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  • Thema von der.hannes im Forum Philosophisches und Gr...

    Kein rechter Glauben - in meinem Herz

    es ist kein rechter glauben - in meinem herz zu finden
    in diesem ganzen land - sucht ihr vergebens trost
    frag nicht wer ihn noch fand - an klippen, sturmumtost
    wind ließ die wüste stauben - da suchen noch die blinden

    verräter sah ich oft - ich trug wohl augenbinden
    entdeckte sie beim handeln - das hat mich stets erbost
    die wollten sich verbandeln - ich wurd ganz lieb gekost
    die hinterlist war soft - das ziel war mich zu schinden

    ich konnte knapp entrinnen - gleich bin ich ausgerissen
    sie konnten doch nicht wissen - voll hoffnung zu gewinnen
    was nornen für mich spinnen - ich hab mich durchgebissen

    gewebe wurd verschlissen - ließ sand durch finger rinnen
    die trauer mag beginnen - in allem ungewissen
    trotz licht in glaubensrissen - ich such nach kraft dort drinnen

  • nagende weisheitDatum26.03.2017 18:56
    Thema von der.hannes im Forum Minimallyrik

    die weisheit nagt an mir
    als wolle sie hinein

    doch was hat sie
    da zu suchen

    nag lieber
    an den greisen

  • vorbei gegangenDatum09.03.2017 21:36
    Thema von der.hannes im Forum Diverse

    vorbei gegangen

    sind die tage
    voller stunden

    nun finde ich

    in den minuten
    nur sekunden

    schon kann ich

    so schnell
    nicht mehr denken

  • NullDatum25.02.2017 09:26
    Thema von der.hannes im Forum Arbeitshügel

    Sie hakt sich ein und zieht ihn selten mit sich
    Læsst sich eher ziehen bremst ihn aus
    Nicht hier so sehr wie andernorts
    Mæchtig nervend sackzertrümmernd

    Wo steht sie wo trifft sie ins mark
    Flaniert sie auf den strassen strichen Wo
    Auf plætzen foren mærkten
    In hirnen einsam fühlbarkeiten Lœchert

    Vermerkt sich in den albtraumbüchern
    Raubt seine hoffnung und die illusionen
    Nicht dass ihm viele blieben nach jahrzehnten

    Und wieder keine antwort nichts als eine Null
    In jener liste die seine eitelkeiten næhrt
    Solitærisch ist sein wesen nicht gemein

  • Ins Land der DrachenDatum24.02.2017 21:43
    Thema von der.hannes im Forum Liebe und Leidenschaft

    Verrate mir, was Dich von mir entfernt,
    damit ich mich besinnen kann und sehe,
    am dunklen Gleis, vom Neonlicht besternt,
    warum ich jetzt von Dir verlassen stehe.

    Durch trübe Scheiben wirkst Du wie ein Schemen,
    ganz anders als ich Dich erinnern mag,
    doch langsam muss ich mich dazu bequemen
    Dich zu vergessen, jeden guten Tag

    mit Dir: Die heit'ren Stunden wurden rar,
    nur manchmal mochten wir zusammen lachen.
    Du rollst davon, lässt meine Wunden bar
    und bloß, und reist allein ins Land der Drachen,

    dorthin, wohin Dein letzter Trotz Dich treibt,
    nur fort von mir, bis mir kein Stolz mehr bleibt.

  • offene RechnungDatum19.02.2017 13:57
    Thema von der.hannes im Forum Minimallyrik

    wer zahlt Deine rechnungen
    wenn Du unter die erde kommst

    vor allem die der totengräber





    Es gibt viele Deutungsmöglichkeiten, das ist so intendiert.

    Konventionelle Version:

    Wer zahlt Deine Rechnungen,
    wenn Du unter die Erde kommst -

    vor allem die der Totengräber?


  • ÜberfahrtDatum18.02.2017 17:56
    Thema von der.hannes im Forum Diverse

    Überfahrt

    Nur selten, beim Lesen, Erinnern und Sinnen,
    beginnen die Augen von Neuem das Alte
    zu sehen, und Feuchte erzwingt sich ein Rinnen:
    Bestrichen vom Winde erneut sich das Kalte.

    Vergangen, verloren, gewonnen, begraben,
    warum nur vergehen nicht Jahre im Fluge?
    Wer möchte die Fragen nicht stellen, nicht laben
    sich daran, nicht Herzschmerz empfinden? Im Zuge

    der Tage verschwindet nur langsam die Trauer.
    Wie viele versuchen, sie ewig zu halten -
    errichten, um sie zu beschützen, die Mauer
    um ihre Gefühle, die dennoch erkalten.

    Der Fährmann will Geld vor dem Lösen der Leine:
    Gib erst nach der Querung dem Alten die Scheine.

  • gedanken jagtDatum28.01.2017 16:16
    Thema von der.hannes im Forum Diverse

    gedanken jagt


    findet die worte
    nicht die gefühle
    nicht ums verrecken

    die pfeile voll federn
    nicht die treffer
    nicht einmal ins zentrum

    findet mich nicht
    verfehlt mich nie
    trefft mich ins schwarze

    luft zerschossen
    fühler zerrissen
    fächer zerfasert

    vertrieben vom feld
    verjagt von den hunden
    vergrault vom gestank

    aufgebrochen die seiten
    mit dem hirschfänger
    bis zum gekröse

    schön - nein
    nicht - mein

    waldwärts
    führt die fährte

    rennt schneller
    als das wild

  • spieglein feinDatum14.01.2017 10:53
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Guten Morgen, Artbeck,

    ganz schön ego und ganz schön wir, das könnte die Quintessenz dieses Gedichtes sein, bei dem es um das sich tief in die Augen schauen geht. Wie bei jedem guten Spiegel sieht man am Selbst nicht immer nur das Erwünschte, sondern auch Macken. Der spezielle Spiegel hier hat den Vorteil, dass die Effekte jeweils in beiden Richtungen gehen und - man einander sehr nahe sein muss und darf.

    Herzliche Grüße

    Hannes

  • spieglein feinDatum14.01.2017 00:50
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Liebe yaya, es ist kondensierte Liebeslyrik, und Selbstreflexion. Wenn Du so willst, ist es auch ein Experiment. Danke fürs Lesen und kommentieren.


    Herzliche Grüße

    Hannes

  • Vom Verlieren Datum11.01.2017 19:19
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Shiva lese ich hier nicht, eher eine traurig stimmende Beschreibung des Flüchtlingselends. Nichts ist gelöst durch die derzeitig in Deutschland immer mehr in den Vordergrund rückende Abschottung vor all diesen "bösen Menschen, die vom IS unterwandert sind" ... Irre ich mich oder sind diese Vertriebenen des 21. Jahrhunderts nicht auf der Flucht vor Terror durch IS und Assad Regime? Es ist eine Schande, wie mit ihnen umgegangen wird. Ich schäme mich dafür, hoffentlich nicht alleine!

  • spieglein feinDatum11.01.2017 16:34
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Hallo mcberry, durch Umbrüche ergeben sich weitere Lese- und Interpretationsmöglichkeiten, die ich ungern missen möchte.

    Ein Lesebeispiel:


    ich liege neben dir
    und schaue mich an
    in deinen augen

    in deinen augen
    betrachte ich
    meine

    meine was du
    glaubst

    du glaubst
    was ich
    bin

    was ich bin
    suche ich
    nicht allein

  • Fünens KüsteDatum11.01.2017 16:27
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Ein schönes Strandlied ist Dir hier gelungen. Ich lese hier das, was beim langen Weg zwischen Dünen und anbrandenden Wellen durch den Kopf geht, sich mit aktuellen und vergangenen Beobachtungen und Erlebnissen trifft und zum Sinnen verführt.

  • FebruarDatum10.01.2017 19:47
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Hi Alcedo,

    wie wäre es mit

    Rabenwonne - sich wälzen,
    Schnäbelnd voran durch den Schnee.

    Ist nur so ein Gedanke.

    PS: Ist metrisch eventuell nicht das was Dir vorschwebt. Dann könnte man das "voran" weglassen...

  • spieglein feinDatum10.01.2017 19:42
    Thema von der.hannes im Forum Liebe und Leidenschaft

    spieglein fein


    ich liege neben dir
    und schaue mich an
    in deinen augen
    betrachte ich
    meine was du
    glaubst was ich
    bin suche ich
    nicht allein

  • Zyklus strandlieder (zusammenstellung)Datum31.12.2016 12:13
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Ist auch ganz schön :)

    Der Gesang am Eismeer war lange "nur" ein Gedicht neben dem strandlieder Zyklus.

    Alles Gute für 2017

    Hannes

  • Zyklus strandlieder (zusammenstellung)Datum30.12.2016 20:59
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Hallo Alcedo, dafür, dass eine einzige Strophe eine Kritik an der Wohlstandsgesellschaft enthält, ist "moralinsauer“ aus meiner Sicht deutlich übertrieben...

    Ich habe zu diesem Gedicht in anderen Foren durchweg eher positive Rückmeldung erhalten und bin daher über Deinen Verriss sehr erstaunt.

    Mit Lenz hatte ich bei diesem Gedicht nichts im Sinn, eher mit Umsetzung von Rhythmen.

    Guten Rutsch

    Hannes

  • Zyklus strandlieder (zusammenstellung)Datum28.12.2016 00:57
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    XXV Tiden im Lenz

    und

    XXVI Gesang am Eismeer

    sind jetzt auch strandlieder im Zyklus.

  • Dezember 2016Datum27.12.2016 07:48
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Was sagt man den Kindern, wenn die Stürme wehen, was, wenn sie in fremde Länder fliegen?

    Post-Weihnachtsgrüße und einen Guten Rutsch in ein hoffentlich friedlicheres 2017.

  • ErfahrungDatum27.12.2016 07:37
    Foren-Beitrag von der.hannes im Thema

    Liebe Alba, wenn ich an die Haut denke, sind die Bahnen die Blutbahnen, die die Zellen nähren, beides miteinander verwoben, ein Bild, das für mich zu Erinnerungen passt, die von Erlebnissen genährt sind.

    Freut mich sehr, dass Du mit diesem Gedicht etwas anfangen kannst.

    Herzliche Grüße

    Hannes

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