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#1

ungefurcht

in Düsteres und Trübsinniges 10.05.2019 19:59
von alba | 522 Beiträge | 453 Punkte

von einem windrad erschlagen
wirbeln noch federn in windschnittigen schneisen
nix zu sehen
wo die körper stürzten
bodenlose furchen entlang
in ungefurchte böden
dreckstext

nimm die stille
ein ungebautes nest barg niemals brut
auch des totvogels gesang kannich nich hörn ...

zuletzt bearbeitet 12.05.2019 15:35 | nach oben

#2

RE: ungefurcht

in Düsteres und Trübsinniges 11.05.2019 22:54
von munk | 737 Beiträge | 782 Punkte

liebe alba,
du beschreibst die furchende Arbeit mancher Windräder. Wären wir Vöglein, würden wir wie in deinem dreckstext gleich mit gedrechselt werden. Als was würden wir auftauchen, wenn es eine Wiedergeburt gäbe? Ungefurcht? Was für eine Stille gäbe es, eine andere arche, keine menschen, so auch kein so zynisch gesetztes menschenwerk, andere würden die totenvögel hörn.

meint Munkel

zuletzt bearbeitet 12.05.2019 10:39 | nach oben

#3

RE: ungefurcht

in Düsteres und Trübsinniges 12.05.2019 12:53
von yaya | 616 Beiträge | 616 Punkte

In dieser Version, liebe Alba,

wurden die Federn erschlagen. Das wäre zu bereinigen, wenn es dir wichtig genug erscheint.
Der Text ist vllt. nicht der grosse literarische Wurf, hat aber Potential.
Auf mehr wirbelnde Federn aus deinem Pfoetchen dürfen wir gespannt sein.
Gruesse von Yaya

zuletzt bearbeitet 12.05.2019 15:37 | nach oben

#4

RE: ungefurcht

in Düsteres und Trübsinniges 12.05.2019 14:12
von mcberry • Administrator | 2.882 Beiträge | 2726 Punkte

Hat sie umgesetzt, liebe Yaya,
und ein paar weitere Anregungen. Ob Katzen die Singvögel schützen möchten?
Warum nicht. Schliesslich sind Räuber als Ranger für uns ein vertrauter Anblick.
Sonntagsgrüsse - mcberry

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