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#1

Morgenröte

in Ausgezeichnete Lyrik 04.02.2010 16:57
von gheggrun | 228 Beiträge

Merci, für's Anklicken.
Der Haiku ist bebildert und deshalb in der Anhangsdatei.


Dateianlage:
Hastanirwana
GHEG
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#2

RE: Morgenröte

in Ausgezeichnete Lyrik 28.03.2010 18:25
von mcberry • Administrator | 1.196 Beiträge

Morgenröte

Dankbare Neugier.
Die Morgenröte erscheint.
Nicht aus meiner Hand.





zuletzt bearbeitet 28.03.2010 18:50 | nach oben springen

#3

RE: Morgenröte

in Ausgezeichnete Lyrik 29.03.2010 19:15
von gheggrun | 228 Beiträge

Hallöchen noch einmal,mcberry!
Danke für's Herausholen aus dem Anhang.


Hastanirwana
GHEG
zuletzt bearbeitet 29.03.2010 19:15 | nach oben springen

#4

RE: Morgenröte

in Ausgezeichnete Lyrik 09.01.2011 15:21
von mcberry • Administrator | 1.196 Beiträge

Hallo alle miteinander,

Zur Nominierung sollte ich vllt einen Kommentar schreiben. Fast als Begründung, warum eigentlich:
Die Zeilen kamen mir in den Sinn, als ich begann, mich mit apokryphen Texten zu befassen.
Nun zum Text:
unmittelbar nach dem Titel beschreibt die erste Zeile eine innere Befindlichkeit. Befriedigte Neugier führt zur Dankbarkeit. Die morgendliche Sonne wird zur Metapher einer Entdeckermentalität.
Sprachlich knapp, vermischt sich ein mögliches LI mit projektiv überhöhtem Licht. Oder Eos selbst schaut neugierig um die Ecke, erfreut die Welt vorzufinden.
Die dritte Zeile fasse ich mehrdeutig auf, schon weil in einem Possesivpronomen der Besitzanspruch angedacht wird. Weder ein mögliches LI noch die Göttin hätten gemacht, was sie sehen; sonst gäbe es auch weniger zu entdecken. Nahezu unnötig, das eigens zu erwähnen.
Eine weitere Sinngebung: nicht aus der (beschützenden?) Hand geben wollen /dürfen, geht über die bloße Lebensfreude des Auffindens hinaus in eine emotional getragene Verantwortlichkeit für eigenes Wirken.

Ausdrücklich geht es mir nicht darum, eine Interpretation als richtig oder falsch oder gar besonders klug hinzustellen. Textauffassung muß in sich begründet sein und auch keineswegs vom Autoren genehmigt werden. Dem Leser zu gratulieren, er habe alles so verstanden, wie es gemeint war, ist im Ende netter Unsinn. Einmal in die Welt hinaus geschickt, beginnt ein Text seine eigene Reise. Diesem wünsche ich Glück. mcberry


zuletzt bearbeitet 09.01.2011 15:24 | nach oben springen

#5

RE: Morgenröte

in Ausgezeichnete Lyrik 10.01.2011 14:56
von chip | 174 Beiträge

Hallo Gheggrun und Mac

Macht zwar alles irgendwie Sinn, spontan hätte ich die letzte Zeile aber auf das Erscheinen der Morgenröte bezogen: Dient das frühe Rosa einer Versinnbildlichung von Gefühlen dankbarer Neugier, dann übernimmt ein mögliches LI auch für solche Gefühle keine Verantwortung: Suchfunktion und Haltemodus sind im Programm enthalten.
Die Feststellung enthält nicht notwendigerweise einen Widerspruch, wie ich gerade bemerke.

Übrigens gefällt mir der Text jetzt, nachdem ich zum Anschauen angehalten wurde /habe, besser. Grüße Chip

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