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  • Im FrühlingDatum23.05.1970 20:38
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse

    Komm lass uns Barfuß über grüne Wiesen laufen.
    Die Krokusse am Wegesrand auf neue Namen taufen.
    Lass uns die weißen Wolkenbilder sanft verwischen.
    Mit unsrer Hand nach bunten Schwalbenschwänzen fischen.

    Komm lass uns unsre Picknickdecke auseinander breiten.
    Der sonnigwarme Frühlingswind wird uns begleiten.
    Komm legen wir uns hin, lass uns die Augen schließen.
    Dann können wir den letzten Urlaubstag genießen.


  • Lehn dich zurückDatum23.05.1970 19:20
    Komm fass sie an! Und spiel mit meinen Knöpfen.
    Lass unsre warmen Zungen sich berühr`n.
    Ich möchte Lust aus deinem Innern schöpfen.
    Lass dich von meiner Weiblichkeit verführ`n.

    Lehn dich zurück, schau tief in meine Augen.
    Dann zieh ichs aus, mein schwarzes Neglige.
    Lass mich an deiner Männerstärke saugen!

    Es kommt mir vor, als würde ich ersticken.
    Und Deine Hände streifen sanft mein Dekoltee.
    ich halts nicht aus, komm lass uns endlich ficken!


    (c) Franziska Wega
  • WinterDatum19.05.1970 09:06
    Thema von Nonverbal im Forum Kurzes für Knirpse
    Kommt! streift eure Handschuh drüber.
    Stapft gemeinsam durch die Innenstadt.
    Schaut! nun ist die Zeit vorüber,
    Als vom Himmel fiel, das letzte Blatt.

    Lasst uns eine Nachricht hinterlassen
    Auf ein weiß bedecktes Autodach.
    Seht wie Bügersteige sanft verblassen.
    Rüttelt schlafende Gesichter wach.

    Kinder, lasst uns Schnee aufrollen.
    Baun wir einen großen Weihnachtsmann
    Und durch Flockensterne tollen.
    Winter, halt uns fest in deinem Bann!

  • HinterhofDatum19.05.1970 07:40
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse
    NEU:

    Ich seh wie eine Wolke sich im Fenster spiegelt.
    Und höre wie ein Fahrrad seine Runden dreht.
    Ich rieche Mittagessen, das vorüber weht.
    Die alte Eingangstür - noch immer fest verriegelt.

    Ich les verblasste Menschen auf dem Klingelschild.
    Und spähe auf die Holzgefassten Hausflurtreppen.
    Ich seh das sich Erinnerungen vorwärts schleppen.
    Ein kurzes Summen bricht das aufgetauchte Bild.

    Ich steh gebannt und warte still im Hinterhof.
    Sofort erkenne ich die Schrift aus Kindertagen.
    Ich grinse breit, denn anders lässt es sich nicht sagen.
    Und forme mit den Lippen:“ wer das liest ist doof!

    ALT:

    Ich sah wie eine Wolke sich im Fenster spiegelt.
    Und hörte wie ein Fahrrad seine Runden dreht.
    Ich roch das Mittagessen wies vorüber weht.
    Die alte Eingangstür blieb immer fest verriegelt.

    Ich las verblasste Menschen auf dem Namensschild.
    Und spähte auf die Holzgefassten Hausflurtreppen.
    Ich sah wie sich Erinnerungen vorwärts schleppen.
    Ein kurzes Summen brach das aufgetauchte Bild.

    Ich stand gebannt und wartete im Hinterhof.
    Sofort erkannte ich die Schrift aus Kindertagen.
    Ich grinste Breit, es war nicht anders zu ertragen.
    Und formte mit den Lippen:“ wer das liest ist doof!
  • Der WindDatum19.05.1970 06:51
    Thema von Nonverbal im Forum Natur
    Im Frühling schleicht er durch die Wälder.
    Legt sich auf weichen Betten still zur Ruh.
    Treibt bunte Blumen auf die Felder.
    Und hört den ersten Wiesenglocken zu.

    Zur Sommerzeit lässt er Pareos flattern.
    Haucht über Karamell gebräunte Haut.
    Hört zu wie Möwen westwärts schnattern.
    Wenn er vom Handtuch in den Himmel schaut.

    Im Herbst trägt er die Blätter auf den Boden.
    Klopft faule Äpfel auf das Scheunendach.
    Er treibt voran um Lebendes zu Toden.
    Die meisten Tiere liegen nicht mehr wach.

    Im Winter stäubt er Schnee über die Fluren.
    Und gibt den Kindern einen kleinen Schubs.
    Aus weiter Ferne sieht man Schlittenspuren.
    das naselaufen bringt uns einen roten Stubs.


    --------------------------------------------------

    wirklich ganz zufrieden bin ich noch nicht. ich hoffe ihr könnt mir wie immer weiter helfen
  • SchneeflockenDatum19.05.1970 00:50
    Thema von Nonverbal im Forum Kurzes für Knirpse

    Ich wartete wie jedes Jahr, das erste Flocken fielen.
    Mein alter Schlitten stand am Eingangstor schon lang bereit.
    Die meiste Zeit stand ich am Fenster um hinauszuschielen.
    Im Ofen rochen Mandelknöpfe nach Besinnlichkeit.

    Ich mochte keine Wartezeit, ich wollte endlich spielen.
    Doch übte ich mich Mum zuliebe, in Gehorsamkeit.
    Mein Vater trug den Weihnachtsbaum schon über unsre Dielen.
    Ich konnte ewiglange warten aus Entschlossenheit.

    Und eines Nachts, als ich noch schlief,da schneiten sie zu Vielen.
    Als sich das letzte Türchen öffnete war es so weit.
    Mein kleines Herz es pochte laut - wie sie mir doch gefielen!
    Jetzt war sie mir zum greifen nah, die schöne Winterzeit.

  • Gute ReiseDatum19.05.1970 00:36
    Thema von Nonverbal im Forum Kurzes für Knirpse


    Als ich noch klein war und im Gitterbettchen stille lag.
    Die Nachtluft tastete nach mir, an diesem Wintertag.
    Ich spürte ihre Wärme, ihren sanften Händedruck.
    Und ihre alte Zeitenwanduhr pochte, Tuck Tuck Tuck.

    Der Kachelofen glühte, eine Kerze gab uns Licht.
    Ich lauschte ihrer Stimme, sah ihr helles Mondgesicht.
    Und ihre Lippen wiegten mich in sanften Abendschlaf.
    Wo ich in meinen Träumen bald auf weiße Schäfchen traf.

    Ich spürte noch den leichten Abschiedskuss den sie mir gab,
    bevor ich selbst mit einem Bündel, einem Hirtenstab,
    durch grüne Täler ging und suchte nach dem Märchenwald.
    Ich hörte sie noch sagen: "Gute Reise und bis bald!"

  • LiebsterDatum18.05.1970 23:29
    Liebster

    Erinnerst du dich noch an unser abendliches Ritual?
    Du hieltest mich und meine ganze Welt umschlungen.
    Der Plattenspieler hatte Lieder nur für uns gesungen.
    Das Leben war verrückt und dreidimensional.

    Doch heute leuchtet unsre Liebe nur noch fahl,
    wie eine zarte Flamme, die schon bald erlischt.
    Die Zukunft hat sich mit Vergangenheit gemischt.
    Auf deinen Namen fällt ein leiser Sonnenstrahl.

    Dein Abschiedskuss am Morgen schmeckte schal,
    Als letzter Augenblick bleibt er mir nur Erinnerung.
    Ich sehn mich so, mein Liebster, nach Erleichterung.
    Und küsse dich im Friedhofswind. Ein letztes Mal.

  • Am FensterbrettDatum18.05.1970 18:13
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse
    überarbeitete Version: (schon wesentlich besser, obwohl die letzte zeile immernoch nicht richtig optimal ist)

    Ich hielt mein Ohr ans kalte Glas gedrückt,
    um stundenlang am Fensterbrett zu lauschen,
    wie Regentropfen auf die Erde rauschen.
    Ich hätt sie gern vom Apfelbaum gepflückt.

    Die Tasse Tee in meinen Händen wärmte.
    Nur meine Nasenspitze war noch kalt.
    Die Sonne schaute kurz, nur einen Spalt.
    Ein heller Blitz zog durch die Stadt und lärmte.

    Ich saß, in eine Decke eingeschlungen
    Sah Schirme wandern auf dem Bürgersteig.
    Ans Fenster streifte still ein Tannenzweig,
    Es hatte sanft nach Einsamkeit geklungen.


    alte Version:

    Ich hielt mein Ohr ans kalte Glas gedrückt,
    um stundenlang am Fensterbrett zu lauschen,
    wie Regentropfen auf die Erde rauschen.
    Ich hätt sie gern vom Apfelbaum gepflückt.

    Die Tasse Tee in meinen Händen wärmte.
    Nur meine Nasenspitze war noch kalt.
    Die Sonne schaute kurz, nur einen Spalt.
    Ein heller Zornesblitz am Himmel lärmte.

    Ich saß, in eine Decke eingeschlungen
    Sah Schirme wandern auf dem Bürgersteig.
    Ans Fenster scharrte still ein Tannenzweig,
    das hatte sanft nach Gänsehaut geklungen.




  • nur ein FlüsternDatum18.05.1970 06:29
    Nur ein Flüstern

    Der Regen malte Linien an ihr Fenster
    Mein letzter Blumengruß war schon verblüht
    Gedanken wurden ihre Bettgespenster
    Die Zeit hing an der Wand und tickte müd.

    Und meine trocknen Lippen lasen vor
    Von Träumen und vom Schlafen gehn
    Und ihre Augen schauten still hervor
    Ihr Händedruck gab Schwäche zu verstehn.

    Die Nachttischlampe strahlte lüstern
    Durchbrach die Leere in der Dunkelheit
    Von ihrem Leben blieb mir nur ein Flüstern
    Als Denkmal ihrer langen Lebenszeit.


  • Herr OkonDatum18.05.1970 02:24
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse

    Ich sehe seine grau vergilbten Schulterlocken
    Durch meinen runden Treppenhausspion
    Im Morgenmantel , weiß gestreiften Socken.
    Die Körperhaltung spricht von Diskretion.

    Wie er wohl lebt hinter verschlossner Tür?
    Die Küche eine Landschaft aus geleerten Tassen?
    Schon lange niemanden herein gelassen?
    Allein und ohne sinnliches Gespür?

    Doch irgendwann werd ich ihn direkt fragen
    Wenn mich bei seinem Anblick Mut erfasst
    „Dein Schatten wirft im Treppenhaus Kontrast
    Bist du auch Dichter der so vieles hat zu sagen?“


    ----------------------------------------------------------

    ich bin mir selber noch nicht so ganz sicher was vorallem die zweite Strophe angeht. Mit dem Anfang und dem Ende bin ich aber zufrieden. Was meint ihr?
  • GlücksbestandDatum17.05.1970 06:56
    Die Sinnlostage wurden lang und länger
    Zusammen lebten wir und zählten Stunden
    Bald jeder war für sich der Einzelgänger
    Im Stillen hatten wir uns abgefunden

    Wir mieden möglichst jeden Monolog
    Umkreisten uns mit scharfem Kennerblick
    Wie schnell das nächste Jahr vorüber flog
    Auch Lügen gaben uns den nächsten Kick

    Und lange war es her als wir verbunden
    Die schönsten Tage - Hand in Hand
    Und heute dreh`n wir Endlosrunden
    Nur ohne festen Glücksbestand.


  • PositanoDatum17.05.1970 06:14
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse
    Aus weiter Ferne sah man die Pastell getönte Hand
    geborgen streichelte sie breite Küstenhänge.
    Ihr Anblick war`s der meinem Herzen nahe stand
    die vielen kleinen Häuser und Gedankengänge.

    Der weite Himmel tönte sich, ein Hauch rosé.
    Es ging hinab durch Gassen, schiefen Treppen.
    Man roch den frischen Duft von Milchkaffee.

    Boutiquen säumten jede kleine Straßenecke
    auf unsrem Weg zum leeren Kieselstrand.
    Es legte sich die Nacht wie eine Schlummerdecke
    Und tauchte Positano zart ins Schlafgewand.
  • KullerbauchDatum16.05.1970 17:44
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse
    Kullerbauch

    Ich zähle jeden Leberfleck auf deinem Kullerbauch
    Und lausche still mit einem Ohr in dich hinein
    Es gluckst und klopft , bald ist es da, ganz Klitzeklein
    Ich spüre deine Wärme und den zarten Lebenshauch

    Um deinen Nabel zieh ich einen liebevollen Kreis
    Und zupfe leicht an deinem aufgetandnen Haar
    Du kitzelst mich und sagst „es wird ein Naseweis“
    Ich denke nach und bin mir sicher „es wird wunderbar“.
  • GroßmutterDatum16.05.1970 16:55
    Großmutter ( überarbeitete Version )


    Ich höre zu wie sie von alten Jahreszeiten spricht
    mit ihrer mütterlichen wiegenden Erzählerstimme.
    Ich spüre leichten Wind und seh gestreiftes Sonnenlicht
    das auf die Wiese fällt vom Apfelbaum den ich erklimme.

    Der Anblick ihrer Fotoalben stimmt mich melancholisch.
    Die Schwarz und grauen Bilder mit dem weißen Riffelrand.
    Es knistert jede Seite Pergaminpapier symbolisch
    in ihrer zittrigkranken seelenwarmen Menschenhand.


    xXxXxXxXxXxXxX
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    Großmutter ( alte Version )


    Ich hör ihr zu wie sie erzählt mit wiegender Erzählerstimme
    und spür den Wind, der Herbst hat seine Blätter eingeweiht.
    Ich sehe wie ich einst im Garten einen Apfelbaum erklimme
    und faule Äpfel klopfen auf die Laube still zur Jahreszeit.

    Der Anblick ihrer Fotoalben stimmt mich melancholisch.
    Die Schwarz und grauen Bilder mit dem weißen Riffelrand
    Es knistert jede Zwischenseite Pergaminpapier symbolisch
    in ihrer zittrig monotonen seelenwarmen Menschenhand.


    xXxXxXxXxXxXxXxXx
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    xXxXxXxXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxXxXxX

    xXxXxXxXxXxXxXx
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  • Nacht in einer RehaklinikDatum16.05.1970 16:33
    Thema von Nonverbal im Forum Diverse
    Nacht in einer Rehaklinik

    Die frisch bezognen Betten riechen noch nach Chemikalien
    und an der Zimmerdecke blinkt ein heller Autostrahl.
    Der alte Mann von gegenüber schmiert mit Naturalien
    ich fühl die Kälte und dass runde Pfannenedelstahl.

    Dicht neben mir tropft leise Blut auf den Linoleumboden
    der alte Mann von nebenan reißt sich die Nägel von den Zehen.
    Ich kratze zur Beruhigung meine dicht behaarten Hoden
    und würd am liebsten meine Sachen packen, durch die Türe gehen.

    Ich höre auf den Fluren flinken Schritt, die junge Schwester Shiva
    Und hoffe dass sie es mir bringt, das lang ersehnte Antidepressiva.





  • EigenartenDatum16.05.1970 02:33
    Thema von Nonverbal im Forum Zwischenwelten
    Mailands Häuser waren groß und glotzen mich an wie dreckige Ratten aus der hintersten Gosse. Den schmutzigen Straßenlärm war ich schon gewohnt. Mailand prunkte eher mit seinen beeindruckenden Menschen anstatt mit meisterlichen Bauwerken. Wer schon mal dort war kennt die Eigenart der Italiener. Ich war dennoch überrascht als ich mit meinem Freund vor dem gigantischen Hauptbahnhof in Mailand saß. Wir knabberten an unseren Croissants mit Aprikosenfüllung. Dicht neben uns lag ein lebloser Mann. Sein Gesicht war zur Seite geneigt, die Füße nackt und unnatürlich verdreht. Ironischerweise stürzten sich auf den leblosen Mann fünf Italiener und suchten nach Wertsachen. Eigenarten eben.
  • LebenslichtDatum16.05.1970 02:32
    Es leuchtet dein Gesicht als Halbmond goldenmatt im Kerzenschein
    Die Augen hast du schon vor einer Weile still verschlossen
    Und meine Hände zeichnen noch auf deine Brust – Beisammensein

    Ich lausche wie dein warmes Herz an deine Rippenwand ruhig pocht
    Dein seichter Atem stimmt zum letzten fernen Abendgruße
    Und meine Hände löschen noch das Lebenslicht, es glimmt der Docht.




    -----------------------------------------------------------------------------

    Wundert euch nicht, die eine Zeile hab ich verändert genommen aus meinem anderen gedicht "abendgruß"
  • WinterschlafDatum15.05.1970 14:38
    Thema von Nonverbal im Forum Natur
    Winterschlaf


    Von drinnen hört er leise Worte durch die Wohnung stapfen
    Ein zarter Duft von Zimt und heißen Äpfeln zieht an ihm vorbei
    Der Tannenbaum vom letzten Jahr trägt seine dicken Zapfen
    Im heißen Ofen backen Plätzchen, kleine Weihnachtsbäckerei.

    Er wärmt sich still an der Erinnerung, die nackten Äste frosten
    Ein letztes schwaches Lächeln formt er in Gedanken noch bizarr
    Der Wind kühlt seine Blätter rot als Abschiedsgruss - Nordosten
    Dann schläft er ein und träumt vom Frühjahr, Leichenstarr.



    (c) Franziska Wega



  • Mein Opa, Felix Rudolf WegaDatum15.05.1970 01:09
    Thema von Nonverbal im Forum Rumpelkammer
    Hallo ihr Lieben,

    ich habe heute etwas zu hause rumgekramt und ein paar alte Schätze von meinem Opa gefunden ( ein gesammeltes Heft mit Gedichten und Gedanken von ihm)


    Der Menschheit Dornenschloß

    Der Menschheit Seele ruht wie grau verhangen
    im Schloß, das Rosenhecken dicht umschließt,
    bis das Verwünschungszeiten sind vergangen
    und Disteln selbst von Liebe sind durchglüht.

    Wie tief sticht sie der Finsternisse Stachel;
    noch immer sie ein Haupt mit Dornen krönt.
    Erst Rosenblut löscht Unterweltenfackel!
    Erleuchtend denn des Geistes Ruf ertönt!

    (c) Felix Rudolf Wega
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