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  • moriDatumGestern 14:08
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Die Beschreibung trifft es recht gut:
    Dringende Empfehlungen stöbern eine baumelnde Seele willkürlich auf und lassen sie nicht mehr los.
    Ob sich ein Kletterversuch überhaupt lohnt, wird sich ein harmloses LI bald auf jeder Stufe fragen und immer wieder zögern ohne jemals den Absprung zu schaffen.
    Künstlertum hat Suchtcharakter: Du suchst dir die inneren Heimsuchungen nicht aus und sie hören nicht auf.
    Aber wahrscheinlich haben viele Wesen eine innere Pyramide. Klettermüde Grüsse - mcberry

  • windDatum23.01.2020 20:22
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Während deine "kälte" gerade Erfolge feiert, liebe Uschi,

    kommen die Windkanälechoräle vergleichsweise spielerisch einher.
    Doch imponiert auch hier eine klare Abfolge im Kulissenbau:
    Über die Dächer, den Schornstein runter, zwischen Häusern über die Straßen.
    Vor Brandungsmauern geprallt wird er (oder die Windsbraut?) gefährlich und
    versenkt unsere kleine schwankende Zuflucht auf dem tiefen tiefen Wasser.
    Echt gemein!
    Der Text bietet sich für eine Vertonung an, finde ich.
    Und du steigerst dich.
    Wohltemperierte Lesegrüße vom Trockendock -mcberry

  • Erratatamtum / für McDatum19.01.2020 20:32
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema


    Schreibblockiertes Grussgefasel - mcberry

  • Sturmbälle & WellenreiterDatum16.01.2020 19:09
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Es wundert mich, lieber Munkel,

    dass Yaya diesen Text noch nicht abgegriffen hat und trefflich zu kommentieren wußte. Denn Liebeslyrik
    liest die Dame mit weitaus mehr Kompetenz als ich. Meine Bemerkungen kommen vergleichsweise tolpatschig.

    Mit fielen eine Verdichtung oder Zentrierung auf. Der wilden Fahrt weit draussen wird eine innere Versenkung
    entgegengesetzt. Ein weit schwingendes Pendel - welch gewaltiges Bild - nähert sich unabänderlich dem Punkt,
    unausweichlicher Stille, der wir nicht entgehen können. Wo wir zuhören, des immanenten Todes nicht gewahr.
    Und er scheint sich zu relativieren, wo die Liebe aufblättert, eine Spur findet, einem Lied zu lauschen versteht.

    Der Text stimmt mich demütig. Wahrscheinlich fasse ich ihn quer auf. Aber bekanntlich kommt es darauf nicht
    so sehr an. Aus dem unwinterlichen Norden am Strand lang spazierende - herumstolpernde - Grüße - mcberry

  • Es trafen sichDatum16.01.2020 18:41
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Beides geht, mit und ohne. Aber die Größe bringt auch inhaltlich nicht wirklich weiter.
    Eine Hafenstadt hätte etwas stabreimmäßig Verschlingendes an sich, oder doch nicht?
    Je nach Stimmung und Lesart verändert sich der Text; denn er ist so klein wie vielseitig.

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Das würde ich auch gerne, liebe Uschi,

    aber beide Beiträge wurden erst 2020 eingestellt.
    Die Nominierungen bleiben aber stehen, wäre mein Vorschlag, und wir stimmen im April noch mal ab.
    Ankreuzbeflissene Grüsse - mcberry

  • Robert Frost / Nothing Gold Can StayDatum11.01.2020 19:16
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Z7 da hast du Recht. Trotzdem schluck ich den schmückenden Morgenglanz für "dawn goes down"
    nicht wirklich. Kann Dämmerung dem Tag weichen? Zum Tag verblassen?
    Aber Z8 hast du nach meinem Ermessen passend übersetzt: Der Dichter erklärt Gold für unbeständig.
    Er schreibt das nun einmal und stellt eine landesübliche Währung in Frage.
    Stimmt etwas mit meiner Textauffassung nicht? Grübelgrüsse - mcberry

  • Es trafen sichDatum10.01.2020 22:46
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Zitat
    Es trafen sich das hellste Rot des Morgens
    und ein Segelboot am Horizont der großen Stadt.
    Die hat als wie ein Ungetüm ihr Auge auf
    und zugemacht. Die Krähen flogen -
    stumm die Nacht - davon wie Meerestiere.


    So gefällt es mir wesentlich besser, verehrter Eisvogel,

    denn jetzt bewegt der Lidschlag urbaner Morgendämmerung an der Tag-Nacht und Land-Wasser
    Grenze die Szene ähnlich einer Beschwörung, der die Krähen schleunigst zu entfliehen suchen.
    Und du gewinnst einen Binnenreim in Z4 und Z5, der die düstere Befreiung des Endreims betont.

    Der Text ist gut, kryptisch vielversprechend, wenn auch nicht unbedingt kindgemäß.
    Aber vllt unterschätze ich die Knirpse. Nachtwandernde Grüße - mcberry

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    (7) Die Vogelscheuche und der Rabe von Alcedo
    (8) Wie soll ich deine Wunden aushalten von Munk im Düsteren
    (9) When Malindy Sings / Paul Lawrence Dunbar von Sneaker im Unglaublichen
    (10)kälte von Ursula im Natürlichen

    Ich schreibe die Liste mal weiter, um den Überblick zu behalten.

  • Robert Frost / Nothing Gold Can StayDatum10.01.2020 22:09
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Wie immer eine Wahl, lieber Sneaker,

    die lohnt, sich mit dem Text zu befassen. Super Z1, die als Auftakt immer sehr wichtig ist.
    Z2 beginnt - abhängig von Dialekt und Lesart - mit zwei unbetonten Silben:
    (so) unirdisch (x xXx oder x Xxx) in seinem Glühn (ginge: unwirklich fast in ...?)
    Z5 verwamndelt sich, Z6 auch Eden währt nicht ewiglich,
    Z7 ist mir zu frei übersetzt: denn Dämmerung senkt sich ins Land (schlechtes Deutsch, das kriegst du besser hin)
    und die Schlußzeile nimmt die allgemeine Bedeutung auf, die der Dichter haben will, glaube ich.
    Wie immer gerne gelesen. Frostfrohe Grüße - mcberry

  • W. Shakespeare S. 60Datum06.01.2020 23:23
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Und auf den Endreim zu verzichten?
    Das Original wirkt härter auf mich. Die letzten Zeilen lese ich als Klage oder sogar Infragestellung "seiner" Sense, also grenzwertig ketzerisch.
    Übersetzung ist immer auch ein Stück Interpretation. Du hast sicher deine Überlegungen dazu angestellt.
    Im Gesamteindruck "packt" die Übertragung den Inhalt, will sagen, es geht der Lyrik nichts Wesentliches verloren.
    Gerne gelesen - mcberry

  • Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    OK!
    Mir gefielen von Munk auch andere Texte, aber wir sollten möglichst wenig gegen uns selbst antreten müssen.

    Hast du noch einen Translator Vorschlag? Welches ist die beste Übersetzung?

    Obwohl mir gerade einfällt, daß Sneakers "verwünschter Frost" super ist aber aus 12/2018.

  • Thema von mcberry im Forum -> Nominierungen für G...

    Gute Idee! Nominieren wir unseren Favoriten, liebe User,

    unter allen Werken, die uns in 2019 ins Forum eingestellt wurden.
    Deshalb lest mit Muße alles nochmal durch bis zum 24.01.2020, denn Ende des Monats wird abgestimmt.

    Zum Beispiel von Alcedo: Die Vogelscheuche und der Rabe
    und ich werde Munk nominieren, kann mich aber noch nicht für einen Beitrag entscheiden.

    Wir werden soviele Stimmen haben, wie Beiträge nominiert werden. Optimistische Grüße von mcberry

  • Dezemberfaden 2019Datum31.12.2019 23:41
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema


    Allen Usern einen guten Rutsch in ein gesegnetes neues Jahr 2020!

  • Statistical ProbabilitiesDatum29.12.2019 13:02
    Thema von mcberry im Forum Aphorismen

    The more difficulties you are in, the more likely you will find a big tusk.
    (Text by Siberian hunters.)

  • Dezemberfaden 2019Datum24.12.2019 21:04
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Dir kann geholfen werden, liebe Yaya!
    Für den Fall der Fälle stapelte ich diese nützlichen Joker im Schrank. Bitte bedient euch!
    Ist doch für jeden was dabei, oder? In allen Farben:

  • Das einzige LebenDatum18.12.2019 10:00
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Ein nachtwandelnder Text, lieber Munkel,

    dessen LI den Morgen nicht begrüßt und innerlich der anderen Seite verbunden, eine Unterscheidung
    von Traumzeit und Weltzeit nicht zuläßt. Aus seiner Versenkung wird ein halluzinierendes LI von der
    Sonne heraus gehoben, die über einem LD aufgegangen zu sein scheint. Und während Elemente der
    Umgebung nun sichtbar werden, verwischen die Grenzen zwischen inneren und äußeren Eindrücken.
    Mit der erneuten Innenwendung des LI relativieren sich Narbenzüge und Zeit erscheint überwindbar.
    Zur Form: Punkt nach Ewigkeit. Leerzeile.

    Ein unverwechselbarer Munkel Text. Sehr gerne gelesen. Winterlich besonnte Mittwochsgrüße - mcberry

  • Dezemberfaden 2019Datum15.12.2019 13:47
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema


    Einen gesegneten dritten Advent allen Usern!

  • Unter uns ...Datum12.12.2019 20:28
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Ein Text für Nachtschwärmer, M-B,

    und genau richtig unsere Feiertage stilsicher einzuläuten. Auf die Tradition hat man ein Recht!
    Warum sollen wir uns von Klimaschützern die Festbeleuchtung verdunklen lassen? Kritisiere ich
    die etwa einen alternativen Lebenswandel? Niemandem neide ich sein Spinattorfu oder wie das
    heißt auf dem Teller und kritisiere auch keine Anbaubedingungen von Sojabohnen. Tee trinken
    provoziert mich nicht und wenn es brodelt lassen wir ein paaar Glöckchen klingeln. Sind lauter!

    Danke für den gekonnten schwarzen Humor. Moralisch erhobene Zeigefinger haben selten viel
    Eindruck gemacht und womöglich noch Trotz hervorgerufen. So dargestellt funzt die Message.

    Gerne gelesen. Dekadente Grüße - mcberry

  • winternächte sind langDatum12.12.2019 20:08
    Foren-Beitrag von mcberry im Thema

    Darin bleibst du unübertroffen, liebe Uschi,

    diese eisige Stimmung zu beschreiben in der unerbittlichen Dunkelheit einer Winternacht unserer
    Nordhalbkugel. Und das hinzukriegen ist bei weitem nicht so leicht, wie die Lektüre deiner Texte
    den geneigten Leser glauben lassen möchte.
    Adjektive wie bleich, knorrig und eisig tragen die Atmosphäre; sogar die Musik "treibt". Leuchten
    des Nachthimmels, der von fernen Sphären kündet, würde mir genügen. Irdisches Händchenhalten
    brauche ich da nicht mehr.
    Aber so oder so! Gerne gelesen. Wintergrüße - mcberry...........................

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