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  • DankbarkeitDatum08.12.2018 20:25
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Ok, das ist schade, aber dann muss es eben so sein. Ihr als Gespann, das wäre interessant gewesen. Aber LAF hat sich seine Sperrung erarbeitet. tut mir leid.

  • Ermahnung des Users L A FDatum08.12.2018 20:21
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Hallo,

    es soll hier um die Texte gehen, um Textarbeit. Dass mcberry genervt ist von nun in letzter Zeit reihenweise Nutzern, die immer wieder persönlich werden, Spitzen geben, und der Natur eines Trolls gemäß durch Provokation Reaktionen triggern wollen, kann ich sehr gut verstehen. Es nervt einfach nur noch.

    Es könnte so einfach sein: Gedichte, Texte und Kommentare sowie sachliche Diskussionen darüber. Natürlich sind Humor und auch mal eine wohlgesetzte Spitze hier und da (mit Abständen) erlaubt. Wenn es aber wie so oft ausartet in eine persönliche Fehde, und eine Person als solche in allem was sie schreibt angegriffen wird, dann ist das Trolling. Das nervt einfach auf Dauer. Es gibt dagegen nur zwei Mittel, Ignorieren oder sperren. Ignorieren ist das erste Mittel. Soweit nun ein Nutzer aber einem Mod oder Admin aktiv folgt und alles angreift, dann ist das Trolling und das führt zu einer zwangsläufigen Sperrung.

    Also bitte, einfach sachlich bleiben, das wäre nun wirklich mal schön.

  • TatortDatum08.12.2018 00:14
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Ist es nicht schön, dass die Lyrik keine exakte Wissenschaft ist. Eine gewisse dialektbedingte Unschärferlation wirkt bereichernd.

  • DankbarkeitDatum08.12.2018 00:11
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    1. Ist das denn so? Soweit Gugol und LAF derselbe User sind, widerspricht das den Regeln. Ich habe eben eure beiden IP-Adressen verglichen. Sie weichen voneinander ab. Veräppeln kann ich mich selber.

    2. Zum Gedicht: Das gefällt mir. Ich sehe hier Kindheitserinnerungen, die naturgemäß positiv überfärbt werden, und unterschwellig düstere Andeutungen. Das Metrum ist interessant, weil es irgendwie passt, aber auch inkonsequente Brüche hat. Meine metrische Lesung:

    Xxx

    XxXxXxXxX
    xXxXxXxXxX
    XxXxXxXxX
    xX

    XxXxXxXxX
    xXxXxXxXxX
    XxXxXxXxX
    xX

    XxXxXxXxX
    xXxXxXxXxX
    XxXxXxXxX
    xX

    XxXxXxXxX
    xXxXxXxXxX
    xxXxXxXxX
    xX

    XxXxXxXxX
    XxXxXxXxX
    xxXxXxXxX
    XxXxXxXxX

    Da steckt was drin, mit einem wilden System und dem totalen Bruch in Strophe 5. Ich sehe hier was, aber bin mir nicht sicher was.

  • Deutlicher mitgeteiltDatum07.12.2018 23:44
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Zitat
    Guten Tag, Wilhelm!

    Das Übel mit der Zeit wird nicht nur uns bekannt sein.
    Es ist aber schön, einmal nach langer Zeit von Dir zu lesen;
    unter anderen Umständen wäre es noch schöner.

    Dazu brauche ich nicht unbedingt an Deinen Einsatz denken,
    als es galt uns gegen ein anderes Gedichte-Forum zu bewähren.
    Eines der Themen war das Klima.
    Das warst doch Du, wenn ich nicht irre, der unsere 'Abordnung' komplettierte
    und mit großartigem Beitrag und vollem Einsatz unsere Ehre hoch hielt, so dass
    wir eine strahlende Schlacht schlugen und unser Ansehen gewaltig aufpoliert haben.

    Du meinst also, es noch in den Griff zu bekommen? Jetzt sogar noch, wo man über
    Banalitäten glücklich sein muss.
    (was störend war, dass ich zeitweise die Möglichkeit einer Zensur hatte,
    (unter Bedachtnahme, dass sie gerechtfertigt war.), dann aber plötzlich diese entzogen
    war.)

    Du bist also der Ansicht, es hat noch Wert, hier zu schreiben.
    Mit Schreiben meine ich nicht, siehe zum Beispiel letzte Beiträge.

    Was wir hier schreiben, sollte das Beste sein, das der Einzelne bieten kann.
    Es muss geschrieben werden, als bestünde es für die Ewigkeit.
    Herzblut und Schweiß können zwar nicht immer dabei sein,
    doch jeder sollte sich bewusst sein, dass er von sich ein Bild schafft,
    das langen Bestand hat, wahrscheinlich über viele Generationen hinaus.
    Eine angemessene Sprache ist das Mindeste, was zu erwarten ist, wenn
    auch nicht immer ein 'Kunstwerk' gelingen kann.

    Weiters sind wir dem E-Literatum schuldig, das Niveau anzustreben,
    das erwartet wird (Verkommene Foren gibt es viele).
    Schreiben ist kein Muss, Schreiben kann ein Bedürfnis sein,
    wobei das wesentlichste Element, die Sprache, nicht vergessen werden sollte.
    Wer kein Anliegen hat, das er in einer Form bringen kann, die er für richtig hält,
    muss nicht unbedingt die Handlung eines billigen Schundkrimis aufrollen,
    auch nicht nach Effekten streben durch die Benutzung von Gewaltbeschreibungen
    oder vulgären Worten.
    Vielleicht hatten auch Schiller, Goeethe, Morgenstern, Mörike, Hülshoff,....
    komische Gedanken mit unpassenden Ausdrücken, die aber nie veröffentlicht wurden.
    Es kommt auf das Ergebnis an, das was man letztendlich vorzeigt.
    Das ist der Maßstab der Person, des Autors, das ihn in die Reihen der Elite brachte.

    Ich nehme schon an, verstanden zu werden, was ich damit ausdrücken will, falls nicht,
    liegt es daran, weil ich mich schlecht ausdrückte oder gerade heute ob der fortgeschrittenen Zeit,
    die ich gerade heute schon längst wieder im Bett verbringen sollte.

    Zu Liebe des Forums und Dir Wilhelm, bin ich bereit und nehme das eine Bein zurück,
    das schon aus dem Forum war. Ich bin bereit für vollen Einsatz und hoffe,
    die Widerwärtigkeiten halten sich in Maßen.
    Der Wunsch ist es doch, das Forum allmählich wieder zu seiner ursprünglichen Kraft
    und dem Ansehen zu führen, die ihm zustehen, also kein Spielplatz für diverse Gnome zu sein.

    Ich bin bereit!

    Joame



    Lieber Joame Plebis, deine Worte haben mich bewegt. Es ist Zeit, dass etwas passiert. Ihr, und damit meine ich dich und mcberry, habt hier den Laden am Laufen gehalten. Und ich, habe teilweise nur einmal im Jahr reingeschaut in den letzten Jahren. So kann das nicht weitergehen. Ich bin bereit, alles infrage zu stellen.

    Sofern sich jemand findet, wäre ich bereit, das Forum in dessen Hände abzugeben. Ob das nun eine Migration/Fusion/Modernisierung/sonstwas beinhaltet. Ich bin mit zunehmendem Alter weiser geworden und habe realisiert, dass ich endlich zurücktreten muss.

    Irgendwie habe ich mich jahrelang zurückgezogen und gehofft das alles irgendwie weiterläuft und erhalten bleibt, ohne dass ich mich intensiv einbringen muss. Aber dies geschah nie aus Böswilligkeit, sondern entsprach meinen nostalgischen Gefühlen für ehemalige Mitdichter, sowie meinem Wunsch, dass Ihre Werke stets erhalten bleiben sollen, zumindest in diesem Rahmen und wenn es nur für die Suchmaschinen ist. Viele von jenen, die mich berührten, durfte ich persönlich kennenlernen. Das war sozusagen meine "Woodstock-Zeit" um 2006 und deshalb fällt es mir so schwer, dies ziehen zu lassen. Jedoch, andererseits, weil ich nie so richtig los lassen konnte, hat mich das auch blockiert. Meine Tatkraft zur Entwicklung und Weiterführung dieser (für mich, hochgradig) ehemaligen aber auch sich längst weiterentwickelnden Community war nur in sehr wenigen Zeiträumen durchgreifend und wenn sie es nicht war, war ich manchmal beiläufig dabei, meistens gar nicht. Im Kern, läuft dieses Forum, mit dem Titel und der Idee, immer noch mit meinen und meiner ehemaligen Co-Administratorin maya's Ideen. Da gehen wir zurück bis 2009/2010.

    Und dies Forum unter dem Anbieter hpm an sich war nur der Nachfolger des aufgrund des damals aufgebendem Anbieters Carokee transferierten Forums: Worttümpel, welches hierher so gut möglich von mir transferiert wurde mit allen Texten. Und der damalige Worttümpel selbst war wiederum ein Protest gegen Gedichte.com, damals Ende 2004 gegründet von Arno Boldt, wo ich dann ebenfalls einstieg. Meine Zeit, das war der Austausch mit Usern wie danse_macabre und Arno Boldt auf Gedichte.com 2004. Und dann im Worttümpel mit mir lieben Usern wie Mattes/muh-q-wahn, Arno Boldt, Margot, pringles, kamelot, brotnic2um, Richard III., Erebus und vielen mehr. Das war meine Zeit. Dann schloss der damalige Anbieter, carokee, und ich übertrug das damalige Forum per hardcopy komplett in dieses E-Literatum. Der Ansatz war damals, wie der Name implizierte, der Versuch, gute Lyrik und Textarbeit/Kommentare zu fördern, und Herz/Schmerz, -Gedichte etc. zu vermeiden (2009). Und um das in modernere Zeiten zu übertragen: Trolle. Es war aber noch mehr in der Diskussion (damals: Blog, Verein), aus Gründen der technischen und sonstigen Umsetzbarkeit ging aber all das unter.

    Umso mehr danke ich dir, mcberry, und dir, Joame Plebis, für eure intensive Arbeit. Ohne euch wäre dieser Ort längst tot oder total vertrollt. Ihr habt über Jahre alles am Laufen gehalten, während andere, wie auch ich, aufgaben.

    In diesem Sinne eröffne ich gerne die offene Diskussion um dieses Forum. Von Dichtmachen bis Weiterentwickeln oder transferieren bin ich für alles offen. Soweit sich jemand mit Engagement findet, der (oder die) einen Plan hat, und alles übernimmt, gebe ich es gerne mit Handkuss ab. Mit dem Wunsch, das bisherige Gedichte erhalten bleiben, aber im Grunde mit voller Handlungsfreiheit.

    Finanziell soll das in diesem Rahmen kein Problem sein. Ich habe gerne für das Forum beigetragen. Das waren seit Start des Forums nur ~ 70 Euro im Jahr. Und da möchte ich hinzufügen, dass der von mir sehr geschätzte Administrator Alcedo letztes Jahr sämtliche Forenkosten übernahm, und wir mit Hajohorst dieses Jahr einen freiwilligen Spender gewannen, der die monatlichen Kosten übernahm.

    Soweit sich jemand findet, der das Forum übernimmt und weiterführt, würde ich gerne diesen Beispielen folgen und mich ebenfalls gerne in die Position eines Gönners zurückziehen, der monatliche Kosten übernimmt. Ich bin kein Großverdiener, aber würde gerne weiter planungssicher meinen Beitrag leisten. In meinem bescheidenen Spendenplan befinden sich die Wikipedia (200 €), mein Verein und das E-Literatum (70 €). Ich wäre gerne und sicher bereit wie bisher wenigstens 70-100 € im Jahr beizusteuern, eventuell auch mehr wenn sich ein interessantes Konzept bietet.

    Ich bin da offen für jedwede Vorschläge. Vielleicht kann ich wieder freier etwas beisteuern, wenn ich von dem gefühlten Zwang der Verantwortung befreit bin.

  • TatortDatum07.12.2018 03:04
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Hi gugol,

    vielen dank für die Audioaufnahme. In deinem Hochdeutsch mit schwyzerdütschem Akzent zerfällt meine eng gefasste und kleinliche metrische Kritik zu Bröckchen. Da kommen wir nur zu dem Punkt, dass "das" und "daß" nunmal im dütschen und schwyzerdütschen abweichen, und das ist auch gut so :)

    Ich wohne zwar in Süddeutschland, bin aber in Ostdeutschland geboren. Für mich geht "Pflatsch" ganz klar kurz, im Sinne von platsch, Matsch, Pittiplatsch, oder wenn der Frosch ins Wasser platscht (kurzes "a"). Ein Pflaaatsch war mir nicht bekannt, aber hat mich sehr erheitert und erweitert. Der "Knaaatsch" dagegen ist auch hier: lang.

    Zitat
    Auf dem Boden eine Spur



    Nein, astrein! "Auf dem" ist zu lesen im Sinne von: "Auftakt", klarer Trochäus XxXxXxX

    Vor Diesem Hintergrund entschuldige ich mich für den metrischen Schweinestall. Deutsch ist halt nicht gleich deutsch.

    S5S4: Conclusio mit abweichend jambischem Auftakt, das Schema brechend - passend. Es ist die Conclusio, es war nur ein Himbeermarmeladenglas. xXxXxXxX. Passt wunderbar.

    PS: Konsequent brechen alle letzten Zeilen jeder Strophe das trochäische Metrum in ein jambisches. Das hat mich so aus dem Takt geworfen. Mit Gewöhnung kann ich es flüssig lesen. Mit der Audioversion noch besser. Danke dafür, das hat mich vergnügt. Audioversionen erübrigen viele Diskussionen.

    Liebe Grüßle

  • würzigDatum02.12.2018 22:52
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Kurz, prägnant und witzig.

  • TatortDatum02.12.2018 22:45
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Das ist mir zu rudimentär-rumpelig. Speziell "Pflatsch" und Knatsch" passen nicht, da Pflatsch ein kurzes "a" beinhaltet, Knatsch ein langes. Das ist wie "das" auf "Glas" reimen zu wollen (Strophe 5), oder als Beispiel, "Fass" auf Maß". Zudem ein metrischer, mit Verlaub: "Schweinestall", speziell S4Z3.

    Für mich ist das ein roher Entwurf. Es fehlt der stilistische Feinschliff. Und vielleicht noch ein Seitenhieb gegen die ewigen Tatorte und Krimis im öffentlich rechtlichen TV.

  • Den Hof machenDatum02.12.2018 22:33
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Lieber L A F. Ich stimme yaya zu, das war nix.

  • Gesperrte UserDatum02.12.2018 22:32
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    PS: Ich werde jetzt mal gewisse IP-Adressen vergleichen.

  • Sie hat die schönsten Pickel der WeltDatum02.12.2018 22:24
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Lieber Prolet,

    ich sehe jetzt speziell einmal in diesem Gedicht weder Sexbesessenheit noch Verkommenheit. Ich lese mal weiter auf der Suche nach dem, was du als so dermaßen verkommen kritisierst.

  • BrexitDatum02.12.2018 21:58
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Danke für eure Antworten. Für mich war das lyrIch der Brexiteer, und die Person auf die er Bezug nimmt und derer er sich durchaus gewahr ist, der den Brexit begaffende Beobachter.

  • Brexit 2Datum02.12.2018 21:47
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Du hast recht, es hätte heissen müssen: so keeping on I feel it fain.

    "fain" übrigens geht direkt zurück aufs anglo/säxische, ist aber archaisch. Es entspricht tatsächlich dem, was heute das deutsche "fein" ist.

  • Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Interessant. Für mich war das glasklar der Bezug zum 1. Weltkrieg. Wie man alles in jedes und jedes in alles interpretieren kann. Was auch immer es ist, diese Patientin, der du begegnet bist, sie hat definitiv etwas zu sagen. Sie hatte sozusagen ein "vexed conundrum" zu äußern, ein verschränktes Rätsel.

  • Gesperrte UserDatum02.12.2018 21:29
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Hi, besonders mcberry, der von uns letzte Woche erörterte User ist restriktiv gesperrt, inkl. all seine IPs wie besprochen. Es ist leider zu einfach sich neu anzumelden, was ich hier nicht erläutern möchte, um niemanden zu ermuntern. Bitte schicke mir eine PN mit weitergehenden "Hinweisen"

  • Deutlicher mitgeteiltDatum02.12.2018 21:23
    Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Hallo, hier bin ich. Ich habe wohl zu lange geschlafen (und hatte nicht viel Zeit). Bitte schicke mir ein PN mit ein paar Links, zu den dich so sehr irritierenden Inhalten. Dass du deine Zeit hier als verschwendet erachtest, lässt tief blicken. Ich möchte das Forum sicher nicht verkommen lassen, denn hier sind echte Schätze versteckt. Es soll um Textarbeit gehen und nichts anderes. Ich habe ebenso zutiefst die Nase voll von Trollen und überzeichneten Provokationen. Bevor das Forum verkommt zu einer Freakshow von nekrophilen Koprophagen, mache ich es lieber zu.

  • Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Hallo Prolet,

    ich finde deine Entscheidung nachvollziehbar, aber auch schade. Ich bin auch gegen Trollerei und aufmerksamkeitsheischende Gewalt-, Blut- und Drogen-Inhalte. Das ganze Internet, bis hinein ins kleinste Lyrikfroum, wird massiv vertrollt. Egal ob die Kommentarspalten beim Spiegel oder der FAZ, auf Twitter oder Facebook, alles ist voll mit Triggertrollen und Putintrollen und Trollen aller Couleur. Ich hab auch die Schnauze voll davon. Hier soll es nur noch um Textarbeit geben. Alles andere, seien es nun Fehden oder Trolling oder "Fishing for attention" sollen hier keinen Platz mehr finden. Egal, wie wenig dann los ist und wie laut manche: "Zensur" rufen. Ein wirklich gutes Gedicht mit aufschlussreichen Kommentaren, von mir aus im Monat oder auch Jahr, ist mehr wert als ein frustriertes weil getrolltes Konvolut.

  • Foren-Beitrag von Wilhelm Pfusch im Thema

    Ich sehe einen klaren Zusammenhang mit den kürzlichen Gedenkfeiern zum Ende des ersten Weltkriegs.

    Vergeige den Schwanz und zähle die Bügel,
    entsteige dem Herz mit flattern am Grab,
    den Säbel geb`frei für den Kaiser am Hügel,
    Soldaten verlocke, ihr Vogel sei Rab`.


    Bezug zu Pferdeschwanz und Steigbügeln. Bilder.
    Dem flatterndem Herzen am Grabe entsteigen - frühe Untergangssehnsucht.
    Sehnsucht nach Kaiser Wilhelm - unerfüllt.
    Der ferne Kaiser auf dem Hügel verlockt die Soldaten, Ihr Wappen (Vogel) sei ein Rabe (nicht tief genug angezeigt, suboptimal).

    Ach sperre den Eingang der Otter, den Sumpf,
    befrage die Zeichen, die Farben, den Klang,
    im Feld graue Lager, dort säge zum Stumpf,
    erlasse die Sünden dem Krieger, sei Dank.


    Mythisierend: Der Abwärtstrend, der Eingang der Otter in den Sumpf.
    Weiter mythisierend: Befrage die Zeichen, Aberglaube im Untergang.
    Graue Lager, Amputationen: Die Gräuel des Krieges.
    Gefällt mir: Erlasse die Sünden dem Krieger, dem Krieger sei dank - doppeldeutig, verdichtete temporäre Conclusio.


    Verpuppe die Rechten, und schächte das Schwein,
    so trage die Güte zur Not sei ihr Gang,
    zur Hilfe ihr Roten, ihr Lied macht nicht bang!


    Verpuppte und später leider wieder schlüpfende Rechte nach dem Krieg (Hindenburg -> Hitler). Das Schwein zu schächten - wieder ein doppeldeutiger Bezug, das osmanische Reich und die Suche nach dem Schuldigen.
    Gleich die nächste Doppeldeutigkeit: So trage die Güter zur Not, zur Not sei Ihr Gang - Hinweis auf Mangel, Hinweis auf Not.
    Dann zur Hilfe ihr Roten, ihr Lied macht nicht bang! - schwer zu entziffern - Kritik nach Osten? Kritik nach Westen? Sarkasmus gegen den Osten? Denn welches Lied konnte so bang machen, dass es einen gen Osten schielen ließ, der damals bereits besiegt war? Evtl. Bezug auf Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Kommunisten, und alles was in den 20ern und frühen 30ern geschah.

    Und nestle die Schwachen, als kehrten sie heim,
    Der Stern heiß dir Rußland, es dröhnt ein Gesang,
    beeilt euch Chirurgen- watt mutt dat mutt sein.


    Nestle - Bezug Schweiz, Bezug Kapitalismus? Die Heimkehr des schwachen Kommunismus nach Westen, den totalen Kapitalismus umarmend? Der nach Russland heissende Stern ist ein klarer Bezug zu den deutschen Kommunisten, die zu Beginn des dritten Reiches untergingen. Jedoch, Fehler: Entweder: Der Stern heißt dir Russland, oder der Stern heiß' dir Russland. Der dröhnende Gesang ist klar.
    Die Chirurgen beziehen sich auf die Stümpfe -> 2. Weltkrieg, wieder Verstümmelungen und Tod und Vernichtung.

    Dann der angedachte große Kracher: watt mutt dat mutt sein - passend? M.E. nein. Schlüssig? M.E. Ja. Versuch alles lapidar abzuschließen. In diesem Zusammenhang zu leger.

    Besser wäre es gewesen, dieses zu strecken. Trennung: Erster, zweiter Weltkrieg, in zwei Sonette. Eines ist für die Bedeutungsebene bzw. den Inhalt zu knapp. Alternativ: Nicht dieses lapidare Ende, sondern ein angemessen düsteres: Statt: "watt mutt dat mutt sein." lieber noch mit reinem Reim: "Erstickt uns im Keim!".

  • Brexit 2Datum24.11.2018 23:24
    Thema von Wilhelm Pfusch im Forum Gesellschaft

    I want to be myself again, I don't want to be seen to feign,
    so if you try to walk my lane, then please don't try to share my strain.
    It can't be that it is in vain, a look into myself to deign,
    so keeping on feels for me fain, the plain of my imagined reign.

    Von meinem Twitter-Account: @Asparag20401680, mit dem ich, aufgrund des Brexits und meiner europäischen Herkunft, gegen die Zerstörung der EU anschreiben möchte.

  • BrexitDatum24.11.2018 23:22
    Thema von Wilhelm Pfusch im Forum Gesellschaft

    A downward slope, entrenching me,
    I follow it, I fall with glee,
    don't try to halt, don't try to flee,
    my downward path is what you see.
    I get on, and you agree,
    I'm sliding down, I'm watching thee,
    I see your splee, when toppling me,
    I watch myself: I feel I'm free.

    Von meinem Twitter-Account: @Asparag20401680, mit dem ich, aufgrund des Brexits und meiner europäischen Herkunft, gegen die Zerstörung der EU anschreiben möchte.

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