http://www.E-LIEratum.de

#181

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 15.02.2007 20:29
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte


Wieder mal ein toller Film von Marc Forster mit einer grandiosen Emma Thompson und einem besseren Dustin Hoffman, als in 'Das Parfum'.

Die Idee ist absolut witzig und genial umgesetzt und zuweilen hat's urkomische Dialoge drin. Action wird man nicht finden, es gibt keine Paralellen zu Monster's Ball, und auf weite Strecken ist der Film so still und leise, dass man die Musik des nebenan laufenden Rocky 56 hören kann. Sucht Euch also ein gut isoliertes Kino. Ich fand den Film klasse!

Die Frau in Rot

nach oben

#182

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 01.04.2007 13:37
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
verschoben

Die Frau in Rot

zuletzt bearbeitet 26.03.2009 15:38 | nach oben

#183

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 02.04.2007 12:17
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Freedom Writers




Wenn es ums Schreiben geht, interessieren mich Filme besonders. Wenn Swank mitspielt, dann sowieso. Jedoch bin ich nicht wirklich von diesem Werk überzeugt. Wenn ich das mal so sagen darf, ist es mir ein wenig zu amerikanisch.
Nach einer wahren Begebenheit – ist dies immer gleich ein positiver Aspekt ? – erzählt der Film von der Lehrerin Erin Gruwell, die voller Idealismus an eine High School kommt und mit ihren unkonventionellen Methoden die Ghettokids zum Umdenken bringt.
Déjà-Vues sind normal, man denke da an Dangerous Minds u.Ä, und die Botschaft kommt ähnlich klar rüber, jedoch wird bewusst auf des Zuschauers Tränendrüse gedrückt, was zuweilen etwas arg bemüht wirkt. Ich musste zwar – bei einer Szene – auch zum Kleenex greifen, aber mich kann man schnell mal zum Heulen bringen.

Fazit: Gute Jungschauspieler, erschreckende Realitätsnähe, wenn’s um die Situation der Jugendlichen geht, emotionale Momente grantiert, jedoch zu viel ‚Amerikanischer Traum-Gesülze’.

Die Frau in Rot

nach oben

#184

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 02.04.2007 12:42
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte

Ein Buch das mich doch nachhaltig begeistert hat war damals "Der dritte Polizist" von Flan'O'Brien. Leute, die einen Hang zum Absurden und Grotesken haben, sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Die Hauptfigur macht eine Erbschaft, begeht einen Mord, verbringt die meiste restliche Zeit der Geschichte auf einer Polizeistation bei der sich alles mehr oder weniger um Fahrräder dreht, z.B. wie Fahrrad und Fahrer im Laufe der Jahre Teile von sich aufeinander übertragen, Gefängniszellen, die nicht genutzt werden können, weil die Fahrräder darin stehen.

Zitat vom Westdeutschen Rundfunk: "In diesem Roman wird alles in Frage gestellt, was gemeinhin als Faktum gilt, wird mit absurdem Witz und lakonischer Selbstsicherheit alles bewiesen, wa sonst als unbeweisbar gilt."


_____________________________________
nach oben

#185

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 10.04.2007 01:26
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte



Mittlerweile schon ein alter Hut, aber trotzdem möchte ich die Bone Serie empfehlen. Vor Zehn Jahren fand ich die Heftchen doof und teuer. Aber jetzt bin ich fasziniert von dieser seltsamen Mischung von Techniken. Belgische Schule, mit detaillierten, realistischen Zeichnungen, die selten ohne einen Hintergrund auskommen, gepaart mit perfekt getimten Slapstick Passagen wie in einem Funny, bis hin zu Bilder-Sequenzen, die auf eine vom Film adaptierte Schnittkunst setzen und seitenlang auf Text verzichten und in ihren besten Momenten einen wunderbaren Suspense erzeugen können.

Die Bone Charaktere sehen natürlich aus wie Knochen. Comic-Knochen. Sie sind auf das Wesentlichste reduziert: nett, süß und dümmlich. Und die Heldenfigur Fone Bone wäre unerträglich, aber eingerahmt von dem subversiv dummen Smiley Bone und dem gemeingefährlichen Phonicible P. Bone, der Uncle Scrooge und Egon Olson in einer Person ist, gewinnen die schlichten Bones Tiefe. Obwohl sie nur Knochen und Äußerlichkeiten nicht vorhanden sind.

Großartig ist auch das Rattenmonster „Ehepaar“, dass auf der Jagd nach den leckeren Bones, sich durch typische Beziehungskalamitäten – Quiche oder Gulasch? - immer wieder selber ein Bein stellt und natürlich ist es auch der rote Drache, an den keiner glauben will, kann, mag, der aber ständig die Kavallerie, bzw. den Drache ex machina spielt. Ganz zu schweigen von Grandma Ben, der Championess im Kuhrennen. Großartig. Guckst Du hier:

http://www.bone-ville.com.

nach oben

#186

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 12.04.2007 23:24
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte


Holla, da stand ich aber knöcheltief im Blut!
Trotz aller schlechten Kritiken, hat mich der Film gut unterhalten. Habe selten so viele knackige Muskelbäuche gesehen ... mjam, mjam.
Der Xerxes sieht zwar aus, wie eine 2m Tunte und historisch wertvoll kann man getrost vergessen, aber besser als Troja - mit diesem unsäglichen Pitt - ist der Film alleweil. Etwas viel Pathos und Ehregesülze, aber die Musik, die Stimmung, die Kampfszenen und die Spezialeffekte waren echt klasse.

Die Frau in Rot

nach oben

#187

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 09:28
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
300 ist ein echter Kracher. Zumindest im dazugehörigen Forum bei IMDB. Gesehen habe ich den Film nämlich noch nicht. Aber es geht schon heiß her zwischen den Fronten. Nicht wenige finden ihn faschistoid, rassistisch, riefenstahlmäßig und mindestens Snyders Regie (davor: Dawn Of the Dead) blauäugig. Die anderen sagen das sei Fantasy und Comic und das technisch briliant. Das historische Ereignis wird nur als Basis für die Bildung eines Fantasymythos genommen und da könne man wie beim Herrn der Ringe mal richtig in die vollen gehen. Naja. Die Perser freuts nicht in den Foren, die Rednecks allemal. Die sind nur irritiert wenn das ganze als verkappte Schwulenoper gedeutet wird.

PS: Am I the only woman who got sexually aroused??? Diese Frage wurde auch im Forum gestellt und gleich über achtzigmal euphorisch beantwortet. Darf ich da nun verkünden, daß auch Schweizer Dichterinnen ganz aufgewühlt waren?
nach oben

#188

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 09:32
von Fabian Probst (gelöscht)
avatar
*ggg*

Ist der nicht im Stil von "SinCity" gemacht? Mit diesem comicartigen Weichzeichnereffekt, oder wie man das nennt?

Interessant hört sich das allemal an.

nach oben

#189

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 09:48
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte

Zitat:

faschistoid, rassistisch, riefenstahlmäßig



hehehe Ich wollte ihn sowieso sehen...

And therefore, since I cannot prove a lover,
To entertain these fair well-spoken days,
I am determined to prove a villain
And hate the idle pleasures of these days.
(William Shakespeare, King Richard III)


Kings Heritage

nach oben

#190

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 09:52
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Ja, es ist einer der größten Comickünstler unserer Zeit, der hinter Sin City und 300 steckt: Frank Miller. Er hat Batman - in die Rückkehr des dunklen Ritters komplett renoviert, restauriert und modernisert. Sein Stil wurde Schule für die anderen Superheldenwiederauferstehungen in den 80ern und 90ern.

Mit Sin-City ist Miller der erste Film gelungen, dem man ansieht, dass ein Comic ihm zugrunde lag: Verzicht auf Hintergründe, bewußter Einsatz von Farbe, Typisierungen etc. Dick Tracy hatte es versucht, ist aber noch zu sehr Film geblieben als Comic. Batman I von Tim Burton fängt die Stimmung Millers Gotham City sehr gut ein, erzählt aber auch Batman so wie ein Film-Regisseur es macht.
Im Film Sin-City werden die gleichen Techniken wie im Comic eingesetzt. Er ist für mich stilbildend. X-Men, Spiderman, Superman das sind in meinen Augen klassische Filme. Wer nie ein Comic gelesen hätte, würde nicht darauf kommen, daß Spiderman 1,2 oder 3 eine "Graphic Novel" zugrunde lag. 300 scheint SinCity ja nun auch zu folgen.
nach oben

#191

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 10:05
von Fabian Probst (gelöscht)
avatar
stimmt, das sieht man "Sin-City" an, dass er ein Comic ist. Der hat mir ganz gut gefallen. Wenn man was schön Brutales sehen will, dann unterhält der wirklich spitze. Ab und zu ist das entspannend.
Und das sehe ich auch so. Bei zu vielen Filmen verliert es den Charakter, wenn man den Stil zu sehr verrealisiert. Es ist ja albern, wie Spiderman durch die Straßen saust und immer wieder seine Fäden an 150 Meter entfernten Häuserwenden anklebt. Das sollte man zumindest etwas deutlicher comic-like aussehen lassen. Wobei der zweite Spiderman-Film so arschlangweilig war, weil es fast nur um die Liebe zwischen den Beiden ging. Erst will er, sie nicht, dann will er, sie aber nicht und dann wieder doch. Das hat mich voll genervt.

Cool fand ich Hell Boy, weil der so abgefuckt witzig war.

nach oben

#192

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 10:12
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Stimmt Hellboy, hat mich überrascht. Kanonenrolle für Ron Perlman. Der Film ist wirklich witzig, weil er sich an keiner Stelle ernst nimmt. Das wäre bei der Story auch Selbstmord gewesen. Da bin ich bei 300 und dem darin anscheinend reichlich enthaltenem, bluttriefenden - Laßt uns als wahre Männer von Sparta in den Tod ziehen und vorher nocheinmal den Platz rauf und runter marschieren ! - Pathos wesentlich skeptischer. Anschauen werde ich mir den sicherlich. Auch auf die Gefahr hin umgeschwult wieder aus dem Kino rauszukommen.
nach oben

#193

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 10:52
von Albert Lau (gelöscht)
avatar
Ich habe ihn gesehen und schwuler bin ich nicht geworden. Die Optik ist okay, die spartanischen California-Dream-Boys sind manchmal putzig, das pathetische Off-Gedröhne und die stets gebrüllten und mit Uuuuuuaaaahhhh beantworteten sehr markigen Ansprachen nerven. Dadurch, dass es zuwenig comic-like ist, dass außer den "Spartiaten" nur ganz wenige Weicheier-Griechen auftauchen (obwohl mehr als doppelt so viele, nämlich ca. 700 Andere dabei waren), fast alle Perser Missgeburten sind, welche in Sparta alle bereits als Baby entsorgt werden, der griechische Verräter zwar Spartaner, aber natürlich ein der Euthanasie entkommener Krüppel ist, ist der Film mindestens als grenzwertig anzusehen und muss sich den Vorwurf der Faschistoidität (heißt das so?) gefallen lassen, da er eben nicht in Mittelerde spielt, sondern mehr als Bezug zur Historie nimmt und es darstellt, als hätten die freien, kulturell und zivilisatorisch hochstehenden Griechen das tolle Europa vor den hinterwäldlerischen, ja monströsen Persern gerettet. Schlechter Witz.

Ich persönlich werde durch so etwas weder schwul, noch zum Nazi. Irritierend fand ich, dass zwei Drittel der Kinobesucher aussahen, wie die Perser im Film, aber jede Menge Spaß hatten.
nach oben

#194

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 10:53
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte

Zitat:

Brotnic2um schrieb am 13.04.2007 09:28 Uhr:
Darf ich da nun verkünden, daß auch Schweizer Dichterinnen ganz aufgewühlt waren?


Aufgewühlt sicher nicht, aber ich hatte plötzlich das Bedürfnis, jemandem mit Öl einzureiben!

Die Frau in Rot

nach oben

#195

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 11:45
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Akkusativ darf benutzt werden!

Ähm.. ich lese gerade "Der ferne Spiegel" von Barbara Tuchmann. Ist in der SPIEGEL-Edition erschienen. Ein historischer Roman, der die gesellschaftlichen Verhältnisse des 14. Jahrhunderts darstellt.

Ich bin erst am Anfang, daher kann ich noch nicht allzu viel sagen. Der Hauptcharakter wird erst im siebenten Kapitel eingeführt. Bis dahin erhält der Leser ein Gesamtbild Europas der damaligen Zeit. Vielleicht nicht unbedingt für jedermann, aber als Historiker ( ) interessiert es mich von Haus aus schon.

LG.

http://arnoboldt.wordpress.com/
nach oben

#196

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 13.04.2007 12:44
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Lass mir mal meinen Dialekt, Stepke!

Die Frau in Rot

nach oben

#197

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 14.04.2007 14:50
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte


Picture it: Elvis lebt. Er lebt in einem armseligen Altenheim irgendwo in Texas. Einer seiner Leidensgenossen ist John F. Kennedy. Elvis glaubt aber erst nicht, dass es wirklich John F. Kennedy ist. Nicht nur weil der Mann behauptet sie hätten ihm einen Beutel Sand anstelle seines Gehirns in seinen Kopf getan, sondern auch weil er schwarz ist. Mr. President stellt aber die Gegenfrage: Gibt es eine bessere Tarnung?

Die beiden werden nicht nur vom Personal tyrannisiert. In dem Heim treibt eine Mumie, die zu lange schon in Texas weilt und entsprechend aussieht, ihr unwesen. Bubba Ho-Tep saugt die Seelen der Insassen aus. Dafür reicht jede Körperöffnung.

Eines Tages stellt sich für die arg gealterten, mit Gehilfe und Rollstuhl ausgestatten Helden die Frage ob sie fliehen oder kämpfen sollen. Elvis bringt es auf den Punkt: Frag nicht was das Pflegeheim für dich tun kann, sondern frage was du für das Pflegeheim tun kannst! Time for Rock’n Rollstuhl und: Never fuck with the king.

Superschräg.

PS: Das Mumien kacken müssen, wusste ich auch noch nicht. Ebenso wenig, dass sie dabei genauso dämliche Klosprüche an die Wand schmieren.
nach oben

#198

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 29.04.2007 11:44
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte


Kurzbeschreibung:
London 1775: Elizabeth Cook wartet in ihrem Haus auf die Heimkehr ihres Mannes James, der eben seine zweite grosse Weltreise beendet hat. Obwohl sie immer regen Anteil genommen hat an seinen Entdeckungen und wissenschaftlichen Forschungen, hofft sie, dass er nun endlich bei ihr und den Kindern bleibt und seinen wohlverdienten Ruhm geniesst. Immerhin hat er es vom Bauernsohn bis zum Admiral der englischen Flotte gebracht und gehört zur gesellschaftlichen Elite des Landes. Trotz der Aussicht auf ein beschauliches gemeinsames Leben nagen auch Zweifel an Elizabeth: Wie wird es James ohne seine geliebte Seefahrt ergehen, und vor allem, wie wird sie, die sechs Kinder mehr oder weniger allein geboren und aufgezogen und selbständig gelebt hat, mit ihrer neuen Rolle fertig werden - als Frau eines ehrgeizigen, befehlsgewohnten Kapitäns an Land? Doch es kommt anders. Cook bricht das Versprechen, das er ihr gegeben hat, und lässt sich zu einer dritten Reise überreden, von der er nicht zurückkehren wird. (Quelle Amazon)


Wer gerne historische Romane liest, die Fiktion mit Tatsachen verweben, der wird dieses Buch mögen. Ich denke, es handelt sich eher um einen Frauenroman, da das Leben von Cook aus der Sicht seiner Ehefrau erzählt wird und weite Teile des Buches so genannte „Frauenthemen“ beinhalten: Kinder gebären, Haushaltführung etc.
Der Roman ist modern geschrieben, obwohl er die Viktorianische Zeit beschreibt. Das ist vielleicht auch einer der Kritikpunkte, da ich mir kaum vorstellen kann, dass eine Frau zu der Zeit so fortschrittlich gedacht hat. Jedoch kann man die Geschichte dadurch auch flüssig lesen und bleibt nicht an altmodischen Zeilen hängen.
Was ich – an der Protagonistin – sehr bewundert habe, ist ihr Wille, der Pflicht gegenüber ihrem Mann, den Kindern und dem damaligen Frauenbild Rechnung zu tragen und ihre eigenen Bedürfnisse zu verleugnen. Trotzdem werden ihre Wünsche und Hoffnungen in langen Passagen (zuweilen etwas gar ausführlich) sehr gefühlvoll und berührend beschrieben. Meine Hochachtung vor dieser Frau, die alle ihre Kinder zu Grabe tragen musste und doch nicht daran zerbrochen ist. Im Gegensatz dazu wirken unsere täglichen Problemchen geradezu lächerlich.




Die Frau in Rot

nach oben

#199

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 06.05.2007 15:05
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte


Es gibt unter den vielen gnadenlosen und unbezahlten Fimkritikern viele die Nicolas Cage für einen vollkommen talentfreien Mimen halten. Fast schon so arg wie bei Richard Gere, dem von diesen Kennern gar nix zugetraut wird. Aber die hätten den Travolta von Einst, von Guck mal wer da spricht Teil 1 bis 23 niemals für Pulp Fiction besetzt. Ich auch nicht. Aber >Never judge...<. Cage halte ich seit dem Film "Birdy" (ebenso formidabler Soundtrack) für einen hervorragenden Schauspieler.

Lord of War hat einen genialischen Beginn. Wenn die Produktion von Kugeln, in ihre Phasen zerlegt wird bis hin zur Lieferung in Drittweltstaaten in Afrika und deren Gebrauch endet. Das alles aus der Perspektive der Kugel. Wenn der Immigrant aus der ehemaligen Sowjetunion - gespielt von Cage - kurz dannach begreift, weil er als Unbeiteiligter eine Schießerei überlebt, begreift, daß wenn Einer von Zehn bewaffnet ist, sich nur eine einzige Frage anschließen kann, dann läuft es mir auch jetzt woeder kalt den Rücken runter.
Die Antwort darauf, das Tempo trotz des komplexen Themas des Waffenhandels und das konsequente Ende haben mich gefangen genommen.
nach oben

#200

Buch und Film-Kritiken

in Literatur 08.05.2007 10:24
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
nach oben


Besucher
0 Mitglieder und 44 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TheMonkeyPaw
Forum Statistiken
Das Forum hat 8978 Themen und 67267 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


Besucherrekord: 420 Benutzer (07.01.2011 19:53).