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#1

Lebenslang

in Düsteres und Trübsinniges 31.01.2006 11:28
von Joame Plebis | 3.479 Beiträge | 3363 Punkte
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#2

Lebenslang

in Düsteres und Trübsinniges 31.01.2006 19:23
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
XxXxXxX a
XxXxXx b
XxXxXxX a
XxXxXxX c
XxXxXx b

XxXxXxX a
XxXxXx b
XxXxXxX a (unrein)
XxXxXxX c
XxXxXx b


Hi Joame

Musste es kurz kreuzen, weil ich (beim Lesen) stockte, ist aber alles tipp-topp im Trochäus geschrieben. Ich weiss jetzt auch, weshalb ich da nicht flüssig durchkam. Ich verstehe Teile des Inhalts nicht und zwar, weil du in den letzten zwei Zeilen zu viel auslässt. Wenn ich das – hoffentlich sinngemäss – wiedergebe, heisst das: .... wenn das Denken machtlos ist, muss es lebenslange kreisen. So, wie du das schreibst, steht das ‚muss’ aber vollkommen alleine im Raum und wirkt wie ein Anhängsel. Da du jeweils in der 4 Zeile eh keinen Reim schreibst, würde ich das umformulieren. Zum Beispiel: ..... wenn das Denken machtlos ist, muss es ewig kreisen..... oder so. Ah ja, in der 1. Zeile würde ich das ‚stumm’ durch ein ‚mir’ ersetzen. Wirkt dann viel persönlicher und Bitterkeit ist ja meistens stumm.

Gruss
Margot

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#3

Lebenslang

in Düsteres und Trübsinniges 31.01.2006 22:39
von Joame Plebis | 3.479 Beiträge | 3363 Punkte
Danke, liebe Margot!

Ich mache gelegentlich den Fehler, vorzeitig, ohne langem Ansehen, zu posten.
Unrein, weil bloß ein Lautreim 'prägt' und 'gräbt' - es fiel mir nicht spontan auf.

(Es gibt auch die Möglichkeit:

Ungesagtes irrt und schlägt,
auf Gedankenreisen,
Furchen, tief und ausgeprägt
wenn.......


(könnte ev. besser sein, zur Beurteilung bräuchte ich etwas
Abstand, der mir momentan fehlt)

Sinngemäß:
wenn das Denken machtlos kreisen muß (mit Betonung auf muß)
- und das lebenslange,
somit:

Zitat:

wenn das Denken machtlos muß
lebenslange kreisen


(was für mich sprachlich nicht holpert wenn die Worte
machtlos muß
zusammengehörend gelesen werden.

Auf jeden Fall danke ich Dir für das Lesen und den Kommentar - stets willkommen!
Freundlichen Gruß!
Joame

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#4

Lebenslang

in Düsteres und Trübsinniges 01.02.2006 10:09
von Motte | 137 Beiträge | 137 Punkte

Hallo Joame, hallo Margot,

ich versteh die letzten beiden Verse eigentlich so, wie sie da stehen: das Denken ist machtlos (Vielleicht, weil es das lyrIch auch nicht vor den Enttäuschungen, die vielleicht auf falsche Entscheidungen und Überlegungen zurückzuführen sind, bewahren konnte. Oder vielleicht, weil das lyrIch sich durch seine Fähigkeit zu denken, diese Enttäuschungen immer wieder gewahr machen muss...).
Umformuliert also: Das Denken muss lebenslang machtlos kreisen. Und das bewirkt die sich prägenden Furchen...

Liebe Grüße,
Motte

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