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  • ErfolgreichDatum27.03.2020 02:41
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Erfolgreich

    Ich danke auch Dir Yaya für das Lesen und die nähere Begutachtung.

  • ErfolgreichDatum26.03.2020 20:29
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Erfolgreich

    Danke für das Lesen und auch die Arbeit der Vermerke.

    Zu Deinen Punkten:

    1) die Situation ist Grund, dass wir uns an Zahlen klammern.

    2) statt 'ständig' ein 'wenn wir' zu verwenden, ergäbe einen etwas anderen Sinn,
    da ausgedrückt werden soll, dass wir häufig auf die Kurven blicken.

    3) nach der Aussage der '...Welt verheeren' würde mit Deinem Vorschlag 'darin'
    könnte angenommen werden, dieses 'dem Menschen gleichen' würde sich nur darauf beziehen.
    Doch es soll zu gleich ausgedrückt werden, es bezieht sich auch auf 'immerzu vermehren'
    und auf 'erfolgreich Leichen schaffen'.

    Als Satire war es nie gedacht, dazu liegt es zu nahe an den Tatsachen, auch ist mir das Thema
    zu ernst. Ich hätte besser überlegen sollen und es nicht bringen sollen, denn beim Scrollen durch das Forum,
    immer wieder an die grauenvolle Realität erinnert werden, ist nicht schön.

    Niemand sollte beim Durchblättern der Seiten auf dieses fürchterliche Thema gestoßen werden,
    an das wir dieser Tage immer wieder durch jeden TV-Sender erinnert werden; viel zu oft.
    Darum glaube ich ist es besser, es wieder zu entfernen. Manche Themen sind nicht geeignet,
    mit Lese-Freude oder Schönheit in Verbindung gebracht zu werden. Ich überlege deshalb, es
    einfach zu entfernen.

    Danke Dir mit Gruß
    Joame

  • ErfolgreichDatum26.03.2020 01:27
    Thema von Joame Plebis im Forum Düsteres und Trübsinniges

    ........... Erfolgreich


    Uns hilft kein Hoffen oder Jammern,
    wir sind in einer bösen Lage,
    lässt täglich uns an Zahlen klammern,
    doch es verbreitet sich die Plage.

    Vor Tagen Hundert, jetzt schon Tausend,
    ständig auf Todes-Kurven blicken,
    sehen wir diese aufwärts sausend,
    das könnte Hoffnungen ersticken.

    Ein Virus kann die Welt verheeren,
    dadurch scheint es dem Mensch zu gleichen,
    es will sich immerzu vermehren,
    ist sehr erfolgreich und schafft Leichen.

  • HarmlosDatum23.03.2020 02:44
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Harmlos

    Danke mcberry für deine Beurteilung. (Ich habe die Stelle noch etwas ausführlicher geschildert, sein Zurückbrüllen, ehe er sprang).
    Mir liegt nicht viel daran, irgend etwa zu gewinnen, das könnte einen anderen mehr erfreuen.

    Gute Nacht!
    Joame

  • HarmlosDatum22.03.2020 13:56
    Thema von Joame Plebis im Forum Gesellschaft

    Harmlos

    Ich war noch nie ein gewalttätiger Mensch. Wer mich kennt, würde mich als liebenswürdig beurteilen, einen, der keiner Fliege ein Bein abbeißen kann. Sogar ich schätzte mich immer so ein – aber nur bis gestern.

    Lammfromm und gesittet machte ich müden Fußes und Körpers einen äußerst kurzen Spaziergang; eben nur, um mir die Beine etwas zu vertreten.
    Die Stadt wirkte wie ausgestorben; nicht verwunderlich, war doch der Aufruf erfolgt, nur in
    dringenden Fällen das Haus zu verlassen. Keine Menschenseele war weit und breit zu sehen.
    Mit unendlich viel Schlaf als Begleiter torkelte ich in halbwachem Zustand eine Runde um unseren Häuserblock.
    Gestern war ich bei meinem halbstündigen Rundgang keiner einzigen Person begegnet. Der Verkehr war ebenso spärlich gewesen.
    Heute war ich erstaunt, als ich auf der anderen Straßenseite eine Figur entgegenkommen sah.
    Das beunruhigte mich nicht, da sie sich doch auf der anderen Seite der Straße befand.
    Nur aus zwingenden Gründen war es gestattet, das Haus zu verlassen. Dann aber war stets größerer Abstand zu anderen Personen einzuhalten.
    Tief war ich in Gedanken um das aktuelle Geschehen, als ich merkte, wie die Gestalt die Straße überquerte und mir jetzt auf meiner Seite entgegenkam.

    Instinktiv bohrte ich meine Fäuste tiefer in die Jackentaschen, dabei spürte ich etwas Hartes.
    Das war des Rätsels Lösung: in der linken Tasche merkte ich ein mir bis dahin unbekanntes Loch. Somit erklärte sich auch das mysteriöse Verschwinden meiner Euro-Münze, die ich in der Vorwoche für einen Einkaufswagen verbissen gesucht hatte. Eine winzige Spur zufriedener, hob ich meinen leicht gesenkten Kopf etwas an.

    Meine Anspannung verflüchtigte sich schlagartig, denn entspannt nahm ich wahr, mir kam eine Nonne entgegen. Bestimmt ein aufopferndes gläubiges Wesen, das sein Leben dem Glauben geopfert hatte, so wie fast alle derer, die im nahe gelegenen Kloster am Berghang lebten.
    – Als gefühlsbetonter Mensch, für den ich mich immer schon halte, wollte bei dieser Betrachtungsweise und meinen gleichzeitig aufkeimenden Vorstellungen von Verzicht und mühevoller aufopfernder Arbeit, sofort Mitleid hochsteigen. Dagegen kämpfte ich entschlossen an. – Ich schelte mich oft selbst, für diese Welt eben zu weich zu sein; obgleich ich mich nicht zu den überbetont gefühlsduseligen Schwärmern zähle, derer es doch auch viele gibt.

    Nochmals spürte ich eine gewisse Zufriedenheit wegen der verschwundenen Euro-Münze;
    mir war es weniger um die Münze gegangen, hauptsächlich um die Erklärung für das Verschwinden. Wenn ich etwas sicher weiß, dann weiß ich es eben. Ein sonderbares Gefühl, unter Umständen an seiner eigenen Zurechnungsfähigkeit zweifeln zu müssen. Jetzt war endlich mit Erleichterung
    das Rätsel geklärt.

    Inzwischen war die Ordensfrau näher gekommen. Kurz abgeschätzt, musste sich das spielend ausgehen, beim Vorbeigehen einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten. Füllig war keiner von uns beiden.
    Im Gegenteil, soweit das trotz ihres Umhanges zu beurteilen war, hätte ich sie sogar als sehr schlank bezeichnet. Ihr Gesicht konnte ich schon ausnehmen, das richtig hübsch wirkte. Dieser Eindruck verstärkte sich, je näher sie herankam.
    Rechts von mir befand sich ein Bürogebäude mit einer Zufahrt zu einer Tiefgarage. Das erschien mir günstig, meine Schritte dorthin zu lenken, um den Sicherheitsabstand wesentlich zu vergrößern, denn schon war die Nonne in meiner Höhe angelangt.

    Ich sah ihre leuchtenden Augen, das blasse zierlich wirkende Gesicht und sogar eine kleine Haarsträhne, die ihr offensichtlich eine der Windböen aus der Kopfbedeckung hervorgeholt hatten. – Ein wirklich hübsches junges Wesen mit regelmäßigen Gesichtszügen. Noch nie hatte ich in so kurzer Zeit ein Gesicht derart ausgiebig betrachtet. Ich musste an die Bedeutung des Wortes 'Wohlgefallen' denken, es wäre hier angebracht, wenn nur nicht diese mir grässliche schwarze Kopfbedeckung und der Umhang gewesen wären!

    Während ich abwartend in der Einfahrt stand, wurde ich mit einem Mal aus meinen Betrachtungen herausgerissen: sie kam auf mich zu. Alarm! schrillte es in mir. Blitzschnell, fieberhaft und panisch durchzuckten mich verschiedene Gedanken, die ich im Sekundenbruchteils nicht ordnen konnte, denn zugleich wurde ich durch eine Bewegung ihrer Hand abgelenkt, die sie aus dem Umhang mit einem Gebetbuch hervorkam.

    Sie war bis auf Armlänge an mich herangetreten, streckte mir blitzartig das Büchlein entgegen und
    schrie mit schriller Stimme "Beten Sie auch genug?"
    Ich war perplex. Zu viele Fragen stürmten auf mich ein. Was sollte das? Wieso fragte sie mich, dazu noch mit dieser gräulichen Stimme? Wieso war sie mir so nahe gekommen? Was sollte ich tun?

    Das Gehirn arbeitet unablässig und selbständig. Wie konnte es in dieser Situation so etwas Ähnliches wie eitle Gedanken entwickeln, indem ich eigenartigerweise wie ein Außenstehender meine eigene ruhige und feste Stimme bewunderte.
    In dieser Situation oder gerade deswegen, laut mit festem wohlgefälligen Ton zu antworten "Nein, ich halte das für unproduktiven Unfug." Dazu gehört schon einiges an Selbstbewusstsein und Stärke. Sich zugleich ob dieser Ruhe selbstkritisch als gelassen zu befinden, kam mir auch seltsam vor.
    Nebenbei das Registrieren dieser in Sekundenbruchteilen ablaufenden parallelen Gedanken, während einem vor die Nase ein Gebetbuch gehalten wird – und dann noch irgendwie dazwischen Zeit zu haben,
    die sich abspielende Begebenheit als sonderbar zu empfinden.

    "Was? Unproduktiver Unfug? Sie sind ein Verdammter!"

    Ich lehnte mich mit der Schulter an die Mauer zur Tiefgaragen-Einfahrt, um sicherer zu stehen,
    da mich ein kurzer Schwindel erfasst hatte, zugleich eine unsagbare Müdigkeit. Ihre Hände fuchtelten vor meinem Gesicht, ihr Gekeife wollte nicht aufhören.
    Mit einer Hand an der Mauer gestützt, die Fingernägeln in den Rauputz gekrallt, dass er herunterrieselte, sammelte ich alle in mir noch vorhandene Kraft und brüllte zurück. (Das wäre für einen Beobachter ein seltsamer Anblick gewesen.)

    Ich brüllte, dass mir fast die Stimmbänder rissen:
    "Zeit und Energie nicht mit unnützem Beten vergeuden an den, der diese Krankheit nach dem Glauben der Kirche lenkt. Das muss ein ganz schön besoffener Lenker oder Sadist sein.
    Nur an die unzähligen Kriege und Leiden der Menschheit denken! Null Hilfe durch den angeblichen Gott."

    Ich war ganz gewaltig aufgeregt, knapp vor einem Zusammenbruch oder Explosion. Kaum Zeit für einen keuchenden Atemzug, setzte ich fort:
    "Im Gegenteil, die meisten Kriege sind durch dieses seltsame Hineinsteigern in den Glauben an eine übersinnliche Kraft erst entstanden. Dieser friedlich wirkende Fanatismus mit seinen Auswüchsen hat Millionen Menschenleben gefordert. Waren die unzähligen Foltermethoden Geschenke von dem sogenannten Gott an die Kirche oder ist dieser Alleskönner selbst an Leid interessiert weil er Sadist ist?

    Jawohl ein riesiger Abzockerverein von Nichtstuern, gestützt auf Gutgläubigkeit und Dummheit, ebenso auf Angst vor dem Tod, der mit allen psychologischen Tricks arbeitet.
    Eine Bremse für die Menschheit, Schande für jede Intelligenz, aber zugleich ein wirtschaftlicher Faktor, gleich einer Mafia nach immer mehr Macht strebend. Für den Menschenleben nicht wirklich, nur zum Schein zählen.
    Honigsüße Worte verkündend, Gewinne aus undurchsichtigen Geschäften und Casinos einheimsend. Vom Staat bezahlt und subventioniert, ohne Einblick in die Finanzen zu gewähren, mit zugleich unzählige Privilegien."

    Ich war derart in Fahrt gekommen und konnte mich überhaupt nicht mehr zurückhalten, wollte es auch nicht. So schrie ich mit nahezu kippender Stimme weiter:

    "Nein, das alles wäre eine ganz billige Art. Wenn man mit dem Denken am Ende ist und sich etwas nicht erklären kann, dann einfach jemand anderen und Unsichtbaren erfinden.
    Lernt lieber Physik und Chemie, wenn es auch nicht leicht ist, aber glaubt nicht an Hexen und Zauberer! Glaube steht für Bereicherung, Fanatismus und Qual."


    Jetzt keifte sie wieder "Sie sind ein ein Verdammter, dem das Paradies versagt bleiben wird.
    Ihr sündiges Leugnen der göttlichen Herrlichkeit lässt das Herzblut des erlösenden Jesus gefrieren."
    Bei diesem Geschrei zog sie die Hand mit dem Buch zurück, beugte sich vor, spuckte mich an und hustete mir grässlich ins Gesicht.

    Wie Nebelschwaden erfasste mich ein Schwindel. Ich hörte meinen Puls in den Ohren rauschen und hämmern, während ich mich auf sie stürzte und sie zu Boden riss. Mit festem Griff bekam ich ihren Hals zu fassen und drückte und drückte mit vollster Kraft. Ihre Augen quollen hervor, ihre gesamte Tracht war verrutscht,. Mit einer Hand griff ich zu ihrem Schleier, bekam ihn zu fassen und zerrte ihn von ihrem Kopf. Dann wollte ich die zweite Hand zu Hilfe nehmen, um abermals zuzudrücken. Aber ich merkte, das war nicht mehr notwendig.


    "Wiederholungen, lauter Wiederholungen und unnütze Werbung im Fernsehen. Ich werde früher Schlafen gehen." hörte ich meine Frau sagen. Sie rückte die Fernsteuerung zu mir, der ich mit hoch gelagerten Beinen auf der Bettbank lag, stand vom Fauteuil auf und ging langsam Richtung Bad.
    Währenddessen sagte sie mit besorgter Stimme "Jetzt gibt es in unserer Stadt schon 47 Tote."
    Ich hustete und rief ihr nach "48!".

  • Nicht nur sieDatum21.03.2020 22:36
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Nicht nur sie

    An die Filialen der Kirche hatte ich gar nicht gedacht. Du bist doch ein findiger Kopf.

  • Nicht nur sieDatum21.03.2020 14:30
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Nicht nur sie

    Dann müsstest Du dieses volle Geläute hören, das klingt kilometerweit und bestätigt die Machtposition der Kirche in diesem Land.
    Schon nimmt die Kirche die Pandemie als Anlass, ihre Kassen aufzufüllen und beginnt mit dem Betteln, denkt aber keinesfalls daran, sich von einem geringen Teil ihrer unzähligen Milliarden zu trennen. Das ist mehr als schändlich!

  • WissensgierDatum21.03.2020 14:20
    Thema von Joame Plebis im Forum Zwischenwelten

    Die Wissensgier ist den Menschen eigen. Unser Denken hat sich spezialisiert, was in der Wissenschaft zum Ausdruck kommt. Wenn wir uns dadurch auch auf einigen Gebieten Wissen errungen haben, das gelegentlich zufriedenstellende und komplette Antworten geben kann, häufen sich die Fragen, die unbeantwortet bleiben.

    Dazu gehören unter anderem die Fragen um unsere Entstehung, dem Woher und Wohin und nach Sinn und Zweck des Daseins. Wenn wir auch davon ausgehen, dass sich alle Menschen ähnlich gleich als 'Ich' empfinden und sich ihrer Einzigartigkeit bewusst sind, sind das alles nur Vermutungen, da es dafür keine Bestätigung oder Gutachten geben kann.

    Dringen wir mit der uns angeborenen Neugier weiter vor, fragen uns nach unserem eigenen Denken, eventuell sogar nach den Gefühlen, merken wir, dass die Anzahl der Hypothesen zunimmt, die Physik und die Chemie im Zusammenhang mit der Neurologie, bisher nur winzige Ansätze an Antworten liefern kann.

    Wir kommen immer wieder zur Physik, zur Geschwindigkeit der in uns herrschenden neuronalen Vernetzung, die von chemischen Vorgängen in uns abhängig ist.

    Alleine schon die Vorstellung eines einzigen Erlebnisses, mit den darin eventuell vorgekommenden Gerüchen, mit Geschmack, Farben, Lauten, Klangfarbe und Inhalten einer Aussage, ist das Ergebnis eines chemischen Prozesses in uns. Vergessen wir dabei nicht die irrsinnige Menge an Informationen alleine eines Tages und auch nicht die damit verbundenen Erkenntnisse, die dabei erlebten Gefühle und zuletzt nicht das Zeitgefühl, die Mühe und Nebengedanken, so wie alle Ereignisse dieses Tages.
    Das alles ist physikalisch durch Chemie zustande gekommen!

    Unser Bewusstsein und Fragen, was vor dem Leben war oder was nachher sein wird, haben vorläufig noch gar nichts damit zu tun und sind dazu parallel immerwährend laufende Prozesse.
    Logik und Phantasie wurden bisher noch gar nicht erwähnt. Auch nicht unsere oft sehr intensiv vorkommendes Denken durch die Fragen, ob es nur ein Universum gibt, ob es überhaupt endet und wenn vermutlich nicht, wie wir mit unseren kleinen Sinnen uns das vorstellen könnten.

    Wir können es nicht! Genauso wenig wie das absolute Nichts, aus dem doch nichts entstehen kann.
    Genauso wenig wie die Zeit, wenn wir ihren Anfang oder ihr Ende suchen.

    Fast übermütig, bei so vielen unbeantworteten Fragen und Überlegungen, uns nach unserem Bewusstsein zu fragen.
    Eines steht fest und ist sicher: wir sind ein winziger Teil von Irgend Etwas. Was das nur sein könnte ???

    ???

  • GedankenuniversumDatum21.03.2020 14:14
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Gedankenuniversum

    Ich begrüße Dich, Imothek!

    Du gewährst uns Einblick in eine Skizze eines Gedankenganges von Dir. Auf vielfältige Art haben die meisten Erdbewohner solches Denken, mit dem unheimlich viele Fragen verbunden sind.

    Zwar keine Antwort aber dazugehörige Gedanken stelle ich hier unter dem Titel 'Wissensgier' ein.

    Gruß
    Joame

  • Nicht nur sieDatum21.03.2020 12:55
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Nicht nur sie

    Schon ist wieder Samstag!
    Mir fiel die verdrehte Satzstellung auf, als ich soeben durchlas:
    Flüchtig konnte ich es nicht unterlassen, die unkalkulierbaren Folgen der Brutalität zu erwähnen.
    Besser sollte es heissen: Ich konnte es nicht unterlassen, die ..... flüchtig zu erwähnen.

    Sonntagsgruß von Joame

    p.s.: und nach wie vor weckt das Glockengeläute um 6 Uhr auf. Keinen Sinn erkenne ich daran.

    (Gestern innerhalb von 1 Stunde 4x Geläute aller Glocken – das dringt gewaltig durch alle Schädelknochen.)
    Einige werden meinen, soviel muss die ewige und paradiesische Glückseligkeit wert sein, die man bald beim Harfenspiel verbringen darf.
    Die nähere Beschreibung dieses Themas überlasse ich gerne anderen.)

  • Nicht nur sieDatum17.03.2020 01:06
    Thema von Joame Plebis im Forum Kommentare, Essays, Gl...

    (Eine Vorbemerkung sei mir gestattet zu meinem vorigen Thema
    'nicht nur sie verschwinden' vom 20.11. 2019)

    Einige Szenarien führte ich an, die Bedrohungen für uns alle sind. Die verdreckten Meeren, die doch längst Tatsache sind, die Verschmutzung der Luft und die Überbevölkerung, die auch niemand in Abrede stellen sollte.
    Das inklusive der Erderwärmung, die auch mit der Obliquität (der schräge Stand der Erdachse) in Zusammenhang steht [https://www.derstandard.at/story/2000115...t-zu-warmzeiten]


    Nicht nur Erderwärmung und leergefischte Meere sind die Bedrohung.
    Viele Szenarien können realistisch gesehen einzeln oder zugleich eintreten.

    Atomverseuchung führte ich auch an (war ziemlich knapp im letzten Jahr zwischen Indien und Pakistan, die bestimmt keine Rücksicht auf die anderen Erdbewohner genommen hätten).

    Nebst längst überfälligen gewaltigen geographischen Ereignisses, droht uns praktisch sekündlichl eine Kollision eines Asteroiden mit der Erde. Die Chancen dafür sollen lt. Mathematischen Berechnungen um vieles besser sein, als im Lotto einen 6er zu tippen.

    Flüchtig konnte ich es nicht unterlassen, die unkalkulierbaren Folgen der Brutalität zu erwähnen. Für diese sollte durch die Fülle der Ausführungen, ein eigener Platz zugewiesen werden.
    Genauso verhält es sich auch mit dem sich ausbreitenden religiösen Wahn, der kaum erkennbar, beinahe wie ein guter Bekannter unter uns weilt.

    Der wesentlichste Punkt,der eine traurige Aktualität erlangt hat, stand im gleichen Satz davor.
    Pandemien und die Mutation unbeherrschbarer Erreger.

    Das war am 20.11.2019,wenige Tage bevor sich für unsere Welt noch nicht die 'AHNUNG' (16.3) bewahrheitete.
    Eine Ahnung, deren Vision ich schon vor Jahren hatte und damals erstmals niederschrieb.

    Aus vielleicht verständlichen Gründen bitte ich um Anfragen für die Zukunft abstand zu nehmen,
    da sich diese oft nur spontan in einem Gedicht von mir – ganz ohne mein Zutun – ausdrückt.


    Es nützt nichts, mir einen Ferrari anzubieten oder eine Villa in den Schweizer Bergen mit vorgelagertem See;
    ich musste früher schon bei solchen Anliegen schmunzeln und konnte bei bestem Willen keine Aufträge als
    Seher annehmen. Ich bezeichne es auch nicht als Gabe, eher als Fluch, muss es als Ergebnis einer physikalischen Eigenheit hinnehmen, die nicht glücklich macht.

    Einstein war verwirrt über die unbekannte Fernwirkung, die sich, wie sich erweist, auch in seltenen Fällen anders als erwartet auftreten kann und sich ausdrückt.

    Einen kleinen Gedankenanstoß zur Genügsamkeit und einer neuen Welt gibt es jetzt. Nur ist zu bezweifeln,
    ob dieser verstanden wird un sich die Menschen entsprechend verhalten. Nur dann könnte eine neue Ära anbrechen.

    JoHaMere

  • Begrüßung ImothekDatum16.03.2020 22:49
    Thema von Joame Plebis im Forum Feedback & Moderation

    Ich begrüße herzlich Imothek, der hoffentlich wieder hereinschauen wird, obwohl wir seine Ankunft bisher nicht würdig gefeiert haben.
    Seinen vermutlichen Eindruck, hier sei keine Bewegung und wenige Literaten seien aktiv, kann ich nicht wesentlich entkräften.
    Jeder hier hat die Möglichkeit, das zu ändern, ganz besonders Neulinge, die gewiss einen Inspiration-Schub auslösen können.

    Joame

  • AhnungDatum16.03.2020 22:36
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Ahnung

    Danke für das Lesen, mcberry!

    Noch immer verwende ich das Rufzeichen nach der Anrede, das von vielen längst durch das Komma ersetzt wurde. Ich mach nicht unbedingt alles, was vom Großen Teich zu uns herüberschwappt und übernommen wird. Das aber nur am Rande, wo sich wesentlichere Dinge in den Vordergrund drängen.

    Du weiß schon, dass ich dieses Gedicht schon vor etlichen Jahren schrieb und es nicht neu zusammenbraute.
    Was unsere herzallerliebste weise Menschheit anbelangt, könnte ich noch mit einigen Aussagen aufwarten,
    unterdrücke diese, um keinen zu schlechten Nachruf zu erhalten, falls sich überhaupt jemand die Mühe machen würde. Das ist das Los der Einzelgänger, der Zurückgezogenen, die außerdem gar keinen Wert auf Lobreden oder Schmähungen legen, die nach ihrem Dasein stattfinden – oder auch nicht.

    Zu ausführlich will ich im Moment nicht mit meinem Dank an Dich werden, speziell nicht, was die Möglichkeiten des Unterganges der Menschheit anbelangt. Die sollte ich lieber extra als quasi literarisches Werk veröffentlichen, damit etwas Tango in die hoffnungslos müde Bude kommt.

    Mit Gruß
    Joame

  • VergnügenDatum14.03.2020 01:43
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Vergnügen

    Du hast den größten Freundeskreis, mcberry, abgesehen von den vielen Verehrerinnen und Verehrern.

    Meine Interpunktion war diesmal wirklich schlampig. Schnell ablenken und von meiner Tastatur schreiben, die jetzt wirklich getauscht gehört, da ich schon jeden Buchstaben zweimal anschlagen muss. Heute kam ich nich dazu. Eine neue Tastatur ist bestimmt auch leiser.

    Das Vergnügen wird mehrfache Ursachen haben. Wie von Dir schon festgestellt, das heftige Schauckeln,
    je nach Wassertemperatur auch der Genuss des passiven Bades. Um es genau zu wissen, sollten wir Kontakt und Verständigung mit so einer im Fell hausenden Familie aufnehmen. Das kannst Du besorgen, Du bist redegewandter.

    Gruß von dem, der noch immer ein Synonym sucht. Da mit Erscheinen des Büchleins mein Realname nicht verbunden sein soll – ich will keine Morddrohungen von der Kirche erhalten.
    Vielleicht fällt Dir etwas Zugkräftiges ein.

    Gruß von Joame

  • VergnügenDatum13.03.2020 11:38
    Thema von Joame Plebis im Forum Minimallyrik

    Der nasse Hund, er rüttelt sich. Oh wie das spritzt!
    Vergnügen für Familie Floh, die fest im Felle sitzt.

  • KehrausDatum13.03.2020 11:33
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Kehraus

    Zwar Minimallyrik, aber besser als gar kein Beitrag.
    Der Anschein wird mich nicht trügen, dass hier alles derzeit auf 'Sparflamme' läuft,
    da ist diese 'Minimallyrik' fast noch üppig: 3 Worte und das das Werk ist vollbracht.
    Mir ist bewusst, mit meinen Kommentaren keine neuen Freundschaften zu gewinnen.

    Zugute halten muss ich der Minimallyrik, dass sie äußerst praktisch ist – oder sehe
    ich das falsch
    Spontan habe ich auch etwas geschaffen, das ich niemanden vorenthalten will.

    Gruß: Joame

  • AhnungDatum11.03.2020 10:50
    Thema von Joame Plebis im Forum Gesellschaft

    Da es aktuell ist, habe ich mich entschlossen, es wieder hereinzustellen:

    Ahnung


    Oft kann ich es nicht vermeiden,
    Zukunft ahnungsvoll zu sehen,
    der gesamten Menschheit Leiden,
    wie sie kommen und vergehen.

    Furchtbeklemmend Bilder reifen,
    wie Ereignisse sich bahnen,
    welche nach der Menschheit greifen
    – glücklich alle, die nichts ahnen!

    Schatten fallen auf die Erde,
    allem Leben der Natur,
    hinterlassen Todesschwingen
    eine grauenvolle Spur.


    © Joame

  • Workaholic?Datum09.03.2020 00:38
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Workaholic?

    Danke, yaya!

    Wir hatten schon lange keine Korrespondenz, doch Deine Frage, die Du gestellt hast, musste ich zuerst an mich weiterleiten, um antworten zu können.
    Ob Du ernsthaft mit einer Antwort gerechnet hast, weiß ich nicht, ich gebe sie gerne, wenn auch in sehr gekürzter Form:
    früher kam es schon zeitweise vor, dass ich auf einem Gebiet von mir überzeugt war. Jetzt erkenne ich zunehmend Defizite sehr klar. Mein Denken ist analytischer geworden mit der gleichzeitigen Erkenntnis,
    wie schnurzegal es ist, was ich merke oder nicht auf dieser Talfahrt Richtung Null.

    Kann sein, dass eine ausführlichere Beschreibung, aus diesem Erkennen heraus, von mir als unnütz gesehen wird und ich sie deshalb unterlasse. Das schont Leser und den Abrieb der Fingerkuppen, dessen mikroskopisch geringfügiges Geschehen mir während des Schreibens parallel neben vielen anderen Gedanken in den Sinn kommt.

    Ich danke für Deinen höflichen Kommentar.
    Joame

  • Mein Name ist SanftmutDatum06.03.2020 02:07
    Thema von Joame Plebis im Forum Diverse

    "Verwehret nicht die liebsten Blicke, versperrt den Räubern nicht den Weg,
    auf dass sie doch das schnöde Geld erbeuten können, von dem sie glauben,
    es würde ihnen Freude bringen.
    Macht Gebrauch von den bunten Karten in Euren Brieftaschen,
    die so gerne als Zahlungsmittel genommen werden,
    gebt Angestellten ein anständiges Entgelt für die Mühe.

    Habt Ihr selbst aber nicht genügend, dann beschafft es Euch,
    natürlich auf redlichem Wege, denn alles ist redlich geworden
    in diesen letzten Tagen.

    Wer sollte Euch schon Freude versagen?
    Nicht einmal das lieblichste Mädchen wird den Kopf abwenden,
    in Anbetracht der Tatsache noch einmal von einem Lebenden
    etwas Wertvolles empfangen zu können: Leben, das wird rar sein..

    Kommt erst der unspürbar fegende Sturm, diese durchleuchtende Energiewelle auf uns zu,
    die unsere geheimsten Gedanken entfernt, dann sind wir nicht mehr weit davon entfernt,
    den Marsbakterien Gesellschaft zu leisten..

    Ich rege mich nicht auf, Sanftmut ist mein Name, begehrt von mir, ich gebe.
    Schreibt, ich schreibe zurück. Wir sollten uns treffen und des Unterganges harren.

    Bringt Eure besten Gedichte und spannendsten Erzählungen mit, die wir gemeinsam mit den Flammen der Ewigkeit übergeben können.
    Ich warte auf Euch. Nennt den Ort, die Zeit - und wir werden wie Legionen da sein
    mit glänzenden Augen und schwermütigem Herz, die keinen Frühling mehr sehen werden."


    So lautete das Schreiben, das heute vor meiner Tür lag. Ich gab mir einen kurzen Ruck,
    überlegte etwas zwei Sekunden und rief im Büro an:

    "Nein, heute geht es unmöglich. Ja, einen Totalschaden hat mein Fahrzeug. Jetzt ist es soeben
    passiert, beim Wegfahren. Ich kann nicht weg, ich muss so viel regeln.
    "

    Dann fragte ich erstaunt: "Und das geht? Sicher? Also zwei Wochen bekomme ich Urlaub? Das
    passt, fein!
    "
    Schnell fügte ich hinzu "Geht sich aus. Alles werde ich nicht verbrauchen, vielleicht nur eine Woche
    bis um den 15. Dezember herum. Ja,ja,ja! Na sicher Chef – Ihnen auch!
    "

  • Workaholic?Datum06.03.2020 02:02
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema Workaholic?

    Nur äußerst zögernd, lieber mcberry, gab ich den Beitrag ab. Lob gebührt mir dafür keines. Lustig? Ich habe es schwer beim Lachen. Vielleicht sollte ich es mehrmals lesen, ob ich es dann lustig finde. Ich bin eben so ein vertrockneter Betonsockel. Doch danken will ich Dir, ich weiß Du bemühst Dich sehr.

    Gruß
    Joame

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