ich muss mich entschuldigen, dass ich bzgl. des Tümpelbuches noch nichts von mir habe hören lassen. Ich bin seit ca. zwei Wochen dauerhaft krank und konnte daher in dieser Hinsicht noch nichts weiter unternehmen. Hinzu kommt ein Umzug Anfang Februar, so dass ich jetzt auch den Kopf nicht frei haben werde. Kurzum: der Termin verlängert sich leider erstmal auf Ende Februar.
Das Tümpelbuch war schon seit über einem Jahr angedacht - und nun regt es sich so langsam. Kleine Konturen lassen sich bereits im Schlamm erkennen. Es soll u.a. die Dicken Fische (seit Anbeginn) beinhalten. Wie es letztendlich aussehen wird, wie es aufgebaut sein wird, darauf werde ich nicht näher eingehen. Wenn es soweit ist, dass ihr es bestellen könnt, so wird das hier im Faden vermerkt. Zusätzlich werden alle, deren Texte im Buch sein werden, angeschrieben.
Das Buch soll im Januar 2009 erscheinen, da wir noch auf die Dicken Fische des Jahres 2008 warten.
Hier die Punkte, die bereits erledigt bzw. noch zu handeln sind. Es wird immer dann aktualisert, wenn ein Teilstück weiter abgeschlossen ist:
1. Autoren anschreiben (abgeschlossen)
2. Außenlayout (abgeschlossen)
3. Rückmeldungen der Autoren erhalten
4. Innenlayout
5. Zusammenstellung
6. Druckfertig
Die letzte Dickfisch-Wahl, die für dieses Buch berücksichtigt wird, wird vom 5.-11. Januar 2009 stattfinden.
Weitere Informationen werden gepostet, sobald ich sicher gehen kann, dass sich diese nicht mehr ändern werden. Das Layout wird vor der Fertigstellung nicht bekannt gegeben. Bitte seht mir das nach; und wartet einfach und seid gespannt, bis die Zeit reif ist.
Ich werde diesen Faden für Kommentare schließen, da er der reinen Informationsvermittlung dienen soll, und nicht zum Plaudern. Fürs Palavern gibts ja schon genug Fäden in der Plauderecke.
Grüße,
Arno.
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edit: Bei sonstigen Fragen könnt ihr euch gern per PN oder E-Mail an mich wenden.
Im Blauen, da traf ich dich, zartes Gemüt;
doch blausein, das war nichts, drum war`n wir bemüht,
die trüglichen, weiten Geflechte zu schmähen
und Lichteres größer und wiesig zu säen.
Wo Mascha in unseren Haaren sich dreht
und wirbelnder Weise so feurig uns legt.
Wo Cash uns und Cave auch die Stimmen entrümpeln -
die Masken zerbröckeln. Wir lassen sie dümpeln.
Mit Fenchel verwoben die Halme im Munde
so tauen wir flüsternd im weichenden Grunde.
... und ein paar festlich-geruhsame Tage! Und falls wir uns in diesem Jahr nicht mehr sehen: auch noch ein gutes Erwachen im Jahr 2007.
Hoffe, dass ihr alle Kraft tanken könnt, um vielleicht im nächsten Jahr dem Tümpel wieder mit euren Ideen, Texten, Kommentaren und auch Kritiken zur Seite zu stehen.
Ab heute ist es möglich, Texte quasi anonym zu posten.
Warum es das gibt:
Wir hatten das schon bei den Wettbewerben so eingerichtet, dass Texte anonym bei den Juroren ankamen, um zu verhindern, dass man mit dem Autornamen gleich einen gefärbten oder verfärbten Kommentar abgegeben hat - ob nun bewusst oder unbewusst. Diesen Gedanken - das objektivierte Kommentieren - möchten wir euch nun auch allgemein zugänglich/möglich machen, sofern ihr daran interessiert seid.
Wie das funktioniert:
Ihr sendet den zu anonymisierenden Text an einen Administrator - entweder per PN oder Email, wobei PN bevorzugt wird, da es hier nicht zu Formatierungen kommen kann. Bitte gebt auch an, wohin ihr den Text gestellt haben wollt. Der Text wird unter dem Account "Pseudonym" in den Tümpel gestellt. Eure Urheberrechte bleiben unangetastet. Es kann hierbei auch nicht zu Verwicklungen kommen, da dem Administrator bekannt ist , wem der Text gehört, respektive von wem er abgesendet wurde.
Wir stellen uns das dann so vor, dass sich der Autor nach den ersten Kommentaren outet und mit den Kommentatoren - sofern es das erlaubt - die Diskussion weiter fortführt.
Was es noch zu beachten gibt:
Derjenige, der uns den Text anonym zuschickt, gibt mit dem Akt des Sendens seine Bestätigung, dass er der alleinige Urheber des jeweiligen Textes ist. Ferner muss er oder sie hier im Tümpel angemeldet sein, damit der Text unter "Pseudonym" veröffentlicht werden kann. Außerdem gilt natürlich zu beachten, dass keiner seinen Text protegiert. (Wenn der Autor antwortet, dann sollte das auch kenntlich gemacht sein, dass er der Autor ist.)
Soweit von uns. Wenn ihr Fragen haben solltet, dann bitte hier hinein.
Das Unwetter zog auf. Ich saß verkrampft in meinem Stuhl und kramte nach den Gründen für diese Situation,
auch für die davor. Weiter kam ich nicht, da sich das Thema wieder einhakte, reinsprang, festbiss.
Warum glauben? Warum nicht. Sie stellte offene Fragen mit einem Blick, einem Gesicht, einer Haltung, die diese
konterkarierten. Ich tappte nicht im Dunkeln, doch merkte ich, dass alles drängender wurde. “Ich maße mir nicht
an, eine Religion über eine andere zu stellen”, stieß ich hervor. Sie schien beruhigt. Ich auch, insgeheim jedoch
umgekrempelt. Warum konnte sie sich nicht entspannen? Warum glauben? Warum nicht. Wo soll ich hin?
Ich stellte diese Frage nicht, versteckte mich in einer neuen Haltung und hörte halbwegs richtiges Geplauder über
Luther von nebenan. ‘Menschen können so starr sein’, dachte ich, ohne mich ausnehmen zu wollen. Mein Kopf
verschluckte sich fast an der Zeit und ich prüfte mich und sie. Ließ uns durch Situationen rasseln; Probeversuche
einer Massenproduktion. Das Etikett groß und bunt. Ja, das war es. Diese Abfertigung, das Standardisierte machte
ihr Angst. Und es war für mich in dem Moment alles so einfach zu erklären - so verdammt einfach. Die Vergangenheit,
die eigene - darum geht es. Ums Klettern auch. Ums Springen. Doch sie will nicht. Sie ist so satt und mag kein Blatt.
Ich schmunzelte, obwohl es schmerzte. Und darin blieb ich stecken. Warum glauben? Warum nicht. Ich hoffte auf
Tropfen. Doch das einzige, was kam, war ihr verächtlicher Blick. Ich kreiselte um diese Gedanken. Von Luther
hörte ich indes immer weniger. ‘Du bist schon eine Marke’, dachte ich.
Kürzlich den Duden gekauft: Synonyme.
Eselsohren auf S. 815, noch keine tausend.
Plakativ, in beiden, dreien.
Kein Image für eine Person:
keine Größe, Alter,
kein Spiegel; und schon gar nicht
zur Hälfte mir gegenüber.
Vielleicht kann ich ergänzen.
1:58 Uhr
Der Stift, Block - Spaten, Grab,
doch Revolution ohne Zeit
ist wie die ganzen "wies" in
neuen Romanen.
2:05 Uhr
(sprung zurück)
Szene 1-2: Mütterchens Bild, eins.
Mit Kopftuch, ländlicher Kleidung.
Aktionskünstlerin, oder?
Einkaufsmeilen sind bekannt dafür -
haben Namen, Gesicht sogar!
Spannungsbogen, eingerahmt
im Wesen großer Ketten.
"Läuft", sagt man zynisch.
Das Bedürfnis ist der Ausdruck.
Das Zerwürfnis mit mir:
Halbgar und doch abgefertigt!
Wann bin endlich ich?
Szene 3: Mütterchens Bild, zwei.
Heute keine Kalauer,
da sie nicht zu Märchen passen.
Plastiktüte, der letzte Wisch.
Bäuerin, und?
Mensch sogar - wir beide.
Autor nicht, Gaffer!
Szene 4: Mütterchens Vermächtnis.
Man löst sich auf:
Geschichte bleibt außen vor!
Ich packe.
Rahmen durchbrochen -
bildlich gesprochen.
3:06 Uhr
Weitere Seiten warten,
beginnend mit widersprüchlich.
Da wir so viele kleine wichtige Anmerkungen in verschiedenen Fäden gemacht haben, dachten wir uns, dass wir das Ganze auch in einen Wichtigkeits-Faden quetschen können - in diesen hier.
Demzufolge werden hier alle notwendigen Hinweise, Tipps oder Ratschläge zusammengefasst. Es lohnt sich v.a. für Gäste, aber auch für User, sich hier einzulesen - sofern noch nicht gemacht.
Da sich dieser Faden entgegen des Wunsches der Administration/Moderation dem Problemfeld "Pädophilie" und nicht dem Text zugewendet hat - haben wir ihn gelöscht. Dies hier ist ein Literaturforum und keine Schlachtbank oder Verteidigungsplattform für Ideen sexueller Ausrichtungen.
Es wurde klar, dass sowohl die User als auch die Administration/Moderation des Worttümpels das Feld "Pädophilie" als zu gefährlich ansehen, als dass man leichtsinnig darüber schreiben dürfte. Die Verantwortlichen des Worttümpels wollen zwar keine Texte und Themengebiete von vornherein ausschließen - nachdem aber offensichtlicher wurde, dass eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Pädophilie" (sowohl geistig als auch schrift-körperlich) nicht angestrengt wird und es gleichsam eine Verbrämung dieses Feldes wird, möchten wir darauf hinweisen, dass solche Texte von der Moderation entfernt werden.
Es geht den Verantwortlichen des Tümpel um eine qualifizierte, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. Um so schwerwiegender wird dies, wenn es sich um solch ein schwieriges handelt.
Die geistige Einstellung der Administration/Moderation ist daher wie folgt: Sexuelle Kontakte mit Kindern (und bei Pädophilie geht es in erster Linie um das) sind verwerflich und indiskutabel. Die literarische Auseinandersetzung damit - und ich wiederhole mich gerne ein letztes Mal - wird, sofern sie einen Blick auf die Gesamtheit der Lage und Blickwinkel erlaubt, hier im Worttümpel nicht verboten sein. Erst das einseitige lässt den Gedanken aufkommen, es würde wenig Abstand zwischen lyr. Ich/Erzähler und Autor herrschen. Wenn die Tiefe, die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema fehlt, kommt es einem Statement gleich. Und das stünde im Gegensatz zu der moralischen und künstlerischen Ausrichtung des Worttümpels.
An dieser Stelle möchte ich mich - in Stellvertretung für die Modministration von worttümpel.de - bei allen Usern bedanken, dass der Tümpel mittlerweile saustark geworden ist!
Nennt es Emotionalität, nennt es Weicheiertrum, nennt es das allgemeine Gelaber einer weinverzerrten Zunge.. das ist mir egal. Ich wollts nur mal sagen.
Wir beginnen sogleich - wie es sich gehört und zu erwarten ist - mit dem 2. Akt. Der erste ist - aufgrund anderer Nebendarsteller - leider hier nicht integrierbar. Wir freuen uns aber auch so über reges Lesen und Wettfiebern, wer am Ende des anderen Gesichts im Schlamm ertränkt.
So dann, der Kampf möge beginnen! (Verdammt, wo ist noch mal die Fernbedienung?? Aaahhhh.. jetzt.. nee, ne...?!?! wenn doch bloß die scheiß Kassette funzen würde!... Ahhhh... wohlan, die Fetzen mögen fliegen!)
Tätäää-tärä-tääääääääää
2. Akt
(Zweiter des Janus im Jahre 2004)
Antwort von AB (Hinzielend auf ein Gedicht von Schorsch debil-you Pfusch namens "Dort"):
herzallerliebst kann ich nur sagen
schwebt gleich den engeln dort
im hirne rum, dem ach so kargen
und treibt gedanken stets hinfort.
ich möcht so sehr die wände streichen
hier, wo du dich niederschriebst
ich möcht so sehr, doch muß ich weichen
und frage mich, ob du sie liebst.
die reichen, gleichen wortgekränkle
die ich mit müh und weh gewebt
sie toben, springen von dem bänkle
das des autor's fleiss erhebt.
drum bitt ich um erbarmen
und hoffe doch, ihr nehmt's nicht krum
denn ich bin bei den armen
die blöde sind, und leidlich dumm.
so dann.
AB
Antwort von Schorsch... :
(-; Du wolltest es nicht anders (-;
Du willst dich wohl battlen? O.K...
Du armer, armer,... armerarmerarmer kleiner Ab0907:
Habe ich dir vom Schmerz deiner Seele geschrieben ?
Lass mich dir nun schreiben was mich bewegt,
und wie es deinen Spott fortfegt (-;
Dein Wortgefüge provoziert,
da es: Traurig! proklamiert,
wenn auch Mit-Leid verziert
was von mir nicht toleriert!
Deklariert dein Unvermögen,
bauscht unechte Spannungsbögen;
sag mir deine Intention
für den mannigfachen Hohn!
Komm aus deinem Panzer gekrochen,
der mitleidig ab-bittet;
sei mit der Maske gebrochen,
die dich in Geheimnisse kittet.
Es schien deine Ehrung meines Ergusses,
schändliche Bescherung deines Verdrusses,
ach, will nicht dem Mitleid verfallen,
und werde stählern' Fäuste ballen,
und meine Worte werden weithin hallen:
WAS TREIBT DICH! durch die Fäden schallen!
Achso, stimmt...:
Sei zu meiner Ehr zu sagen,
das Dort ist nicht mehr neu!
War eine meiner Jugendsagen,
unreif - noch formlos und scheu.
Meine neuesten Werke,
die halt ich zurück,
bleiben stille Stärke,
für spätes Meisterstück.
Ausserdem verkennst du meinen Fleiss,
er selbst ist das hohe Bankenpodest,
das mein dichtend' Guthaben freilässt
dir zu lehren der Frechheit Preis.
Auf dein Malern kann ich verzichten,
dein Ockerbraun in dreck'gen Schichten,
soll meinen Jugendschrieb nicht verdecken,
durch gehaltlosen Kampf eit'ler Gecken!!!
Antwort von AB0907:
an sd-yp: eigentlich hatte ich die segel gestrichen mit dem letzten teil. ich sehe schon, du bist gewillt. doch muß ich mir ernsthaft überlegen, ob ich überlegen bin. erst, wenn die antwort "nein" heißt, nehm ich deine herausforderung an. denn nur so kann ich wachsen. ;-)
den fast schönsten aller grüße.
AB
Antwort von Schorsch... :
Und wie gewillt ich bin...
Ich messe mich überall und jederzeit mit dir, auch gern mit Zeitbegrenzung...
Meld dich, wenn du wieder Muße hast für ein Duell, denn niemals kann ich zulassen, dass mein Gegner sich mit einer feigen und trotzdem herausfordernden Antwort zurückzieht.
Hast du den Kampf einmal aufgenommen, musst die Konsequenzen akzeptieren, sei ein Mann und kämpf' bis zum bitteren.................................Off-topic-close... (-;
Ihr werdet bemerkt haben, dass wir versuchen, diese Rubrik ein wenig aufzuräumen. Um in der Rumpelkammer nicht zu einem Autor massig Fäden zu haben, möchten wir euch bitten, ab jetzt die vorgefertigten Fäden zu nutzen, um neue Texte zu posten, die ihr toll findet. Falls ihr einen neuen Autor habt, dann eröffnet bitte den Faden in dem Stil, wie ihr ihn hier seht.
Dazu schaut euch bitte auch den Punkt C bzgl. Urheberrecht im --> Regelwerk an.
Was vielleicht ratsam wäre, aber hier nur ein Vorschlag für euch sein kann, ist folgender, dass ihr die literarischen Texte farblich gestaltet, sodass diese leicht infolge der Diskussionen in den Fäden gefunden werden können. Ist aber nur ein Gedanke.
Soweit erst einmal. Bei Fragen schickt bitte PN oder Mail an die Modministration.
Sünden aus der Anfangszeit..
Hatte ich vor ein paar Wochen im Archiv gefunden..
Ist eine, tja.. wenn man so will.. Trilogie.
Der Zyniker
Er kam auf mich zu, mit den Worten:
„Ich bin Zyniker.“ Und brachte
ein breites Grinsen hervor.
„Wo“, so fragte ich, „hast du ihn versteckt? Klebt er
zwischen deinen Zähnen als dein letztes Mahl,
so daß ich ihn erst herauspulen muß,
schwimmt er auf der Zunge, so daß
ich nur darauf warten muß, bis er
säurig an mir herunterläuft, ist es
der Dreck hinter deinen Ohren, den ich
jetzt nicht sehen kann oder ist es
das Messer in der offenen Linken
hinter dir, das du fest umgriffen glaubtest?“
Er schaute mich gebrochen an und ging.
Das Bescheidene
Es kam nackt auf mich zu, mit den Worten:
„Ich bin bescheiden.“ Und fügte
ein spärliches Gesicht bei.
„Bescheiden“, so fragte ich, „worin? Ist es
die blanke Haut im Winter, die
dich wärmt, ist es das lebensferne Gesicht, das
dich zum Schattenmenschen werden läßt, ist es
der dankend angenommene Dank oder sind es
deine Begleiter neben dir - sind sie
das Etikett deiner Bescheidenheit?“
Ich lächelte bedauernd und ging blutend weiter.
Die Spontane
Sie kam auf mich zu, mit den Worten:
„Ich bin spontan.“ Und hielt
den Terminplaner in der Hand.
„Wo“, so fragte ich, „hast du sie vergraben? Ist es
die Reise in letzter Minute, die du jedes Jahr
zur gleichen Zeit begehst, ist es
die Ausrede, die verwegene Haltung, die
du variiert anwendest, mich zu vertrösten –
oder ist es der einsame Kuß in der
verlorenen Nacht am See, der mich seitdem
auf deine Spontanität hoffen läßt.“