Klassifizierung von Gebilden, wobei Verzerrungen keine Rolle spielen. So sind ein Quader und eine Kugel eigentlich das gleiche im Sinne der Topologie, sie sind homöomorph, weil sie durch verzerrung der oberfläche ohne schnitte ("stetig") ineinander überführt werden können, nach der Parole Luftballon. Aber vielleicht renne ich da ja offene Türen bei Euch ein. (von wegen dehnbarer Invariante :)) Spannender wird jetzt die Frage, was sich wohl hinter den sechs Wänden und den zwei Löchern, der Aussenwelt verbirgt. Topologisch ist das das gleiche wie eine "Kugel mit einem Henkel". Wenn man sich jetzt überlegt, wieviele Löcher der Kopf hat - jedenfalls mehr als zwei, rechnet man die Speise- und die Luftröhre mit, kann der Kopf nicht stetig zu der "Kugel mit einem Henkel deformiert werden, also Aussenwelt ist topologisch ungleich dem Kopf .... Eine einfache Botschaft, die man natürlich auch philosophisch betrachten kann :) Auch möchte ich auf den zeitlichen Aspekt in Zeilen 3-5 hinweisen. Aber Ihr habt ja schon wunderbare Interpretationen gefunden....
Danke und noch mehr davon
wünscht sich
der.hannes
es ist ja bald weihnachten ... :)