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  • Es gäbe die Liebe nurDatum07.04.2019 02:00
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Danke nochmals. Du musst nicht gleich erschrecken, nur bei 'Clicker' stelle ich mir einen flüchtigen Schnösel vor, deshalb als Name eines Autors für mich ungeeignet erscheinend.
    Einen Versuch war es wert, Euch Arbeit zuzuschieben, die doch meine bleiben wird. Noch habe ich keine Idee.
    Wenn es nicht so eine nichtssagende Bezeichnung wäre, könnte ich gleich als 'Nichts' den ersten Gedichte-Bestseller der Deutschen Literatur in Druck geben. (Mit jeder Durchsicht, bei der ich nicht recht vorankomme, schmilzt die verbleibende Seitenzahl unter meinen kritischen und übermüdeten Augen. Wenn ich so weiter mache, bleibt womöglich nur ein Blatt über auf den 'NICHTS' steht.

  • Es gäbe die Liebe nurDatum05.04.2019 09:48
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Nochmals die Rückmeldung betrachtend, stelle ich zustimmend fest, wie nachvollziehbar sie ausfiel.
    Auch der Clicker – eine für mich negativ besetzte Bezeichnung – hätte ihre Berechtigung, sieht man
    die 'Leistung' der letzten Zeit an, was wieder leicht verständlich begründet werden könnte.

    Wenn Yaya mit 'Gevatter' sehr treffend zum Kern der Sache kommt, kann dieses Wort bestimmt
    keine großen Sympathien auslösen; auch bei mir nicht.
    Andererseits würde man gerne mit hämischer Freude beobachten, was in 'unserer Zeit'
    ein cooler Super-Rapper mit der Bezeichnung anfangen kann. Lesen kann er sie,
    doch was Generationen fröstelnd dabei empfanden, sicher nicht nachvollziehen,
    wenn es ihm davor gelungen war, das Wort richtig zu googeln.

  • Es gäbe die Liebe nurDatum02.04.2019 01:59
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Danke für die Antwort!
    Ich suche ein Pseudonym, das einprägsam ist, aber auch geeignet wäre, als Autor auf einem Buch zu prangen.
    Doch wie ich mich kenne, verschiebe ich alles wieder um ein Jahr. Dann hat die Problematik hat derjenige zu tragen,
    der meine Papierfetzen findet und sich dann Urheber nennen kann.
    Falls überhaupt irgend ein Unbekannter sich die Mühe machen sollte, bevor mein Kram entsorgt wird, einen Blick auf das Geschreibsel zu werfen und daraus etwas zu machen.

  • Es gäbe die Liebe nurDatum29.03.2019 02:51
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Ja, sehr simpel und natürlich - könnte ein teenager geschrieben haben.
    Zu allererst würde ich (man vielleicht auch) zu 'so froh' schreiben.
    Mattes ist ja nicht mehr unter uns, der sofort gefragt hätte: wie froh?

    Stimmt auch das 'leben'. Genau überlegt, ist Leben Liebe, wenn die Überlegung
    wie ein weicher Kaugummi verwendet wird.

    Gelinde schlicht, eher dazu angetan, ein Eicho auszuloten, denn aus diesen kurzen
    Worten kann mehr gemacht werden.

    Also Einigkeit auf allen Ebenen, Du darfst das Bier bezahlen .

    Gruß
    Joame
    p.s.: schwebt Dir ein gutes Pseudonym vor, nach dessen Suche ich bin???
    (Ich muss hoffentlich nicht in Erinnerung bringen, das sie einer sucht,
    der um Ewigkeit, Leben, Zeit, Vergänglichkeit, Tod..u. ähnl. grübelt.)

  • MarkttagDatum17.03.2019 02:03
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Viele Möglichkeiten bieten sich; Dein Einwand, in der relativ kurzen Beschreibung Wortwiederholungen vermeiden zu wollen, ist auch verständlich. Es bleibt der Phantasie überlassen, das Richtige zu finden.
    Der eine lässt die Augen hängen, der andere wandern oder ruhen – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein. Selbstverständlich muss außer dem Leser auch der Autor mit dem Wort zufrieden sein, das am ehesten mit seinem Empfinden vereinbar ist.

    Gruß
    Joame

  • MarkttagDatum15.03.2019 17:39
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Zu anderem Zeitpunkt, jetzt nochmals gelesen: vollkommen in Ordnung, spricht mich an und gefällt mir auch.
    Wie gänzlich anders kann eine Beurteilung zu anderen Zeitpunkten ausfallen. Ich bin selbst erstaunt. Die Chemie ist etwa Phantastisches.

  • MarkttagDatum15.03.2019 01:19
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Das muss ich unbedingt hinzufügen, dass mir der Titel 'Markttag' total entglitten ist, ihn zwar nicht übersah, aber nicht berücksichtigte. Das ergibt schon ein etwas geändertes Bild. An so einem Markttag geht es auch ganz schön turbulent zu.

    Mcberry mag schon Recht haben, wenn ich länger überlege. Nur glaube ich, ist es meiner Unfähigkeit zuzuschreiben, wenn ich mich nicht in die Situation des Schreibers oder des Protagonisten versetzen kann.
    (Zumindest jetzt und heute nicht.)

    Dem Autor wünsche ich selbstverständlich kein Herzeleid, nur vielleicht wäre manches anders geschrieben worden, hätte er die Situation selbst erlebt, hätte er die Beschreibung dessen, was ihm widerfuhr, in Worte gefasst und einer Träne gleich in das Forum triefen lassen. Trost zu erhalten ist sehr schwierig.

    Gruß
    Joame

  • MarkttagDatum14.03.2019 12:49
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Das Vorhaben des Autors vermute ich zu erkennen.
    Wollte er vielleicht eine Situation beschreiben, die zum Nachdenken anregt, die einen Hauch Wehmut mitschwingen lässt.
    Das entschwundene Mädchen, zu dem vermutlich nie wieder Kontakt aufgenommen werden kann.
    Es gleiten ihm die Blumen aus der Hand, während sein Blick suchend durch die Menschenmassen gleitet.
    Vergeblich, da er nicht mehr erspähen kann, was er sucht. Von welch traurigem, verzagten Gefühl
    wird er da erfüllt. Enttäuscht, nahezu verzweifelt werden dann die Rosen aufgehoben, die kein wirklicher
    Trost sein können und die er in den Händen hält, fühlend, etwas Unwiederbringliches verloren zu haben.

    So ungefähr könnte es gemeint sein. Der Leser soll diese Situation miterleben in ihrer unspektakulären
    sanften, wahrscheinlich großen Traurigkeit.

    Anders gesehen, fragt sich vielleicht der Leser, was er mit den Blumen vorhatte, für wen sie gedacht
    waren, da er sie bereits hielt und dann das Mädchen sah. Wahrscheinlich wollte er sie ihm geben,
    war aber zu langsam, so dass er sie aus den Augen verlor, ehe er noch Muh sagen konnte.
    Gehässige Typen könnten vermeinen, er sei überhaupt ein Tollpatsch, wofür schon spricht,
    wie ziellos sein Blick geirrt ist. Also hat er doch niemanden gesucht?
    Dann genügten schon Augenblicke, die das Mädchen zu ihm hinsah, dass er die Blumen fallen ließ.
    Ach, also wirklich ein Tollpatsch?

    Bei der Beschreibung fiel mir auf 'Auf einmal blieben seine Augen hängen'. Hier würde ich lieber das
    Wort 'Blick' verwenden, denn mancher könnte sich womöglich hängende Augen vorstellen, das
    wäre ein kleiner horrorfilmmäßiger Touch. Es reicht ja, wenn er sein Herz dort zurückließ;
    wenn man glücklicherweise auch nicht gleich dabei dessen anatomisches Aussehen vor Augen hat.

    Mir gefällt es nicht, wirkt auf mich gewollt konstruiert und könnte eine Szene aus
    einer Fernsehserie wie 'Rote Rosen' und RTL sein, die ich absolut nicht mag und blöd finde.

    Ich vermutete, die Absicht des Schreibers zu erkennen, was er darbieten wollte,
    kann aber total daneben liegen mit meiner Vermutung. Meine Meinung brachte ich zum Ausdruck,
    so wie sie eben ist. Danke!

    Joame

  • Bitte Account löschenDatum13.03.2019 01:58
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Somit liegt es nicht an uns, viel eher am Faktor Zeit, die Möglichkeit zu ergreifen
    und in die Tasten zu schlagen.

    Nur meine Vorliebe zum verfrühten Kaffeegenuss im Freien kam mir in die Quere;
    vorgestern unterschätzte ich die Tücke des Windes und der Temperatur.
    So harre ich intensiv auf warme Temperaturen, die – wer könnte das auf Anhieb vermuten –
    im Zusammenhang mit Schreiben stehen.

    Gruß
    Joame

  • Bitte Account löschenDatum07.03.2019 00:05
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Ehrlich schade! Es ist doch gar kein Widerspruch zu einem Einbringen ins Forum, das guter Beiträge harrt, zu einer differenten Ansicht. Schon gar nicht, wenn es um Rechtschreibung geht – die hat ja keiner von uns einfach erfunden.
    Solche Kleinigkeiten gehören aufgeklärt und damit hat es sich.
    Eine vehemente Verfechtung seines Standpunktes ist von keiner Seite her notwendig. So wie ich gerne belehrt sein will mit Wissens-Zugewinn, da ich nicht unfehlbar bin, könnte jeder andere, einschließlich Leser, profitieren.

    Niemand muss die Krallen herausfahren oder den anderen einen Vollpfosten nennen. Sollte ich das getan haben, wenn ja, dann ist eine Entschuldigung von mir fällig. Ich glaube aber nicht, da mein Repertoire andere Wörter umfasst.
    So aber musste ich Dich als Störenfried bezeichnen, weil mir dieser heftige Eindruck entstand.

    Je sachlicher Kommentare sind, umso weniger Reibungspunkte kann es geben. Literatur ist kein Lotto, das von Glückstreffern abhängig ist. Es gibt Regeln, es sollte auch Kameraden geben, die das Wissen haben und nötigenfalls zurate gezogen werden sollten, falls sie nicht schon freiwillig halfen.
    Der schwache aktive Mitgliederstand im Forum ist Grund, warum das derzeit nicht stattfinden kann.

    Begrabe Deinen inneren Schweinehund (meinen habe ich schon gestern gebraten und verspeist) und kremple Deine Hemds- oder Blusenärmel hoch.
    Willst Du gar nicht wissen, wie vergnüglich ein Neubeginn sein kann ?

    Joame

  • Beschreibung des UnmöglichenDatum05.03.2019 02:54
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Letzter Versuch:

    Zitat
    Doch da wir in einer profitstrebenden Gesellschaft leben, ist es nicht verwunderlich, das 'Produkt', in diesem Fall den Lesestoff auf den Markt zu bringen, der die Erwartungen erfüllt. Sie kommt den Erwartungen der Leser entgegen, doch sind in erster Linie der Umsatz und der Gewinn ausschlaggebend.


    Aus dem Zusammenhang sollte leicht zu entnehmen sein, dass die profitstrebene Gesellschaft, die den Lesestoff auf den Markt bringt, den Erwartungen der Leser entgegenkommt.

    Nicht lachen, auch wenn Fasching ist, aber einen lustigen 'Leckerbissen' hätte ich hier zur Aufheiterung:

    Zitat
    SIE = Erwartung. Ergo: "Die Erwartung kommt den Erwartungen der Leser entgegen,..." toller Satz echt! Ausserdem "ErwartungEN" (Mehrzahl), also müsste es heissen "sie kommEN".


    also müsste es heissen "sie kommEN

    Ja, das kommt davon, wenn man unbedingt Kritik förmlich an den Haaren herbeizerren will. Da kann im Eifer der Fehlersuche so etwas passieren.

    Amüsant, dass ich noch gar nicht mit dem Beitrag begann - vielleicht auch gar nicht dazu kommen werde.

    Dich, gugol, bezeichne ich hiermit bewiesenermaßen als Störenfried; doch Du selbst wirst am besten die Gründe dafür kennen.
    Hier will ich keine Vermutungen anstellen. Nur solltest Du Deine Schritte beachten, sie sollten nie zu unbedacht sein.

  • Beschreibung des UnmöglichenDatum04.03.2019 01:30
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Es ist keine
    Die-Welt-ist-schlecht-Jammer-Vorab-entschuldigungseinleitung…

    Mit diesem ersten Satz und dieser Feststellung scheint beabsichtigt zu sein, das Vorhaben im vorhinein negativ zu behaften.

    Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
    Bei diesem Satz mache ich gerne ein Fragezeichen, denn manchen Lesern kann es gar nicht genug Tod und Gewalt geben. So ist dieser Satz eine Feststellung, zugleich aber leicht gefragt, da sonst wieder einige damit nicht einverstanden wären.

    Zitat
    Ausserdem: "keine anderen Themen ALS!!! Tod und Gewalt gäbe" (So Deine Berichtigung)


    Der ursprüngliche Satz lautet: Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
    Hier werden als Beispiel von Themen Tod und Gewalt angeführt; es hätten auch noch mehr sein können.
    (kleines Beispiel: Themen wie Geld, Kleidung, Autos interessieren sehr)
    (Wie würde sich der Satz lesen mit: Themen als Geld, Kleidung,.....?)
    Es dürfte bekannt sein, dass ein ALS bei einer Ungleichheit Verwendung findet,
    bei Gleichstellung/Gleichwertigkeit aber das Wie. So betrachtet scheint das Wie seine Berechtigung zu haben.

    Des weiteren, um nicht zu rasch zur Sache zu kommen, schreibst Du:

    Zitat
    Erwartungen...." SIE?? Falsches Bezugswort, weit und breit davor kein weibliches Subjekt


    Na wenn sie, die Erwartung kein fem. Bezugswort ist, was ist es dann?

    Nächste Kritik:

    Zitat
    "Thema finden, WO ES...." WO ist falsch, es geht nicht um Orte


    Der ganze Satz lautet:Wer würde Gefallen an einem Thema finden, wo es bestenfalls einen Star in negativer Hinsicht gibt, ohne Spannung. (ich hätte auch schreiben können, in dem...) doch das Thema ist der Ort, in dem alles stattfindet.

    Ja, 1 Komma habe ich beim flüchtigen Schreiben vergessen! Hier hast Du Recht.

    Insgesamt, wenn ich mir diese freundliche Einstellung ansehe, verzichte ich lieber auf den Beitrag.
    Vielleicht kannst Du mir das Forum nennen, wo Du Dich nicht herumtreibst, dann könnte ich es dort abgeben.

    Ich unterstelle Dir nicht, dass Du mutwillig in diesem Forum zerstörerisch wirkst, es sollte Dir bei einem Quäntchen Selbstkritik selbst der Verdacht gekommen sein. Ob es Deine Idee ist, nur primitives feindseliges Denken oder ob ein anderes Kalkül dahintersteckt, ist mir ziemlich egal.

    Jedenfalls kann ich den angekündigten Artikel streichen. Mir ist die Freude abhanden gekommen.
    (Zu berechtigten Fehlern, die ich machte, stehe ich stets gerne und ohne viel Gerede.)

    p.s.: ich dachte, Du seiest gesperrt oder Du wolltest hier nach Deinen letzten und milde gesagt 'außergewöhnlichen Auftritten', nicht mehr schreiben?

    Joame

  • Beschreibung des UnmöglichenDatum03.03.2019 02:15

    Wir sind in der Zeit, wo beinahe jeder Film spannungsgeladen von Mord handelt. Kriminalromane haben Hochsaison. Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
    Doch da wir in einer profitstrebenden Gesellschaft leben, ist es nicht verwunderlich, das 'Produkt', in diesem Fall den Lesestoff auf den Markt zu bringen, der die Erwartungen erfüllt. Sie kommt den Erwartungen der Leser entgegen, doch sind in erster Linie der Umsatz und der Gewinn ausschlaggebend.

    Das ist der Hauptgrund, weshalb ich bisher nie versuchte, mit trister und unspektakulärer Handlung oder der Beschreibung eines Lebensabschnittes an die Öffentlichkeit zu treten. Wer würde Gefallen an einem Thema finden, wo es bestenfalls einen Star in negativer Hinsicht gibt, ohne Spannung. Bestenfalls Unverständnis Traurigkeit oder Unglaube auslösen könnte, das ich kurz negatives Befremden nennen will.

    Und dennoch, nach sehr langem Zögern, das Jahre währte, habe ich mich entschlossen, eine derartige Niederschrift doch zu wagen. Die Gründe dafür sind vielfältig und auf Anhieb nicht sofort, für einem ausdauernden Leser vielleicht doch, zu erkennen.

    Ob vorkommende Personen frei erfunden sind, genauso wie die Handlung , darüber wird der Leser eine lange Strecke in Unklarheit gelassen.

    Nach diesem kurzen Vorwort sollte es beginnen:

    doch nicht auf einmal, sondern, Stück um Stück.

  • uralt gefunden ca. 1962Datum24.02.2019 01:21
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Danke für das Lesen, yayah.

    Von Beharrlichkeit kann nicht gesprochen werden, zumal Überarbeitung von mir überhaupt nicht angedacht wurde.
    Titel wurde auch keiner vergeben; ich schrieb nur, dass ca. 1962 das geschrieben wurde. Jetzt wo ich eine Entrümpelung meiner Schreibereien vornehme, weil mich das viele Papier nervt, stieß ich auf diese notierten Gedanken.
    Ich scanne alles was ich finde ein und fülle die Mülltonne für Papier. Eine mühsame Arbeit, wobei ich die Stapel von Blättern nur flüchtig lese, weil ich irgendwann mit dieser Beschäftigung fertig werden will.

    Deshalb steht mir der Sinn derzeit nicht nach Überarbeiten oder irgend einer Korrektur. Das würde meine Arbeitswut bremsen. Ich brauche unbedingt mehr Platz in meinen Schränken, da mein kleiner Raum förmlich überquillt. Ich will nicht täglich über Musikinstrumente steigen und vor dem Essen Pinsel vom Tisch fegen oder Papiere umstapeln, damit die PC-Tastatur frei wird.
    Das wirst Du bestimmt verstehen.
    Versprechen kann ich gar nichts, aber sollte mir einmal das Wort 'Langweile' in den Sinn kommen, werde ich mich gerne Deines Vorschlages erinnern, und mir einiges durchlesen, was ich bisher nur raschen und trüben Blickes überflog.

    Gruß von Joame

  • Das weiß niemandDatum20.02.2019 02:01
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Danke, mcberry, für die Befassung mit dem Text.

    Es hat sich ergeben, dass ich gerade beim Ausmisten bin und Ordnung schaffe. Da finde ich im Mist eine Menge Notizen.
    Zur Aussage: das Lyrische Ich ist bestimmt voll überzeugt, alleine das Feuer der Sehnsucht so zu kennen, wie sonst keiner. Am Schluß wird die Erkenntnis ohne Verschnörkelung zum Ausdruck gebracht, vielleicht nur Bedauern, vielleicht auch Wut über das sich dabei vergehende Leben.
    Deine Vorschläge sind wie meistens fundiert und haben ihre Berechtigung. Doch mit welchem unwirschen Schreiber wir es hier zu tun haben, können wir nur vermuten.

    Wäre ich nicht so eingedeckt und voll in wichtiger Arbeit verstrickt, könnte ich mich mehr dem Schreiben widmen.
    Gruß
    Joame

  • Das weiß niemandDatum19.02.2019 01:39

    Es weiß niemand
    wie Sehnsucht brennt,
    wer sie nicht fühlt,
    wer sie nicht kennt,
    wer nicht wie ich
    duldet und schweigt,
    während das Leben sich neigt.

  • Es gäbe die Liebe nurDatum19.02.2019 01:13

    Die Tage bringen ein Auf und ein Nieder,
    an manchen finde ich mich nicht wieder,
    an anderen wieder bin ich sehr froh,
    als wollte ich die Welt umarmen.
    Ach, könnte ich es nur!
    Ich wollte verbieten das Hassen,
    die Menschen nur lieben lassen;
    es gäbe die Liebe nur!

  • uralt gefunden ca. 1962Datum19.02.2019 00:29

    Unter meinen Füßen spüre ich die Erde,
    atme ein der Blumen und des Waldes Duft.
    Höre während meines Gehens leises Wispern
    und vermute zu verstehen, was der Wald mir ruft.

    "Du bist nur ein Mensch auf dieser Erde.
    Vieles wird hier noch geschehen.
    Du wirst leben deine kurzen Jahre,
    dann aber wirst du vergehen."

    "Zeiten werden immer weiter schreiten,
    ob du je gewesen oder nicht.
    Noch ein Grab wird mehr sein und ein Holzkreuz;
    möglich, dass man dann noch von dir spricht."

    "Weiter blüht die Welt und immer weiter:
    Städte, Menschen werden kommen und vergehen,
    auf der Erde wird noch viel geschehen.
    Davon aber wirst du nichts mehr sehen."

    Doch ich bin noch, fühle Sonne Wärme,
    atme ein die Waldluft voller Lust.
    Meine Angst vor später wird betrunken;
    dennoch schlummert sie in meiner Brust.

  • Thema von Joame Plebis im Forum Diverse

    Mein Körper wurde mit Schmutz befleckt,
    doch reiner bin ich geworden.
    Es wurde mir Sand in die Augen gestreut.
    Seitdem kann ich klarer sehen.
    Knüppel warf man vor meine Füße,
    jetzt kann ich sicherer gehen.

    Mir wurde Glut auf die Brust gelegt,
    doch stärker schlug mein Herz.
    Dann peitschte man mit Dornen mich,
    nach Liebe rief mein Schmerz.

    Man reichte Lava mir zum Trunk;
    ich habe Labung gefunden.
    Aus mir riss man Fleisch,
    doch Schönheit strahlten die Wunden.

    Als lebende Fackel werde ich mich
    am Abend heute opfern,
    wenn durch die Wolken das Abendrot scheint.
    Du Freund, Du ruf es mir ins Grab,
    ob dann schon jemand weint!

  • Nimmermehr die NachtmusikDatum07.02.2019 02:05
    Foren-Beitrag von Joame Plebis im Thema

    Davon war keine Rede, das gute Stück frei Ohr geliefert zu bekommen, was die Betrachtungsweise wesentlich verändert. Beabsichtigte Eigenheiten, die zum Beispiel die Betonung betreffen, erfährt der Zuhörerwährend des Vortrages. Der Leser hingegen, der in erstere Linie ein Gedicht vor sich hat und dieses nur als solches beurteilt, erfährt davon nichts, kann es bestenfalls vermuten.

    Joame

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