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#1

regen bringt auf

in Zwischenwelten 18.03.2014 19:10
von der.hannes | 1.768 Beiträge | 1750 Punkte

brauchen wir was gegen regen, skip?



auf dem weg zum hafenrestaurant
trafen sich ungläubiges starren und
ein kohlschwarzer himmel

fisch muss schwimmen!

hinter grossen, eben noch trockenen blickes auf taue, steine und masten, glasscheiben 3x4 meter, bleibt kein molekül trocken

der beladene tisch als schwimmring mitten in der arche noah
wird geleert in staunende blitzblicke und donnerhorcher
und es nimmt kein ende

der tisch ist leer bis auf abgegessenes und ein kleines papier mit wenigen grossen ziffern

zahlen und schon schüttet nichts mehr

er hat recht gehabt, unglaublich

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#2

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 23.03.2014 15:22
von mcberry • Administrator | 2.882 Beiträge | 2726 Punkte

Hallo Hannes,

da tragen sie Fischplatten inmitten eines Regenschauers auf, schlingen unter geöffneten Himmelsschleusen
in aller gebotenen Eile gutes Essen hinunter, und kaum zahlen sie ihre Zeche ist die Gegend wieder trocken.

Deine Figuren stelle ich mir nordisch/friesisch vor, im marineblauen Troyer, mit trockenem Humor unterwegs.
Die erschüttert rein gar nichts.
Zur Form:
Zwischen Lyrik und Prosa mit ungebremstem Schwung. Den Beitrag ordne ich dem Forum: Zwischenwelten zu.
Mir gefallen solch kleine Sequenzen, die keineswegs einfach zu schreiben sind, wie ich wohl weiß. HG - mcberry

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#3

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 23.03.2014 17:15
von der.hannes | 1.768 Beiträge | 1750 Punkte

Hallo mcberry,

wenn es besser nach zwischenwelten passt, ist mir das auch recht. Die Form ist "dazwischen", das war mir klar :).
Die Figuren gab es wirklich, sie sahen allerdings etwas anders aus :), aber trockener Humor und unerschütterlich kommt ganz gut hin. Stichwort "Hafenrestaurant" hätte ich noch hinzufügen können...

es grüßt
der.hannes

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#4

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 22.06.2014 17:31
von Elektra | 250 Beiträge | 250 Punkte

Hallo Hannes,

ein Text, der sich hintenrum kratzt. Er gibt sich modernistisch, der Autor scheint im Glauben zu sein, wenn man keinerlei Zusammenhänge mehr herstellen kann, dann habe er seine dichterische Absicht erreicht. Lassen wir ihm diesen Glauben, wir lesen inzwischen wirkliche Lyrik.

Lieben Gruß, Cora


woerterwelt.jimdo.com
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#5

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 22.06.2014 18:41
von der.hannes | 1.768 Beiträge | 1750 Punkte

Liebe Cora, Elektra, Hanna, Fettauge,

bitte lass Dir doch endlich mal etwas Substantielles einfallen, wenn Du kritisieren willst. Wer - so wie ich derzeit - in den Fokus Deiner "Kommentare" gerät, muss sich sonst ernstlich Sorgen machen, um Dich, was wohl der Auslöser dieser Tiraden ist ...

Ausnahmsweise handelt es sich bei diesem Text übrigens nicht um Lyrik ... *seufzt*

es grüßt
der.hannes

zuletzt bearbeitet 22.06.2014 18:43 | nach oben

#6

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 24.06.2014 11:54
von Gedichtbandage • Mitglied | 531 Beiträge | 525 Punkte

hannes, du, der...

letzteres kann man ignorieren.

ersteres stellt auch mich nicht zufrieden, es scheint
es mangele dem konstrukt an DEM roten faden.
hier fehlt mir stringenz. - im sprachstil, in erzählkunst, in aussagekraft...
es wirkt inkonsequent bearbeitet und selbst als experimenteller versuch spricht es zu wenig aus (sich) und
gleichwohl zu viel das, was kaum trägt.
prosaische lyrik also?

vlt. solltest du den kursiven weg weiterverfolgen?
-
nö?


grüße
gb


_________________________________________________________
>> Du verdammter Sadist:
Du versuchst deine Leser zum Denken zu zwingen.<< - E. E. Cummings zu Ezra Pound
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#7

RE: regen bringt auf

in Zwischenwelten 25.06.2014 19:53
von der.hannes | 1.768 Beiträge | 1750 Punkte

hi gb,

dieses Textlein ist aus einem Tagebuch-Thread. Er will also gar keinen roten Faden abrollen, sondern eine Situation bzw. ein Erlebnis abbilden in Sprache.

Als Prosaiker bin ich noch auf der Suche nach einem Stil. Das einzig größere, was ich da verbrochen habe, ist
Verkehrsspitzen.

Wenn Du auch darin keine Stringenz finden solltest, müsste ich wohl anfangen mit dem Komplettausstieg aus der Prosa ...
Das hätte natürlich den Vorteil, dass ich dann mehr Lyrik schreiben könnte :D

es grüßt
der.hannes

PS: Ein wenig experimentell ist das textlein ja auch noch. Würde mir wohl sonst nicht so viel spass machen ;)

zuletzt bearbeitet 25.06.2014 19:55 | nach oben


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