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  • TrostDatum28.11.2009 13:15
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Trost

    Hallo Katerchen,

    irgendwie überzeugt mich das leider nicht so richtig.

    Dass Du von den ansonsten konsequent durchgehaltenen sechshebigen Trochäen am Ende abweichst, kann man mit dem Inhalt begründen, da bei dem lyrischen Ich (mithin bei dem Gedicht insgesamt) ein Stimmungsumschwung festzustellen ist. Wenn ich ehrlich bin, sind mir die Zeilen jedoch etwas zu lang bzw. hätten dann den längenbedingten sprachlichen Luxus besser nutzen können.

    Die Zeit des lyrIchs liegt auf der Pritsche? Auf welcher denn? Sitzt der Protagonist im Knast oder ist die Pritsche des Wagens gemeint. Wobei um einen Pritschenwagen ist sonst ja nicht die Rede. Ok, kann sich ja noch klären, also erst einmal weiter im Text:

    Der Vater ist anscheinend tot. Wenn sich das Ende als Wende durch den Auspuff in die Klitsche aus Leid schob, denke ich irgendwie an Selbstmord. Das "hübsche" an dem Ende erschließt sich mir aber nicht, selbst wenn der Tod (vorausgesetzt ich bin hier auf dem richtigen Dampfer) erlösend war und ein Leid beendete, das ansonsten immernoch anhielte - denn das deutet Z1 Str2 ja an. "hübsch" passt aber dennoch nicht bzw. wird nicht verständlich - und wieso die Wende "grandios" war, ebensowenig.

    Z.2 in Str. 2 ergibt für mich weder Sinn noch klingt sie. Sie sind "mal" tödlich im Sinne von "nun einmal"? Aber wessen ungeschickte Hände und warum waren sie das? Hier stehe ich vollends im Dunkeln und jegliche Interpretationsversuche wären ein Stochern in eben diesem.

    Nun zeigt sich, dass das lyrIch zwar Verständnis hatte für des Vaters Vorgehensweise, dennoch aber offenbar auch wütend ist, eine nachvollziehbare Reaktion. Die letzte Zeile verstehe ich aber wieder nicht. Ist gemeint, dass das lyrische Ich nicht so feige ist und nicht des Vaters Abkürzung wählen würde - sondern, vielleicht auch für eben die Kinder - den langen, wenn womöglich auch schmerzhafteren Weg nähme? Aber "wenns drauf ankommt"? Worauf und wann wäre das?

    Oder ist der Selbstmordversuch gescheitert und das lyrIch verbringt seine Zeit auf der Krankenpritsche mit dem Gedanken: ich würde es richtig machen und zu Ende bringen? Vielleicht steige ich aber nicht einmal annähernd hinter diese Zeilen und verdeute mich vollends.

    Insgesamt lässt mich das Gedicht fragend zurück, gibt mir aber auch zu wenig Anhaltspunkte, um diese Fragen tatsächlich lösen zu wollen (nach meinem Gefühl: gar zu können).

    Meines ist es nicht.

    Grüße,

    Don

  • Lechts und RinksDatum08.05.2009 09:25
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Lechts und Rinks

    Hallo Oliver,

    jaja, die schärfsten Kritiker der Elche ....

    Das hat zu gut gepasst, das musste rein - abgesehen hats sich halt gereimt

    Dass der Titel nicht unbedingt jedermann seiner ist, kann ich verstehen, da es bei dem Gedicht aber letztlich schlicht um eine Verwechslung geht (wenn auch himmelsrichtungenbezogen), bin ich da hängen geblieben. Und irgendwie sagte mir ein Titel, der anderes erwarten ließ, dann doch mehr als einer ala "die Ritter und ihr König" .

    Schön jedenfalls, dass Du beim Lesen Vergnügen hattest, mehr war nicht beabsichtigt, auch wenn mich die Tiefe, die Maya hineininterpretiert hat, natürlich auch gefreut hat.

    Grüße und besten Dank,

    Don

  • ReduzierungDatum08.05.2009 09:19
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Reduzierung

    Hallo Oliver,

    freut mich, dass es Dir gefällt. Das Abschneiden der Körperteile sollte natürlich vor allem auf eine emotionale Ebene zu führen sein, eine reine, vergnügliche Selbstverstümmelung zu beschreiben war nur das vordergründige Ziel. Schön, dass das makaber-lustige funktioniert, wobei ich natürlich insgesamt dem Leser (oder Hörer) auch am Ende eine reinwürgen wollte, dass ihm das Schmunzeln vergeht.

    Danke für Deinen Kommentar.

    Grüße,

    Don

  • Der Braunbär und der BienenstichDatum08.05.2009 09:14

    Zitat von oliver64
    wie kam es denn zu diesem archäologischen Fund?


    Naja, es fiel mir schon damals auf und ich wollte eigentlich etwas dazu schreiben

  • ReduzierungDatum05.05.2009 14:00
    Thema von Don Carvalho im Forum Düsteres und Trübsinniges
    Reduzierung

    Erst kürzlich war's, bei einem Unfall:
    es riss mir beide Beine ab.
    Das war dann wohl mein letzter Kniefall
    und Beinfreiheit war nie mehr knapp.

    Nun, eigentlich ging es vorzüglich,
    da dacht ich mir: ich kann noch mehr!
    Mein Arzt, der warnte mich ausdrücklich,
    doch Handabschneiden ist nicht schwer.

    Man muss doch letztlich nur ein wenig
    die Blutung still'n, mehr ist das nicht.
    Sonst ist's nur Fleisch, ein bisschen sehnig,
    und darauf bin ich nicht erpicht.

    Ein wenig hier und dort geschnitten,
    schon bin ich frei ein kleines Stück-
    ich werde niemanden mehr bitten
    und form aus mir mein eignes Glück.

    Und die Moral von dem Gedicht?
    Ich brauch mich nicht!

    Don Carvalho
    Januar 2009
  • Adam und GottDatum05.05.2009 13:52
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Adam und Gott

    Hallo gheggrun,

    ich muss gestehen, dass ich mit den Zeilen nicht allzu viel anfangen kann. Unabhängig von jedweder mundartlichen Problematik gibt der Text für meinen Geschmack weder sprachlich noch inhaltlich allzu viel her. Klar, der Mensch nutzt seinen Glauben, wie ers braucht, doch diese Erkenntnis ist weder neu (was nicht heißt, dass jedes Gedicht zwingend Neues bringen muss) noch kommt sie in einem sprachlich ansprechenden Gewand daher.

    Ich finde, das ist allenfalls ein Aphorismus. Naja, mein Ding ist es jedenfalls nicht.

    Grüße,

    Don

  • Krise? Welche Krise?Datum05.05.2009 13:38
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Krise? Welche Krise?
    Hi Oliver,

    nicht einfach, bei dem durchgängigem Reim nicht nur einen vernünftigen Inhalt zu präsentieren, sondern auch noch eine gelungene conclusio. Nun weiß ich, dass es sich auch gut vortragen lässt, allerdings ist der Text beim ersten Lesen aufgrund der unterschiedlichen Zeilenlänge und Betonungen etwas sperrig. Auch Absätze lassen sich schlecht einfügen, die "Blockoptik" geht jedoch leider auch etwas zu Lasten der Lesbarkeit.

    Dennoch insgesamt gut umgesetzt, insbesondere wegen des Schlusses; bei mir kommt das Gedicht jedenfalls gut an - wenn auch inhaltlich mehr als formal. Das formale Korsett so zu füllen ist aber unabhängig davon beachtlich.

    Grüße,

    Don
  • Der Braunbär und der BienenstichDatum05.05.2009 13:11

    Hi Pog,

    Länge und Wortwahl sind für (große Kindergarten- oder Schul-) Kinder gut geeignet und der Teekesseleffekt am Ende lässt den Leser schmunzeln.

    Gefällt mir daher auch (und nicht nur aus Kindersicht).

    LG,

    Don

  • Lechts und RinksDatum05.05.2009 12:47
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Lechts und Rinks

    Meinst? Hm, da kann man natürlich auch einen Punkt setzen, die Zeichensetzung ist mir in diesem Punkt weniger wichtig -allenfalls, dass ich einen neuen Satz nicht so gerne mit einem "Und" beginnen lassen wollte.

    Ansonsten freut mich, dass Dir die Zeilen zusagen und hab Dank für Deinen Kommentar.

    Grüße,

    Don

  • Lechts und RinksDatum26.04.2009 10:51
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Lechts und Rinks
    Dagegen spricht ja auch nichts.

    Liebe Grüße,

    Don
  • Lechts und RinksDatum22.04.2009 10:12
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Lechts und Rinks

    Hallo Maya,

    Du hast tatsächlich mehr Inhalt herausgeholt, als von mir beabsichtigt war. Aber Du weißt ja: der Leser hat immer Recht !

    Das Gedicht ist vor längerer Zeit entstanden, als ein User (ich weiß leider nicht mehr, wer) damals noch im Tümpel einen Witz verdichtet hat... und da dachte ich mir, das mache ich auch einfach mal.

    Grundlage des Textes war folgendes:
    Ein Ritter kommt mit seinen Soldaten am Abend zurück an den Hof.
    Meint sein König: "Nun, wie habt Ihr den Tag verbracht, mein edler Recke?"
    "Nun, Sire, Ihr könnt stolz auf mich sein. Den ganzen Tag plünderten und brandschatzten wir und brannten alle Doerfer eurer Feinde im Westen nieder!"
    K: "Aber - wir haben keine Feinde im Westen!"
    R: "Jetzt schon, mein König..."


    Mehr war es eigentlich nicht. Ab jetzt werde ich natürlich behaupten, dass dem Text als zweite Sinnebene eine harsche Gesellschaftskritik innewohnt !

    Danke für Deinen Kommentar.

    Grüße,

    Don

    P.S.: Mit dem "gut gelaunt" hast Du vermutlich recht. Ich ändere es einfach mal.

  • NEUES FORUM // Bugs // VorschlägeDatum22.04.2009 10:00

    Zitat von Maya
    Es reicht hier übrigens nicht, nur die Taste "Bei neuen Antworten informieren" (direkt unter dem Thread) zu klicken. Im Nachhinein erscheint ein neues Fenster mit: "Thema abonnieren". Hast du das vielleicht ungelesen weggeklickt, weil du dachtest, dass dies nur eine Art Infofenster (Bestätigung des Abos - wie im alten Forum) wäre?


    Möglich ist alles .

    Allerdings werden die abonnierten Threads bei meinen Einstellungen aufgeführt, da kann ich auch sehen, wer zuletzt dort gepostet hat. Eine Benachrichtigung per EMail (bspw. über Deine Antwort auf mein zuletzt eingestelltes Gedicht) habe ich jedoch nicht bekommen. Meine EMail-Adresse ist auch richtig. Seltsam.

  • NEUES FORUM // Bugs // VorschlägeDatum18.04.2009 13:20

    Gibt es Probleme mit der Abo-Funktion?

    Ich habe gerade bemerkt, dass es auf einige Threads, die ich abonniert hatte, Antworten gab, ohne dass ich per Mail benachrichtigt wurde. Das ist schon ärgerlich...

  • Lechts und RinksDatum14.04.2009 19:28
    Thema von Don Carvalho im Forum Humor und Fröhliches
    Lechts und Rinks

    Am Horizont ging blutigrot
    die Abendsonne unter,
    und welch ein edles Bild sich bot,
    als gut gelaunt und munter

    die edlen Ritter durch das Tor
    der starken Feste kamen.
    Beim König traten sie dann vor,
    beäugt von Edeldamen.

    "Seid stolz auf uns, mein edler Herr,
    der Westen ist jetzt euer!
    Das Land verbrannt, tot das Gescherr:
    entzündet Freudenfeuer!"

    Der König war jedoch verwirrt:
    "Das kann nicht sein, ich meine,
    ihr habt Euch sicherlich geirrt,
    denn Feinde sind dort keine!"

    Dem Rittersmann entfuhr ein Schrei:
    "Mich dünkt, wir waren Elche!
    Denn war der Westen feindesfrei,
    dann sind dort fortan welche!"


    Don Carvalho
    - Januar 2007
  • ForencodesDatum11.04.2009 13:21
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Forencodes

    Super!


    Und das andere hat ja Zeit, bei dem Wetter sollte man auch nicht vor dem PC sitzen...

  • Neues Forum: Technische ÄnderungenDatum11.04.2009 09:52

    Zitat von Maya
    Mitgliederliste und Profile sind nun für Gäste einsehbar.


    Finde ich gut, wir haben schließlich nichts zu verstecken...

  • ForencodesDatum11.04.2009 09:46
    Foren-Beitrag von Don Carvalho im Thema Forencodes

    Danke für die hilfreiche Übersicht.

    ist es auch möglich, Texte einzurücken, zu zentrieren oder rechtsbündig zu schreiben?

    Grüße,

    Don

  • NEUES FORUM // Bugs // VorschlägeDatum31.03.2009 20:57

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    Diese google-Anzeige hatte ich übrigends gerade, als ich die Suchfunktion des Forums nutzte... bin etwas irritiert, weil die ja ansonsten abgeschaltet wurde.

  • NEUES FORUM // Bugs // VorschlägeDatum31.03.2009 18:19

    Auch wenn ich vermute, dass das das Template nicht zulässt:

    Es wäre schön, wenn man bei der Anzeige der letzten Beiträge erkennen könnte, in welchem Unterforum diese stehen.

    Don

  • NEUES FORUM // Bugs // VorschlägeDatum04.03.2009 15:39

    Bei einigen Foren kann man das jeweilige Layout (zumindest unter denen, die der Admin freischaltet) selbst wählen... vielleicht ist hioer soetwas auch möglich. Dann muss sich niemand beschweren, dass es ihm zu bunt oder zu nüchtern ist, sondern kann das Forumslayout ganz nach gusto wählen.

    Don

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