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#1

Recht besehen

in Gesellschaft 05.04.2005 13:32
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte
Recht besehen


Siehe HeftigeDichte

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#2

Recht besehen

in Gesellschaft 05.04.2005 13:53
von kein Name angegeben • ( Gast )
Politisch-ideologische Dichtung ist nicht so mein Ding.

Aber das Mittel der Brüskierung hast Du hier sehr gekonnt eingesetzt um die eigentliche Aussage in Kontradiktion zu den "oberflächlichen" Inhalten herauszustellen.

In diese Richtung arbeitet auch die Wortspielerei "recht besehen" in Bezugsetzung zum Gesamtgedicht und zum "Verrat". Das ist sehr konsequent und gut gemacht.

Die zweite Strophe sticht besonders heraus wegen der tief vulgären Ausdrucksweise. Gefällt mir aufgrund Deiner Intentionen besonders!

Respekt!

liebe Grüße,
Flam

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#3

Recht besehen

in Gesellschaft 06.04.2005 11:26
von muh-q wahn | 834 Beiträge | 834 Punkte

Zitat:

And enterprises of great pitch and moment, with this regard, their currents turn awry and lose the name of action ...



Vielen Dank, Flam.

Mit diesem Machwerk bin ich tatsächlich halbwegs zufrieden, da der Bruch deutlicher wird. Selbstverständlich steht die hintergründige Aussage im Widerspruch zum vordergründigen Mordaufruf, nur ist das lyrische Ich tief gebrochen, denn in ihm drängt ja doch alles zum Tumult. Wer weiß schon, was Recht und was richtig ist ? Das lyr. Ich jedenfalls nicht. Bedauerlicherweise wünscht es sich aber zunehmend, mordbrennerisch tätig zu werden ...

Digitally Yours

muh-q wahn

P.S.: Die tiefe Vulgarität der 2. Strophe hat ihre Berechtigung in der Obszönität des beschriebenen Vorgangs und der tiefen Beschämung, die das lyr. Ich dadurch erfährt.

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#4

Recht besehen

in Gesellschaft 06.04.2005 14:55
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hi!

Ich denke, dass das lyrische ich gerade wegen seiner Ausdrucksweise schon recht gut weiß, was recht ist und was nicht. Sonst wäre die Gewalt ja verherrlicht und nicht ins obszöne gezogen worden.

Die Gebrochenheit tritt eigentlich nur zu Tage in der Strophe 4, in der sich das lyr. ich mit den Progromisten durch das Pronomen unsere identifiziert.

In Strophe drei liesse sich die Entfremdung von den Tätern (Euch) feststellen. "Euch" kann aber auch an die Opfer gerichtet sein.

liebe Grüße,
Flam

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