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  • W.B.Yeats / Love And The BirdDatum11.08.2019 17:20
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Mir gefallen die Verse auch, Sneaker,

    aber nur mal angefragt: Warum ein Zwergfink für "a most ridiculous little bird"?
    Hat er eine besondere Bedeutung?
    Andererseits warum nicht! Ich hätte einen Zaunkönig daraus gemacht. Oder einen Spatzen ...

    Anmerkung zu S1Z7: Von: "Love's moon was withering away" nimmt deine Übersetzung nur den Glanz auf.
    Der Himmelskörper wird in der Schlußzeile, also von Yeats 2 x beim Namen genannt.
    Diese Konzentration auf die Schlußzeile hat aber was. Schließlich darf deine Ü. auch besser sein als das Original.
    Hoffen wir auf den Märchenmond. Sonntagsgrüße - mcberry

  • wer die nachtigall frißtDatum11.08.2019 17:03
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Dankeschön, liebes Schnäuzchen,

    du hast ein traditionelles Gedicht mit fünf Strophen abgeliefert. Tadellose Kreuzreime auf au au au ...
    Dafür gibt es wie versprochen ein neues Laptop. Ich empfehle ein robustes Lenovo; Fortsetzung des
    legendären IBM Thinkpad. Glücklicherweise liegen dir die überteuerten Apples nicht so. XX - mcberry

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Superübersetzung, Sneaker,
    und mutig befreit vom Diktat wortwörtlicher Widergabe. Die letzten vier Zeilen bis zur Halbierung zu verdichten, macht dir auch nicht jeder nach, aber je öfter ich es lese, desto mehr überzeugt es mich, zumindest als respektable Möglichkeit. Chapeau - mcberry

  • FlimmernDatum04.08.2019 00:12
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Hallo Gugol,

    was für eine schöne, inhaltlich und formal beinahe klassische Dichtung.
    S2 beginnt jede Zeile mit einem Auftakt. Warum leuchtet mir nicht unbedingt ein. Alternativ wäre ein abgesetztes: "Und nun?
    Nun mein Freund, sag nicht ....
    Bitte, dass ein Gott dein Herz ...." Das käme auch dramatischer. Aber wahrscheinlich ist es nicht wichtig. Auch so treffen eindringliche Worte das lesende Gemüt.
    Schönes und produktives Restwochenende - mcberry

  • MatrixDatum03.08.2019 23:00
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Vllt der Matrix den Glauben entziehen, lieber Munkel,

    um die letzte Frage zu beantworten. Lebenszeichen sind vieldeutig, so mysteriös wie das antike Orakel, und definitiv vergänglich. Wenn wir endlich dahinterkommen, was sie bedeuten sollten, haben wir den Zeitpunkt ihrer Relevanz längst überschritten - womöglich schon gesegnet und den Umstand noch nicht mitgekriegt. Meistens wissen wir sowieso nicht, ob wir lachen oder weinen sollten.
    Wenn kein Glück von Dauer ist, dann kann auch der Schmerz nur vergänglich sein.
    Was fangen wir an mit dem Restwochenende? Lesen und schreiben? Seufzergrüsse - mcberry

  • Skizze 1Datum25.07.2019 12:08
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Danke für die Geschichte, lieber Munkel,

    bis jetzt mein persönliches Highlight in diesem melancholischen Jahr.
    Formal: Absätze kämen dem Leser entgegen. Wenigstens vor: Es verwunderte mich immer .... und vor: Heute stehe ich allein ....
    Auch nach dem ersten Satz käme ein Einschub hin: In traurigen Momenten .... Aber da bin ich nicht ganz sicher.
    Der poetischen Kraft tut das keinen Abbruch.
    Wenn wir einen Beitrag 2019 wählen wollen, dann bist du nominiert. Es grüsst - mcberry

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Er auch nicht.
    Also Gemini ist seit einer Woche freigeschaltet und der Rest bleibt abzuwarten .... mcberry

  • Es muss seinDatum15.07.2019 10:19
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Diese drei Dinge kriege ich nicht zusammen, JP, oder soll das auch nicht kombiniert werden?
    Papierkram ordnen wäre die Vorbereitungsstufe. Dann Gedicht und Bild im Sinne einer urheberrechtlich dokumentationsechten Signatur auswählen. Zuletzt alles hochladen oder wenigstens Gedicht und Bild.
    Dafür wäre doch hier Platz. Wir üben uns, falls erforderlich, auch zu Lebzeiten in Nachlassverwaltung.
    Verstehe ich mal wieder alles schräg? Dann entschuldige ich mich auch gleich. Habe nur gedacht, eine dusselige Replik ist besser als keine und wir sind ja nicht so zahlreich .... mcberry

  • Wegen der Spucke (ca. 2013)Datum10.07.2019 17:11
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Das tut mir leid, JP,

    so missverständlich spöttisch rüber gekommen zu sein. Diese Geschichte ist spannend und voller Witz. Auch habe ich den Text zweimal gelesen.
    Ein energisches Feedback kann ich brauchen. Nicht jeder verzeiht einen falschen Ton. Ich hoffe, du tust es und entschuldigst meine Mittelmässigkeit. Zerknirscht grüsst mcberry

  • Wegen der Spucke (ca. 2013)Datum07.07.2019 22:07
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Ein verwirrend vielschichtiger Text, JP,
    sehr unterhaltsam, von abgrundtief schwarzem Humor, der vom Boulevardblatt zur Strassenphilosophie einen mühelosen Bogen spannt. Visionär wird die innere und äussere Zerrissenheit des postmodernen Individuums geschildert; einerseits entlastet von der Knechtschaft einer Erarbeitung seiner Existenzgrundlagen, andererseits rettungsloser Verunsicherung überlassen in einer zunehmend fremdbestimmt und gentechnisch determinierten Welt.
    Nach dieser Lektüre weiss kein Leser mehr so genau, wer als Substitut eines vordefinierten Rollenträgers zurückgelassen wurde, und wer schon untergetaucht ist. Konfrontiert mit der eigenen Schizophrenie bleibt nur ein letzter Halt in dieser von ihrer eigenen Sinnkrise geschüttelten gesellschaftlichen Irrealität: Pudding mit Schokososse.
    In diesem Sinne wünsche ich erholsamen Schlaf und einen gelungenen Start in die nächste Woche - mcberry

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Na dann muß es wohl sein ...

    Die E-literaten begrüßen ihren verlorenen Zwilling ...

  • UnermesslichkeitDatum06.07.2019 17:09
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Hallo Kjub,

    nett von dir zu lesen. Der Minimal macht auch mal echt, um nicht zu sagen unermesslich, viel Sinn. Im Dunst zunehmender und letztlich unergründlicher Entfernung von menschlichen
    Beschränkungen wie Messen und Wiegen toben sich neben einer lässig eleganten Romantik vermutlich auch andere Gemütslagen aus. Aber so genau weiss ich es natürlich nicht. War ja noch nie da. Bin nur geschwätzig drauf. Schönes Restwochenende - mcberry

  • Thema von mcberry im Forum Feedback & Moderation

    Liebe E-literaten!

    Ein alter Bekannter meldet sich per Email, der sich an eine Versprechen meinerseits zu erinnern
    glaubt, wieder freigeschaltet zu werden. Da ich nicht weiß, was es hier noch zu verteidigen gibt,
    außer meiner Ruhe natürlich, und einer politisch korrekten Form der Äußerung online, und .....?
    hab ich vergessen ... aber da war was.
    Gemini kann freigeschaltet werden. Dazu benötige ich eine Erlaubnis der von dieser folgenschweren
    Entscheidung mitbetroffenen Moderation. Alle User sind gefragt. Bitte äußert euch freimütig - mcberry

  • Katzenaugen von mcberryDatum06.07.2019 08:42
    Blog-Kommentar

    Den mag ich leiden, den kleinen Beitrag. Und er könnte eine zweite Zeile verkraften.
    Zwar kriege ich den Bezug von Katzenaugen zum Bernstein nicht ganz hin. (Es gibt Edelsteine mit Asterismus. Amber gehört nicht dazu.) Auch sollen sich die Blogs hier auf Literatur - im weitesten Sinne - beziehen. Aber egal. Am Strand ist es immer schön. Wir haben übrigens ein Unterforum für Minimals - mcberry

  • Seitdem Datum28.06.2019 20:36
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Hi Joame, immer gut, dich mal wieder zu lesen.

    Nichts gegen den lyrischen Impuls, formell hätte ich da einige Anmerkungen. Schon das tränen-
    schweres Welken bereitet mir Kummer, weil Welken und Vertrocknen meist Hand in Hand gehen. Mit fahlen Farben käme es natürlich bestens aus.
    Ein faul(end)er Tag hätte eine neue assoziative Dimension ...
    Und wieso macht in S1Z1/2 die niemals ungeschehene Zeit auf so komplizierte Weise das Denken zur Qual? Was passiert ist, können wir nicht mehr wegtun, schon klar. Kann man einfacher sagen.
    In S3 sind es entweder die Bilder, die das LI kaputt kriegen, oder der Prozeß des Vorüberziehens.
    S4 hat drei mal ein"nicht" als Stilmittel? Bin ganz sicher, dass dein Wortschatz weit mehr hergibt.
    Der geneigte Leser sucht nach einer Verbindung im zwei mal Ungeschehenen.

    Hier sammeln sich Verlusterfahrungen, was o.k. ist, solange die dichterische Sprache den Inhalt trägt. Kriegen wir das nicht wirklich hin, dann grenzen wir uns von einer Runde Betroffenheitslyrik ungenügend ab. Sorry. Da ich mal wieder gar nichts geschrieben habe sollte ich vllt die Schnauze halten. - mcberry

  • Liebestraum(a)Datum24.06.2019 13:40
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Ja, mir sagt der Text auch etwas ....
    Für die erste Zeile gefiele mir auch ein: Tausend mal stürze ich ab - aber der allgemeinen Verständlichkeit könnte das den Rest geben. Und die Symbolkraft der Flamingos verstehe ich nicht sicher. Gibt es da etwas Wissenswertes? Grübelgrüsse - mcberry

  • Haiku XIXDatum09.06.2019 11:23
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Dieser Kurztext gefiel mir schon im Osterfaden sehr gut, Alcedo!

    Das Bild eines sich selbst transzendierenden Endes zelebriert den österlichen Opfergedanken.
    Glauben wir dran oder nicht, die Software archaischer Verhaltensmuster liefert diese Idee mit.
    Anders sind Scheiterhaufen kaum zu erklären, ob sie Reinlichkeit bewirken oder Abgrenzung.
    Wie immer packte der Autor die Idee trefflich in zeitgemäße Worte. Pfingstgrüße von mcberry

  • Ein frohes Pfingstfest 2019Datum09.06.2019 11:11
    Thema von mcberry im Forum Feedback & Moderation

    wünscht mcberry

  • Über die andere WeltDatum02.06.2019 08:21
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Guten Morgen, lieber Munkel,

    auch heute wieder ein sehr interessanter Text aus deiner bewährten Feder.
    Die Strophen zeigen eine klare Gliederung: S1 scheint von internalisierten Umweltreaktionen getragen
    und mutet fast militärisch an. Die Strophe endet mit einer Verweigerung. LI marschiert nicht, sondern
    steht. S2 bedeutet die Wendung nach innen und einen Szenenwechsel, denn LD betritt die Bühne und
    ist zugewandt, sanftmütig, liebevoll, könnte die personalisierte Hoffnung aus der dritten Strophe sein.
    (S2Z3 läßt mich ?) Doch kommt das LD als innere Erscheinung in diese Welt zurück.
    Auch die letzte Strophe bleibt irdisch, öffnet keine Türe in die Anderswelt. Ein Familienbuch bleibt mit
    allen Blättern dem Diesseits verhaftet. In diesem Sinne bleibt der Titel eine Art Absichtserklärung.

    Wir werden natürlich hinterhergehen und das in absehbarer Zeit. Von Anfang an war Tod der Preis, der
    für irdische Existenz bezahlt wird. Gefragt worden sind wir nie. Bis dahin rackern wir uns ab, lamentieren
    über alles Mögliche und schreiben mehr oder weniger uneinsichtige Texte. Überzeugend menschlich eben.
    Munkel, deine Gedichte sind immer lesenswert. Sonntagsgrüße - mcberry

  • Dorfidyll IIIDatum19.05.2019 15:21
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Hi Alcedo,

    Ergebnis der Recherche: Brackenwasser
    hat als Wort mal existiert in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Familiennamen blieben erhalten und ein kleiner Fluss heisst noch so. In S1Z4 käme es metrisch aus.
    Stolperer nehmen beim Lesen Schwung raus. Deshalb kommt der Text für mich etwas unfertig rüber. Leider fällt mir nichts metrisch Geschmeidiges ein zum: In den Mittag hängen. Den Fliederhimmel möchte ich sofort. Den Schluss auch. Gerne gelesen - mcberry


    09.06.2019 Ja, das hilft. Wikilink: Apokoinu

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