Wünschen wir einen Ausschluß der Öffentlichkeit oder nicht? Stimmen wir eine Woche lang darüber ab. Eröffnen wir einem internen Austausch von Gedanken unter Forenmitgliedern ein neues Forum oder nicht...
Dem Morgengrauen folgen erste Strahlen Auf Bunker, Winkelzüge, Umschlagfalten Von Mänteln übernächtigter Gestalten, Die wissentlich ein Stück der Zukunft stahlen.
Als lukratives Element des Staatsvertrages, Verschwendet Glanz und Gold entfernter Berge; Und immer wieder schmieden stumme Zwerge Die Ketten an der Last des letztes Tages.
Nimm einmal an, es gäbe nicht zwei Sorten, Dann wären du und ich ganz androgyn. Wir dürften auf dieselbe Weise blühn, und hackten Holz und backten Sahnetorten.
Für alles zahlten wir dieselben Preise, Verhandelten und teilen das Budget. Gemeinsam schippten wir im Winter Schnee Und planten für den Sommer eine Reise.
Du kannst dich eines Lachens kaum erwehren: Mein Schlachtroß sei vom Schwanz her aufgezäumt. Die Starken hätten immer abgeräumt, Verlierer die Bescheidenheit zu lehren.
Von Blitz und Donner aufgewacht, Im Bann der Furcht zur Geisterstunde, Sprach Schrecken, heillos, unbedacht, Mit frommem Schwur aus meinem Munde:
Der Macht, die mich bewahren kann, Schenk diesen ich von meinen Tagen. Die Abenddämmerung brach an, Warf müdes Licht auf schwere Plagen.
Nicht vor dem Mittag schien die Welt, Im Lot zu sein; der Augenblick Ein Maß, das Gleichgewicht erhält, Bestimmt dem irdischen Geschick.
Des späten Morgens harte Hand beläd den Buckel schwer mit Pflichten. Wer keine Unterstützung fand, Vermag sich kaum mehr aufzurichten.
Woher der Wind das Blatt auch weht, Bevor das Tagewerk vollbracht, Die Sonne tief im Osten steht, Sinkt Morgenröte in die Nacht.
Alte Fassung der 4.Strophe: Schon bald begann der späte Morgen Mir seine Pflichten aufzubürden. Voll Tatkraft alles zu besorgen, Was auferlegt, nahm ich die Hürden.
.... ....auf leisen socken angeschlichen .... ....hat sich der winter und bringt frost ..... ...herbstwarme farben sind verblichen .........von rot und gold zu kaltem rost
...........das jahr hört immer neue lieder ...........kennt apple bites und mandarin ...........schreibt die gedankenspiele nieder ...........tragt eure schätze zum kamin
Allmählich könnte man sich über Vorschläge zur Nominierung des Herbstgedichtes Gedanken machen.
Alles gilt, was in den Monaten September, Oktober und November hier ins Forum eingestellt wurde. Es ist nicht untersagt, sich selbst zu nominieren, oder für sich selbst zu stimmen. Aber bedenkt wohl, was ihr tut. Wer vorgeschlagen wurde, hat berechtigte Hoffnungen auf wenigstens eine Zweitstimme....
Die Administration bittet, nur einen Vorschag zu machen, weil jeder nur eine Stimme hat, und das Votum dann folgerichtig zu plazieren. Ein anderes Verhalten ist keine Ehre für den nominierten Autoren. - mcberry
treten beim Aufbau von Seiten oder deren Bearbeitung technische Probeme auf? Bejahendenfalls bitte ich um eine Rückmeldung hier, damit der Kenntnisstand gesammelt und an die Haustechnik weitergeleitet werden kann. Tricktechnische Grüße - mcberry
lotet bläuliches licht die ferne aus spürnasen unterwegs mit gefrorenem zeitungspapier umsonst kein urteil nach verstreichen der frist dreht der bär ab auf überfrorener nässe ins nirgendwo gleitet auch dein schuh ohne rillen
halt den atem nicht an nicht der nebel erschreckt mich darunter auf blankem stein unsichtbar bist du nur du noch davor
hier mit Fernsehprogrammen aufzuwarten ist echt nicht meine Absicht. Aber ttt ist nicht das schlechteste Programm. Und Solidarität mit Dichterkollegen in Notsituationen nicht die letzte Idee.
Um Vorschläge und Absichtserklärungen wird gebeten. Wer weiß, wer von uns demnächst fest sitzt, oder? Im Hinblick auf zu erwartende Knastliteratur würde ich dafür auch ein neues Unterforum einrichten. Vorausschauende Grüße - mcberry